Pressemitteilung vom 01.03.2016

„Bufdis“ sollen in Kirchengemeinden bei Flüchtlingsarbeit helfen

Landeskirche unterstützt 195 Einsatzplätze in Bayern 

Kirchengemeinden und diakonische Einrichtungen in Bayern, die in der Arbeit mit Flüchtlingen engagiert sind, können bald Unterstützung bekommen durch Bundesfreiwilligendienstler. Der Landeskirchenrat hat beschlossen, 195 ‚Bufdi‘-Einsatzplätze für die Flüchtlingsarbeit über den Zeitraum von drei Jahren mit knapp 1 Million Euro zu fördern. 

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Kirchengemeinden und diakonische Einrichtungen können sich ab sofort um die Zuweisung einer Einsatzstelle bewerben. Die monatlichen Kosten reduzieren sich durch den landeskirchlichen Zuschuss auf einen monatlichen Betrag zwischen 130 und maximal 515 Euro.

Der Bundesfreiwilligendienst war als Nachfolge des Zivildienstes geschaffen worden. Anders als im Zivildienst ist die Dauer des Einsatzes flexibel vereinbar zwischen 6 und 18 Monaten. Auch Teilzeit ist möglich. Im Bundesfreiwilligendienst gibt es auch keine Altersbeschränkung.

 


01.03.2016 / München, Johannes Minkus, Pressesprecher