Kanzelrede

„42 – oder die Algorithmen und das Abendland“

Astrophysiker Professor Dr. Harald Lesch

Astrophysiker Professor Dr. Harald Lesch

Bild: Evangelische Akademie Tutzing

Zwischen Predigt und Vortrag: Bei der Kanzelrede sprechen nichtordinierte zu einem Thema ihrer Wahl im Kirchenraum. Der Astrophysiker Prof. Dr. Harald Lesch spricht über Wissenschaft. 

Er spricht gerne über Wissenschaft – und zwar so, dass die Menschen ihm gerne zuhören: der Astrophysiker Professor Dr. Harald Lesch. Er hält am Sonntag, 15. April, um 11.30 Uhr, die Kanzelrede der Evangelischen Akademie Tutzing in der Erlöserkirche an der Münchner Freiheit in München-Schwabing. Der Eintritt ist frei.

Mehr zum Thema

Lesch arbeitet seit 1995 als Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. In zahlreichen Sendungen – u. a. im ZDF und auf ARD-alpha – erklärt er die Welt. Seine Kanzelrede stellt er unter die Überschrift „42 – oder die Algorithmen und das Abendland“.

Die Kanzelrede – so sagt es die Definition – ist eine Sprachform, die zwischen Predigt und Vortrag angesiedelt ist. Ihr Ort ist nicht der Gottesdienst, wohl aber der Kirchenraum. Nichtordinierte – Laien – sprechen zu einem Thema ihrer Wahl. Die besondere Ortschaft der Kirche zeigt den ethischen Umkreis und die theologische Dimension an, der sich der Kanzelredner/die Kanzelrednerin verpflichtet oder zumindest nahe fühlt, so weit er/sie sich auch von der formalen und inhaltlichen Bindung der Predigt entfernen mag.
 
Die Gestaltung von Welt und Gesellschaft entspringt dem biblischen Auftrag. Jeder und jede ist unverzichtbar, seinen/ihren spezifischen Beitrag zu leisten. Die Kanzelrede ist eine gemeinsame Veranstaltung der Evangelischen Akademie Tutzing und ihres Freundeskreises.


11.04.2018 / Evangelische Akademie Tutzing