Evangelischer Kirchentag 2023

Kirchentag in Nürnberg

Ökumenische Sternwallfahrt an Pfingsten

Nürnberg hat eine lange reformatorische Geschichte vorzuweisen.

Bild: iStock-Brigida_Soriano

Der 38. Deutsche Evangelische Kirchentag findet 2023 in Nürnberg statt. Das beschloss das Präsidium des Kirchentages in Fulda.

Das Protestantentreffen mit seinen Anliegen wie Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung passe in diese alte, lebendige und sympathische Großstadt, erklärte Hans Leyendecker, Präsident des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Dortmund. Nach 1979 ist der Kirchentag zum zweiten Mal in Nürnberg zu Gast.

Kirchentags-Generalsekretärin Julia Helmke hob hervor, dass Nürnberg eine Stadt der Reformation sei, die Tradition und Innovation verbinde, bunt und multikulturell sei. "Der Kirchentag 1979 war herausragend, viele Ideen wie das Feierabendmahl und partizipative Momente oder ein eigenes Filmprogramm wurden hier erstmals entwickelt und so sind wir schon jetzt gespannt, was 2023 für Akzente setzen wird." Die Einladung nach Nürnberg haben die Evangelische-Lutherische Kirche in Bayern, die Stadt Nürnberg und der Freistaat Bayern ausgesprochen.

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Nürnbergs evangelischer Stadtdekan Jürgen Körnlein sagte dem Evangelischen Pressedienst (epd) dazu: "Das ist ein Traum für mich. Ich bin seit vielen Jahrzehnten Fan des Kirchentags, weil man dort miteinander um die aktuellen Themen ringt, da ist Jung und Alt im Gespräch, die Plätze werden bespielt." Auch für jene, die mit Kirche nichts anfangen könnten, sei dies "eine höchst unterhaltsame und spannende Zeit, die diese Stadt erleben wird". Für die Nürnberger Kirchen werde es viel Arbeit sein "und wir müssen auch noch ein paar Gebäude renovieren".

Der Kirchentag ist alle zwei Jahre in einer anderen Stadt zu Gast. Das nächste Protestantentreffen ist für Juni 2019 in Dortmund geplant. 2021 findet in Frankurt am Main der dritte Ökumenische Kirchentag statt. Im vergangenen Jahr wurde der evangelische Kirchentag anlässlich des 500. Reformationsjubiläums in Berlin und Wittenberg gefeiert.


27.09.2018 / epd