Flusssegnung

Ökumenische Donausegnung

Flusssegnung

Die Donausegnung ist ein Friedensfest für die Konfessionen

Bild: iStock-Josef-Reiter

Zum fünften Mal fand in diesem Jahr eine ökumenische Donausegnung in griechisch-orthodoxer Tradition am ersten Sonntag nach Epiphanias in Regensburg statt.

Seit 2014 findet die ökumenische Flussegnung in der Tradition der orthodoxen Christen in Regensburg statt.  Am ersten Sonntag nach Epiphanias, den 7. Januar,  nahmen Regionalbischof Hans-Martin Weiss, Bischof Rudolf Voderholzer, Archimandrit Peter Klitsch an dem Gottesdienst im Dom St. Peter teil. 

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Im Anschluss an die Vesper machte sich eine feierliche Prozession auf den Weg zur Steinernen Brücke. Dort wurde nach orthodoxer Tradition mit Hymnen, Psalmen und Lesungen das Wasser gesegnet. Schließlich wurde ein Kreuz dreimal in den Fluss geworfen. In Griechenland ist es Brauch, dass dieses Kreuz von Gläubigen aus dem Wasser geholt und zurückgebracht wird. In Regensburg kam hier die Kreiswasserwacht zum Einsatz.

Die Flusssegnung hat in der orthodoxen Kirche eine lange Tradition. Damit wird an die Taufe Jesu im Jordan erinnert, zugleich aber auch an die Bedeutung des Wassers als Lebenselement.


02.01.2018 / Kerygma