Pressemitteilung vom 03.03.2016

Evangelische Schulen machen mit beim „Tag der Freien Schulen“

136 bayerische Abgeordnete besuchen Schulklassen 

Schülerinnen und Schüler in 24 Evangelischen Schulen in Bayern bekommen am Montag Besuch von einem Abgeordneten des bayerischen Landtags. Am „Tag der Freien Schulen“ am Montag, 7. März, beteiligen sich auch 24 der 160 Evangelischen Schulen in Bayern an der Aktion „Politik macht Schule – Abgeordnete schenken eine Unterrichtsstunde“. 136 der 180 Abgeordneten besuchen den Unterricht in Freien Schulen, auch 11 Mitglieder der Staatsregierung.

In einer plural werdenden Gesellschaft wollen Freie Schulen nicht nur Lernstoff anbieten, betonte der in der Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern für Schulen zuständige Oberkirchenrat Detlev Bierbaum heute in München. Für Kinder und Eltern werde es immer wichtiger, dass auch Werte, Tugenden und Orientierung vermittelt werden.

 

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Kinder und Jugendliche sollen im Rahmen des „Tag der Freien Schulen“ die wichtige Arbeit und die hohe Verantwortung von Politikern positiv kennenlernen. Unter den 18-40jährigen Bayern interessierten sich laut einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung nur 11% der Frauen und 35% der Männer stark oder sehr stark für Politik. Diesem „schockierend niedrigen Wert muss entgegengesteuert werden“, betonte Oberkirchenrat Bierbaum. Durch den Besuch der Politiker in den Klassen solle „das staatsbürgerliche Interesse geweckt werden. So kann Radikalisierung gar nicht erst entstehen und demokratische Haltung wird gestärkt.“

Auch die Abgeordneten würden vom Besuch profitieren, so Bierbaum. „Sie können unsere jungen Menschen unmittelbar erleben. So lernen beide Seiten voneinander. Eine derartige Kultur des Miteinanders im Klassenzimmer ist Markenzeichen für Evangelische Schulen.“

 


03.03.2016 / München, Johannes Minkus, Pressesprecher