Kirchenvorsteher-Tag in Fürth

Mit Herz und Engagement

850 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher in der Stadthalle Fürth

850 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher aus ganz Bayern waren in die Stadthalle Fürth gekommen, um Impulse für ihre Arbeit in den Leitungsgremien der Kirchengemeinden zu erhalten. Bild: Urban

Bild: Kerstin Dominika Urban

Einen starken Start in die neue KV-Periode erlebten am 850 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher aus ganz Bayern in der Fürther Stadthalle.

Nach einer Begrüßung durch die Leiterin des Amts für Gemeindedienst, Pfarrerin Gudrun Scheiner-Petry und den Referenten für Kirchenvorstand und Gemeindeleitung, Pfarrer Martin Simon, stimmte Oberkirchenrat Michael Martin mit einem geistlichen Impuls in den thematischen Teil ein.

Im Hauptvortrag „Sehnsucht nach mehr“, gab Klauss Douglass, theologischer Referent im Zentrum Verkündigung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Impulse zum Glaubenskurs für Kirchenvorstände. "Die Gemeinde vor Ort ist die Hoffnung der Welt", zitierte Douglas und fügte hinzu: "Und Sie sind berufen, diese Gemeinde in den nächsten sechs Jahren zu leiten. Und das ist wunderbar!"

Thematische Arbeit in Workshops

Umrahmt wurde der Vormittag von kabarettistischen Einlagen des Pfarrerkabaretts "Das Weißblaue Beffchen", das - beispielweise bei der ersten Kirchenvorstandssitzung mit Martin Luther - eine besondere Form der Einführung in kirchliche Zusammenhänge und Abläufe darbot.

Am Nachmittag konnten sich die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher in zwei Workshopdurchläufen intensiver mit einzelnen Themen von Kirchen- und Gemeindeentwicklung beschäftigen. Dazu gehörten unter anderem Öffentlichkeitsarbeit, "Gemeinsam Leiten" von Haupt- und Ehrenamtlichen, der landeskirchliche Reformprozess "Profil und Konzentration", Gemeindeentwicklung mit Projekten und "Jung im KV".

Junge Kirchenvorsteherinnen und -vorsteher im Gespräch

Erstmals wurde beim Kirchenvorsteher-Tag in Fürth auch ein Vernetzungstreffen für Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher unter 27 Jahren angeboten.

Bild: Claudia Schweneker

Jugend vernetzt sich

Erstmals gab es auch ein Vernetzungstreffen U27 für ganz junge Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher. "Am Anfang ist man doch noch etwas unsicher", so die Organisatoren, "Da wollen wir den Einstieg erleichtern."

In einem Talk mit Moderator Alexander Jungkunz kamen Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern, Gudrun Scheiner-Petry, Leiterin des Amtes für Gemeindedienst, der Altdorfer Kirchenvorsteher und stellv. Vorsitzende der Landesjugendkammer Felix Pfingstgraef, PuK-Jugendbotschafterin Lisa Schaube und Jörg Wrosch, Vertrauensmann und Kirchenvorstandsfachbegleiter zu Wort. Zum abschluss gab Oberkirchenrat Hans-Peter Hübner einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und verabschiedete die Teilnehmenden mit dem Reisesegen.

In einem ersten Resumée zog Organisator Martin Simon eine positive Bilanz des Tages: „Dieser Tag hat gezeigt, dass die Kirchenvorstände mit viel Herz und Engagement dabei sind und vielfältig unterstützt werden.“


30.01.2019 / Urban/elkb