Frühjahrssammlung Diakonie

Wir sind die Zukunft!

Frühjahrssammlung 2017

In verschiedenen Einrichtungen und Diensten der Diakonie erfahren Kinder und Jugendliche die Hilfe, die sie benötigen.

Bild: Diakonie Bayern

Die Mittel der Frühjahrssammlung 2017 der Diakonie Bayern, die vom 27. März bis zum 2. April in ganz Bayern stattfindet, kommen der Jugendhilfe zugute. 

Unter dem Dach der bayerischen Diakonie befinden sich ca. 50 Träger der Kinder- und Jugendhilfe mit rund 2.200 Mitarbeitenden. Die Jugendhilfe deckt ein breites Spektrum von Unterstützungsangeboten und Hilfen für Familien, Eltern, Kinder und Jugendliche ab. Angefangen von der Schwangerenberatung, über frühe Hilfen nach der Geburt, die Kindertagesbetreuungen, Beratungsstellen und zahlreichen Hilfen im Schulalter werden durch diakonische Einrichtungen und Stellen wichtige Etappen der Entwicklung von Kindern begleitet und unterstützt. 

Ein wesentlicher Entwicklungsschritt eines jungen Menschen ist der Sprung von der Schule ins Berufsleben. In diesem Lebensalter entscheidet sich oft schicksalhaft, welche Richtung ein junges Leben nimmt. Gelingt der Schritt, stehen dem jungen Menschen alle Türen in unserer Gesellschaft offen. Findet der Jugendliche keinen Einstieg ins Berufsleben, sind staatliche Transferleistungen und ein prekäres Leben auf dem Abstellgleis die Folge.

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Die Diakonie bietet mit unterschiedlichen Angeboten Hilfen für diese Lebensphase:

In Erziehungsberatungsstellen und ambulanten Hilfen zur Erziehung erhalten Jugendliche und deren Familien psychosoziale Begleitung mit dem Ziel, dass sich Jugendliche wieder auf Schule und Beruf konzentrieren können. Vor allem auch in den ambulanten Hilfen, erhalten Jugendliche zudem ganz praktische Unterstützungsangebote, wie Begleitung zu Ämtern, Hilfe bei Bewerbungen etc.

Die Jugendmigrationsdienste (JMD) sind Ansprechpartner für Jugendliche mit Migrationshintergrund sowie für geflüchtete Jugendliche aus Syrien, Iran, Irak und Eritrea. Soweit niemand anderes zuständig ist, sind JMDs Ansprechpartner in der sprachlichen, schulischen und beruflichen Integration und in der Begleitung der Übergänge zwischen Schule und Beruf.

Wenn die familiäre Situation so sehr angespannt ist, dass weder der Jugendliche, noch die Eltern ein weiteres gemeinsames Zusammenleben für förderlich halten, bietet die stationäre Jugendhilfe in einer Wohngruppe eine „Heimat auf Zeit“. In diesem Angebot kann sich der Jugendliche, ohne von den häuslichen Spannungen abgelenkt zu sein, auf Schule oder Ausbildung konzentrieren und seine Leistungen abrufen.

Die Jugendberufshilfe bietet begleitete Ausbildungsplätze in ganz unterschiedlichen Berufen für Jugendliche und junge Volljährige, die auf dem freien Ausbildungsmarkt nicht erfolgreich waren.

Informationen zum Thema

Frühjahrssammlung Bayern

Spendenkonto Diakonisches Werk Bayern
Evang. Bank eG
DE20 5206 0410 0005 2222 22
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Frühjahrssammlung 2017
Spendenhotline: Tel.: 0800 700 50 80 (gebührenfrei aus dem dt. Festnetz)

Leider sind die staatlichen Förderungen in all diesen Bereichen nicht ausreichend. Die Zuschüsse in der Jugendberufshilfe sind in den letzten Jahren zunehmend zurückgefahren worden. Es stehen nur für einen Bruchteil der jungen Menschen mit Migrationshintergrund JMD zur Verfügung. Erziehungsberatungsstellen werden vom Staat nur zum Teil finanziert, den Rest muss der Diakonische Träger selbst aufbringen. In den Ambulante Hilfen stehen oft keine Gelder zur Verfügung, um mit den jungen Menschen gemeinsame Aktivitäten zu unternehmen.

Und für die Wohngruppen gibt es seit Jahren vom Staat keine Förderung für Baumaßnahmen oder Sanierungen mehr. Wohngruppen sind beim Neubau und Erhalt von Gebäude und Einrichtung in erheblichem Maße auf Spenden angewiesen.


21.03.2017 / Diakonie Bayern