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Wen wundert's?

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Wunder geschehen immer und überall!

Bild: Alistair MacRobert/Unsplash

Seit der Schöpfung ereignen sich jeden Tag unzählige Wunder auf der Welt. Sie selbst war vielleicht das Größte. Konfiweb hat bei den Konfirmanden in Neustadt/Aisch nach Wundern gefragt.

Gerade heute, in einer Zeit, in der wir so gut wie alles kennen und erklären können, was auf dieser Welt geschieht, ist der Glaube an Wunder der Skepsis gewichen. Denn die meisten Menschen betrachten Wunder als etwas, was den Naturgesetzen oder doch mindestens dem gesunden Menschenverstand widerspricht. Aber die Menschen aus „biblischer“ Zeit hatten ein anderes Wunderverständnis. Für sie war die Welt und der Alltag voller Wunder. Sie verstanden die Heilung eines kranken Menschen, die Geburt eines Kindes oder wenn aus einem Saatkorn eine fruchttragende Pflanze entsteht als ein Wunder von Gott. Nicht nur weil sie noch nicht die passende naturwissenschaftliche Erklärung dafür gefunden hatten, sondern auch weil sie dankbar für diese Dinge waren.

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In der Bibel gilt jedes Ereignis, durch das Gott seine Größe und Macht zeigt als ein Wunder. Es muss also nicht unbedingt eine überirdische Hand am Werk sein oder ein physikalisches Gesetzt außer Kraft werden. Ein Wunder geschieht zum Beispiel auch wenn morgens die Sonne aufgeht, wenn ein Flüchtling aus dem Meer vor dem Ertrinken gerettet wird, ein Arbeitsloser endlich einen Arbeitsplatz oder ein Obdachloser eine Wohnung findet.

Aber woran glauben die Konfis in Neustadt? Die konfiweb-Redaktion hat sie besucht und mit ihnen über Wunder geredet. Welche Wunder sie kennen, erhoffen oder anzweifeln, das ist im neuen Monothema „wunderbar“ nachzulesen.


03.04.2019 / Kerygma