Landesausstellung Coburg

Landesausstellung bleibt Besuchermagnet

Bis November ist die Landesausstellung noch in Coburg zu sehen. Impressionen von Axel Mölkner-Kappl

In den ersten drei Monat hat die Bayerische Landesausstellung 2017 "Ritter, Bauern, Lutheraner" bereits rund 55.000 Besucher in die Veste Coburg und die St.-Moriz-Kirche gelockt.

Die Bayerische Landesausstellung 2017 "Ritter, Bauern, Lutheraner" auf der Veste Coburg bleibt ein Besucher-Magnet. Von Mai bis Ende Juli sind bereits 55.000 Besucher bei der Ausstellung in die Welt Martin Luthers vor 500 Jahren eingetaucht, wie das Haus der Bayerischen Geschichte mitteilte. In den Wochen vor den Sommerferien hätten ganze Schulen einen Ausflug nach Coburg gemacht, weshalb an manchen Tagen über 1.000 Schülerinnen und Schüler in die Ausstellung kamen. 

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Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, sieht darin eine Bestätigung, „dass das Konzept der Landesausstellung durch attraktive Vermittlung historischer Zusammenhänge zum gegenseitigen Verständnis der Generationen und Kulturen beizutragen auch Kinder und Jugendliche anspricht.“ So ist unter anderem im Besucherbuch zu lesen: „Ich habe es sehr schön gefunden. Ich habe mit meinem Opa  viel über Martin Luther gelernt.“ Oder „Es war wunderschön und sehr spannend!!!“

Wirkungsgeschichte des Reformators

Die Landesausstellung "Ritter, Bauern, Lutheraner" vom 9. Mai bis zum 5. November ist der zentrale Beitrag des Freistaats Bayern zum 500. Reformationsjubiläum. Auf der Veste Coburg wird ein Panorama der Zeit um und nach 1500 präsentiert, bei dem nicht Martin Luther als Person im Mittelpunkt steht, sondern seine Wirkung auf das Heilige Römische Reich deutscher Nation, insbesondere in Süddeutschland. Eine Begleitausstellung in der evangelischen Coburger Stadtkirche St. Moriz widmet sich dem lutherischen Glauben seit der Reformation bis in die Gegenwart.

Coburg gilt neben Augsburg als die bedeutendste bayerische Lutherstadt. Auf der Veste Coburg lebte Martin Luther im Jahr 1530 während des Augsburger Reichtstags mehrere Monate lang, arbeitete an seiner Bibelübersetzung und verfasste mehrere Schriften.


09.08.2017 / ELKB/Haus der bayerischen Geschichte/epd