Partnerschaftsvereinbarung mit Skara

"Beschwingt, geistreich und lebensfroh"

Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler und Bischof Åke Bonnier bei der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags.

Auf fünf weitere gute Jahre "Tillsammans" - Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler und Bischof Åke Bonnier bei der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags.

Bild: Sven-Erik Falk

Mit einem festlichen Hochamt im Dom von Skara feierten die Diözese Skara und die bayerische Landeskirche ihre langjährige Partnerschaft und verlängerten die Vereinbarung um weitere fünf Jahre.

In ihrer Predigt sagte die Ständige Vertreterin des Landesbischofs, Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler: „Ich erlebe unser Miteinander, das Tillsammans, als beschwingt, geistreich und lebensfroh. Es ist in meinen Augen mehr als eine Form der klugen Zusammenarbeit – es ist geistreiche Existenz.“
 

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Mit ihren Unterschriften verlängerten Bischof Åke Bonnier und die Regionalbischöfin die Partnerschaftsvereinbarung für weitere fünf Jahre. Susanne Breit-Keßler zeigte sich beeindruckt von der kirchlichen Arbeit in der Diözese Skara: „Die Schwedische Kirche steht wie wir vor der Herausforderung, das Evangelium Jesu Christi in einer zunehmend säkularen und pluralistischen Gesellschaft zu leben. Beide Kirchen finden dafür überzeugende Antworten, die den Menschen dienen. Wir können daher viel voneinander lernen. Ich freue mich über unsere Zusammenarbeit!“
 

Zitat

Unser Ziel ist es, in Schweden und in Bayern der Stadt Bestes zu suchen und für das Land zu sorgen. Wir wollen in Gottes Namen auch mitarbeiten daran, dass Europa ein Ganzes wird, in dem Menschen aller Kulturen friedlich zusammenleben."

Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler
Es sei eine Ehre und Freude für die bayerischen Protestanten, dass die schwedische Diözese weiterhin intensive Freundschaft mit ihnen pflegen wolle, betonte die Regionalbischöfin bei der Vertragsunterzeichnung. Ziel der Partnerschaftsvereinbarung sei es, einander menschlich und geistlich zu bereichern, einander zuzuhören und regelmäßig voneinander zu erfahren. "Unser Ziel ist es, in Einklang mit unseren Werten zu leben. Wir wollen sagen, was wir denken und tun, was wir sagen. Wir möchten in der Partnerschaft glaubwürdig sein und der Welt ein überzeugendes Zeugnis von unserem Glauben geben", so Susanne Breit-Keßler.

28.04.2016 / ELKB