Pressemitteilung vom 7.7.2014

Pfarrberuf soll einer der schönsten Berufe bleiben

Helmut Völkel, Personalchef der Landeskirche, predigt beim Ordinationsjubiläum in Ansbach

„Der Pfarrberuf war und ist einer der schönsten Berufe. Das soll so bleiben“, versprach
Oberkirchenrat Helmut Völkel heute in seiner Predigt in der Ansbacher St. Johanniskirche vor
etwa 120 bayerischen Pfarrern, die heute das Jubiläum ihrer Ordination feierten. Landesbischof
Heinrich Bedford-Strohm und die Ansbacher Regionalbischöfin Gisela Bornowski waren neben
Völkel als Vertreter des Landeskirchenrats anwesend.

Die Kirchenleitung arbeite an einer Reihe von Maßnahmen, die das Ziel hätten, Pfarrerinnen und
Pfarrern mehr Zeit zu schaffen „für Predigtarbeit und Unterricht, für Seelsorge und
Hausbesuche“, so Völkel. Das sei auch ein Ziel der geplanten Verwaltungsreform in der Fläche
der Landeskirche. Darüber hinaus regte Völkel an, die „Diskussion über Vorrangiges und
Nachrangiges in Kirche und Gemeinde neu zu führen“. Dienstordnungen müssten „entrümpelt“
werden, so dass die Entlastung „konkret“ werde, betonte Völkel.

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm sagte in seinem Ordinationsgedenken: „Wir sind
dankbar dafür, dass Gott diese Pfarrerinnen und Pfarrer über so viele Jahre in ihrem Dienst
begleitet hat, Gott zur Ehre und den Menschen zum Trost, zur Stärkung und zur Freude.“

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Regionalbischöfin Gisela Bornowski sagte beim anschließenden Empfang in der Orangerie, für die Zukunft seien junge Menschen nötig, „die sich für die kirchliche Arbeit begeistern lassen“.
Pfarrerinnen und Pfarrer sollten auch mit ihrer eigenen Person dafür werben. „Wir selber sind die besten und wirkungsvollen Werbeträger“, so Bornowski.


07.07.2014 / München, Johannes Minkus, Pressesprecher