Ökumenische Friedensdekade

Für den Frieden streiten

Friedensdekade 2017

Das Plakatmotiv wurde bei einem bundesweiten Wettberwerb ausgewählt: Eine streitende Friedenstaube.

Bild: Ökumenische Friedensdekade

Die Ökumenische Friedensdekade findet jedes Jahr in den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag statt. In diesem Jahr steht sie ab dem 12. November unter dem Motto: „Streit!“ 

Das Thema soll eine Auseinandersetzung um die enormen finanziellen Zuwächse im bundesdeutschen Militärhaushalt bewirken und für einen Ausbau ziviler Maßnahmen der Konfliktbearbeitung „streiten“. Zugleich möchten die Initiatoren die Frage nach dem demokratischen Umgang mit anderen Meinungen auf dem Hintergrund zunehmender populistischer und nationalistischer Tendenzen in Deutschland und weltweit stellen und Wege zu einer demokratischen Streitkultur aufzeigen.

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Mission EineWelt begeht die Friedensdekade mit neun Veranstaltungen. Den Auftakt macht der Eröffnungsgottesdienst in St. Nikolai in Neuendettelsau am Sonntag, 12. November um 10.15 Uhr, mit anschließendem Empfang im Löhehaus. In den darauffolgenden Tagen die Versöhnungsliturgie von Coventry, ein Filmabend, Workshops, Vorträge und ein Abschlussgottesdienst am Buß- und Bettag geplant.

Die Ökumenische Friedensdekade wird seit 1980 in Deutschland begangen.  Im Oktober 1992 beschloss die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), gemeinsam mit der Trägergruppe Ökumenische Dekade Frieden in Gerechtigkeit ein „Gesprächsforum“ zu bilden. Dieses hat die Aufgabe, jedes Jahr ein gemeinsames, biblisch orientiertes Thema und einen Plakatentwurf für die „Ökumenische FriedensDekade“ festzulegen. Die Mitglieder des „Gesprächsforums Ökumenische FriedensDekade“ setzen sich daher aus Vertreterinnen dieser beiden Gruppen zusammen.

Der zentrale Abschlussgottesdienst der bundesweiten Aktion findet am Mittwoch, 22. November, in der Stiftskirche in Tübingen statt.


06.11.2017 / Ökumenische Friedensdekade/Mission EineWelt