KonfiCamp

trust and try

Landesbischof im Konficamp

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hat Jugendliche aus Marktbreit mit ihrer Pfarrerin Jacqueline Barraud-Volk im Konficamp in Wittenberg getroffen.

Bild: ELKB

Bis September kommen jede Woche bis zu 1.500 Jugendliche in das KonfiCamp in Wittenberg. Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hat das Camp besucht und  war beeindruckt.

"Ich bin begeistert von dem, was ich hier gesehen habe!" Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm schwärmt: Von der Atmosphäre, der reibungslosen Organisation und dem Angebot im KonfiCamp, das am nördlichen Stadtrand von Wittenberg seine Zelte aufgebaut hat. Viel Zeit und ein großes Interesse hat der EKD-Ratsvorsitzende mitgebracht, um sich im Camp umzusehen, die Stimmung zu genießen, mit den Jugendlichen zu essen und mit der Campleitung über Jugendarbeit zu reden. Denn gerade die ist Bedford-Strohm eine Herzensangelegenheit. "Ich bin sicher, dass ein starkes Signal von hier ausgeht, über das Reformationsjubiläum hinaus", sagte er zuversichtlich.

Das KonfiCamp steht unter dem Titel  "trust and try". Vertrauen und Mut, etwas Neues auszuprobieren, bewies auch der Landesbischof und stellte sich mit viel Spaß der Herausforderung 'Bubble Ball'. Dabei steckt man in einem großen, aufblasbaren Plastikball, versucht Fußball zu spielen und die Gegenspieler in ihren Plastikblasen umzuwerfen. "Das ist hier aber nicht nur ein Spaßlager, sondern die Jugendlichen arbeiten richtig. Sie diskutieren Themen des Christentums, sie feiern Andachten zusammen, und darin integriert ist dann eben auch das Spiel."

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​Spiel und Themen finden die Konfis zum Beispiel bei den Workshops in den "ConTents", organsiert und konzipiert von konfiweb, dem Online-Magazin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. In drei Zelten können sich die Konfis in kleinen Gruppen an zwölf Stationen mit den Themen "Wer bin ich?", "Das gibt mir Kraft" und "Die Welt verändern" auseinandersetzten.  Dabei entstehen Videos, Fotos, das eigene Sternenbild, persönliche Legofiguren und vieles mehr, was dann auch auf konfiweb zu sehen sein wird.

Insgesamt 11 KonfiCamps finden bis September auf dem weitläufigen Gelände bei Wittenberg statt. Etwa 1.500 Jugendliche wohnen jeweils von mittwochs bis sonntags in den Zeltdörfern. Ausflüge nach Wittenberg zur Weltausstellung Reformation, stehen genauso auf dem Programm, wie die Workshops in Gruppen, Sport und ein gemütlicher Tagesabschluss mit Andachten, Konzerten oder Disco. Gewohnt wird in 12er Zelten und für drei Mahlzeiten pro Tag ist gesorgt. 

Betreut und organisiert wird das Camp von Volunteers wie Sabrina. Die 28-jährige Wittenbergerin hat ihr Freiwilliges Soziales Jahr bereits verlängert und will bis zum Ende des Camps dabei bleiben. Eigentlich lebt sie mittlerweile in Berlin, aber für das Reformationsjubiläum ist sie in ihre alte Heimat zurückgekehrt. "Wenn hier schon so etwas Großes stattfindet, dann will ich als Wittenbergerin auch dabei sein." Im KonfiCamp ist sie für das Programm verantwortlich und sehr glücklich über den bisherigen Verlauf. "Die Auslastung ist besser als wir erwartet haben, und die Zusammenarbeit ist einfach klasse."

Das KonfiCamp will den Konfirmandinnen und Konfirmanden die Gelegenheit bieten, Neues zu wagen, deshalb das Motto "trust and try". Die Jugendlichen haben die Chance, sich neuen Herausforderungen zu stellen und diese gemeinschaftlich zu lösen, um so das Leben vielfältig kennenzulernen und zu prüfen. Dass das gelingt, davon ist Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm am Ende seines Besuchs im KonfiCamp überzeugt: "Ich glaube, die Jugendlichen gehen von hier mit richtig starken Impulsen nach Hause."


20.06.2017 / Kerygma