Mission EineWelt

Großes Fest zum 10-jährigen Bestehen von Mission EineWelt

Großes Fest zum 10-jährigen Bestehen von Mission EineWelt

Aus Köln war die FASFOWOD STRINGBAND für das Open Air-Konzert nach Neuendettelsau gekommen.

Bild: ©MEW/Neuschwander-Lutz

Das diesjährige Fest der weltweiten Kirche stand im Zeichen des 10-jährigen Bestehens des Partnerschaftszentrums. Bei strahlendem Sonnenschein sind mehr als 1000 Besucher nach Neuendettelsau gekommen.

Ehemaligentreffen, Lila Nacht und Open-Air-Konzert, ein Gottesdienst und das Fest mit Aktivprogramm, Musik, Infoständen, Workshops, Aktionen, Tanzdarbietungen, Interviews, Weltkino und Ausstellungseröffnung. standen auf dem Programm der beiden Tage.

Rund 60 ehemalige Mitarbeitende hatten sich am Samstagnachmittag getroffen, um sich unter anderem über neueste Entwicklungen in den Partnerländern zu informieren. Mehr als 450 Besucherinnen und Besucher tafelten dann ab 18 Uhr bei der „Lila Nacht“ im eigens dafür gestalteten Innenhof von Mission EineWelt und genossen begeistert das anschließende Open-Air-Konzert mit der Kölner FASFOWOD STRINGBAND.

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Oberkirchenrat Michael Martin (München) stellte in seiner Predigt in der St. Nikolaikirche am Sonntagvormittag das zehnjährige Bestehen in Zusammenhang mit der Talente-Aktion „mach was draus“, die Mission EineWelt zu diesem Anlass entwickelt hat und derzeit durchführt. Jede und jeder habe Talente, so Martin. „Hier bei Mission EineWelt weiß man mit Talenten umzugehen.“ Vor zehn Jahren seien die Talente von drei kirchlichen Einrichtungen „zusammengelegt, aufeinander bezogen und neu investiert“ worden. Gerade dieses „Miteinander von entwicklungspolitischer Bildungsarbeit, Erfahrungen aus den Partnerländern, interkultureller Reflektion und die Begleitung von Gemeinden und Dekanatsbezirken bei ihrer Partnerschaftsarbeit“ mache das Partnerschaftszentrum aus. Die Talente, die wir haben, seien Gaben, die wir einsetzen sollen. „Mach was draus“, das sei der Slogan der Talente-Aktion zum zehnjährigen Jubiläum. Und der Münchner Oberkirchenrat forderte auf: „Mach was draus, aus all den vielfältigen Talenten, die du hast. Mach was draus, aus deinen anvertrauten Gaben und Fähigkeiten. Mach was draus, aus Gottes Zusage und Liebe.“ Talente seien teilbar und ließen sich dadurch vermehren.

Im Festgottesdienst wurden Mona Behninger und Kornelia Kilian von Gabriele Hoerschelmann, Direktorin von Mission EineWelt, in den Überseedienst nach Nordtansania entsandt. Mona Behninger wird im Rehabilitationszentrum in Usa River ein Weiterbildungszentrum mit aufbauen, und Kornelia Kilian in der Geschäftsführung der internationalen Lutheran Mission Cooperation mitarbeiten.

Zu Beginn des anschließenden Festprogramms wurde die neu gestaltete Ausstellung „einBlick“ wiedereröffnet. Direktor Hanns Hoerschelmann lobte die Ausstellung als wesentlichen Teil, das weiterzutragen, was uns bewegt. In den vergangenen Jahrzehnten habe es ganz unterschiedliche Ausstellungskonzeptionen gegeben. „Der Auftrag bleibt aber immer gleich“, so Hoerschelmann, tatsächlich einen Einblick zu geben in die weltweite Vernetzung des Partnerschaftszentrums. „Es geht darum, eigene Einsichten ins Gespräch zu bringen und weiterzugeben.“

Musik- und Tanzdarbietungen auf den beiden Bühnen im Innenhof und in der Johann-Flierl-Straße, dazu Interviews und Podiumsdiskussionen, die Vorstellung von Handy-Aktion und der Talente-Aktion „mach was draus“, Infostände vor allem von Partnerschaftsgruppen aus ganz Bayern. Ukulele-, Salsa- und Trommel-Workshops, all das waren Elemente des Festprogramms am Sonntagnachmittag. Dazu das Weltkino, zwei Führungen durch die neue Ausstellung und vieles mehr.

Mit einem Mittagessen mit internationalen Gerichten und dem Nachmittags-Kaffee mit Kuchen und Kaltgetränken war für das leibliche Wohl auch gesorgt.

Den Abschluss des Festsonntags machte wie in jedem Jahr die Aussendung junger Frauen und Männer des Internationalen Evangelischen Freiwilligenprogramms. Insgesamt 37 junge Freiwillige werden in den kommenden 12 Monaten in einem Projekt in einer der bayerischen Partnerkirchen in Übersee mitarbeiten und wurden für ihren Dienst gesegnet.


17.07.2017 / epd