Kirche unterwegs

"Gemeinde auf Zeit"

Menschen grillen am Strand

Grillen am Strand - für eine "Gemeinde auf Zeit" unterwegs ein Riesenspaß.

Bild: (c) Amt für Gemeindedienst / Kirche unterwegs

Die „Kirche Unterwegs“ mit ihren Wohnwägen und Zelten ist nah bei den Menschen – in den Sommerferien ist sie auf sieben bayrischen Campingplätzen und einem bei Venedig zu treffen.

In einer "Gemeinde auf Zeit" ist es einfacher, hineinzuschnuppern, mitzumachen, und auszuprobieren. Deshalb ist die „Kirche Unterwegs“ der bayerischen Landeskirche auf Campingplätzen mit ihren ehrenamtlichen Team im Einsatz ist.

Zum  Jahresthema 2018 "fremd sein"  können Urlauber  an den 250 bis 300 Programmtagen an folgenden Orten und Zeiten dabei sein:

  • Langlau noch bis zum 26. August 
  • Pleinfeld noch bis zum 26. August
  • Waging noch bis zum 24.August
  • Chiemsee noch bis zum 24. August
  • Marina di Venezia, Italien, noch bis zum 16.September

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Insgesamt werden dabei pro Jahr 30.000 Besucher und Besucherinnen gezählt – Tendenz steigend. Kein Wunder, denn die Hemmschwelle zu einem „Kirchenbesuch“ im weitesten Sinn ist hier niedrig. Man kann vorsichtig von Weitem schauen, nur einmal kurz dabei sein und beliebig wenig oder oft wieder kommen. Man ist in jedem Fall gern gesehener Gast. In jeder Veranstaltung wird damit gerechnet, dass Menschen zum ersten Mal da sind; auch sie sollen das Gefühl haben: Hier gehöre ich dazu.

So finden sich in dieser „Gemeinde auf Zeit“ immer ganz unterschiedliche Menschen zusammen: Es sind „kirchliche Stammgäste“ genauso dabei wie Menschen, die mit Kirche noch nie etwas zu tun hatten. Alle sind willkommen und werden zur Gemeinschaft.

Zu vielen Veranstaltungen sind auch Menschen unterschiedlichen Alters da, vom Kind bis zum Senior. Das Programm besteht in der Regel aus Kinderstunden am Vormittag, nachmittags und abends gibt es kreatives Gestalten für die ganze Familie oder Spiel und Sport; Gottesdienste und Andachten in der Natur, Lagerfeuer-Abende und Laternen- und Fackelwanderungen kommen hinzu. Am frühen Abend treffen sich Groß und Klein beim Markenzeichen der „Kirche Unterwegs“, dem "Betthupferl": Das sind ein Puppenspiel, eine Gutenachtgeschichte und ein Abendsegen.

Möglich ist das abwechslungsreiche Programm dadurch, dass neben den bezahlten Mitarbeitenden - Pfarrerin, Diakon, Sekretärin, technischer Mitarbeiter, etwa 100 Ehrenamtliche mit Engagement mitmachen. Sie leben in der Regel zwei bis drei Wochen in kleinen Teams zusammen mit den Campern auf dem Platz und bieten die verschiedenen Programmpunkte an.


15.08.2018 / ELKB/afg