Lorenzer Kommentargottesdienst

Erbsünde Rassismus

Erbsünde Rassismus: Lorenzer Kommentargottesdienst

Sind wir Rassisten, ohne es selbst richtig wahrzunehmen?

Bild: iStock-ktsimage

Zum Lorenzer Kommentargottesdienst am Sonntag, 19. Juli, um 11.30 Uhr, ist der Migrationsforscher Prof. Dr. Friedrich Heckmann zum Thema "Erbsünde Rassismus" geladen.

Sind wir Rassisten, ohne es selbst richtig wahrzunehmen? Warum kann Rassismus trotz der Lehren aus dem Zweiten Weltkrieg noch immer in Deutschland bestehen – nicht nur in Beleidigungen und Gewalt, sondern im ganz gewöhnlichen Alltag? Dieser Frage widmet sich der Kommentargottesdienst am kommenden Sonntag in der Lorenzkirche. Unter dem Titel ‚Erbsünde Rassismus‘ wird dabei besonders die Rolle des Kolonialismus näher beleuchtet.

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Als Experte geladen ist der bekannte Migrationsforscher Prof. Dr. Friedrich Heckmann. Er gibt Einblick zu den geschichtlichen Wurzeln des Rassismus und zu der Logik, der Rassentheorien bis heute folgen. Ebenso zu Gast ist der Nürnberger Stadtrat Nasser Ahmed. Er plädiert für ein stärkeres Bewusstsein in der Gesellschaft darüber, welche subtile Formen Rassismus im Alltag annimmt sowie für eine klare Haltung gegen Ausgrenzung. Pfarrer Dr. Peter Aschoff von der Auferstehungskirche Zerzabelshof, kommentiert aus theologischer Sicht warum das christliche Weltbild der im Rassismus unterstellten ‚Ungleichheit von Natur aus‘ widerspricht.
 
Der Kommentargottesdienst in der Lorenzkirche widmet sich seit 50 Jahren aktuellen Ereignissen der Zeit und beleuchtet diese zusammen mit ausgewiesenen Themenexperten aus theologischer Perspektive.


15.07.2020 / Dekanat Nürnberg