Hungerndes Kind aus Afrika

61. Aktion von „Brot für die Welt“ nimmt einmal mehr die fatalen Folgen von ungerechter Verteilung in den Blick.

Bild: iStockPhoto / MShep2

Brot für die Welt

Hunger nach Gerechtigkeit

„Hunger nach Gerechtigkeit“ - dies ist wieder das Motto der Aktion "Brot für die Welt". Die bayerische Eröffnung findet am Sonntag, 1. Advent um 10 Uhr in der Kirche St. Martin in Memmingen statt.

Ein Kleinbauer in Peru bekommt für seine Bananenernte keine fairen Preise. Eine Frau aus Tansania hat zu wenig Saatgut, ihr Land ist ausgetrocknet ‒ sie kann sich und ihre Kinder nicht ernähren. Menschen aus der Gruppe der Dalit in Indien stehen in der sozialen Ordnung ganz unten und leben ohne Schutz.

Menschen haben Hunger nach Nahrung, aber ebenso hungern sie nach Gerechtigkeit. Nach Gerechtigkeit in Form von fairen Preisen. Nach Gerechtigkeit bei der Verteilung von Gütern und Land. Sie hungern danach, in Würde gut leben zu können. Jesus Christus preist die selig, die nach Gerechtigkeit hungern. Er sagt ihnen zu: Sie sollen satt werden! In dieser Spur ist Brot für die Welt seit 60 Jahren unterwegs, den Hunger zu stillen. „Hunger nach Gerechtigkeit“ lautet deshalb das Motto der 61. Spendenaktion.

Die bayerische Eröffnung der 61. Aktion Brot für die Welt findet am 1. Advent, den 1. Dezember 2019 um 10 Uhr in der Kirche St. Martin in Memmingen statt. Die Predigt hält der Präsident der Diakonie Bayern, Michael Bammessel. Regionalbischof Axel Piper wird die Aktion für Bayern eröffnen.

Im Gottesdienst vorgestellt wird ein Projekt der Entwicklungsorganisation der Äthiopisch-Orthodoxen Kirche (EOC-DICAC). Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kirchenwälder Äthiopiens zu schützen und aufzuforsten. Sie sind nicht nur der letzte Zufluchtsort für Hunderte bedrohter Pflanzen- und Tierarten, sondern auch wichtige Wasserspeicher.

Brot für die Welt - Simbabwe

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Der Kleinbauer in Peru braucht faire Preise. Brot für die Welt engagiert sich im Fairen Handel, damit er von seiner Ernte leben kann. Die Frau aus Tansania braucht Saatgut und Wasser. Brot für die Welt hilft Kleinbauernfamilien, ihre Landwirtschaft auf neues Saatgut und agrarökolo-gische Methoden umzustellen und dadurch mehr zu ernten. Die Dalit in Indien brauchen Rechte und den Mut, diese auch einzufordern. Brot für die Welt fördert einige Menschenrechtsorganisa-tionen, die die Dalit unterstützen, und deren Vernetzung.

Für diese engagierte Arbeit in mehr als 90 Ländern der Welt bittet die Organsation auch in diesem Jahr um Ihre Spende! Dank Ihrer offenen Hände kann der Hunger nach Gerechtigkeit gestillt werden ‒ in Peru, in Tansania, in Indien und in vielen anderen Ländern. Brot für die Welt dankt Ihnen für Ihr Gebet, Ihre Gabe und für Ihr großes Vertrauen!

Informationen und Material für die Gemeinden zum downloaden finden Sie hier. 

29.11.2019
Brot für die Welt