Rummesberg: Elf Diakone eingesegnet

Menschen mit "diakonischem Blick"

Die elf Diakone nach ihrer Einsegnung. Rechts im Bild: Oberkirchenrat Helmut Völkel und Rektor Günter Breitenbach

Strahlende Gesichter: die elf Diakone nach ihrer Einsegnung. Rechts im Bild: Oberkirchenrat Helmut Völkel und Rektor Günter Breitenbach

Bild: Dorothée Krätzer

Nach sechs Jahren Ausbildung und Studium feierten elf junge Männer ihre Einsegnung zum Diakon in der Rummelsberger Philippuskirche. Vor kurzem haben sie ihre ersten Stellen angetreten.

„Diakone und Diakoninnen haben einen besonderen Blick auf die Wirklichkeit, nämlich den Blickwinkel des diakonischen Auftrags“, predigte Rektor Günter Breitenbach im Einsegnungsgottesdienst in der Rummelsberger Philippuskirche. Menschen, die sich für andere engagierten, bräuchten einen „diakonischen“ Blick. Sie müssten hinsehen, sich umschauen, Kontakt aufnehmen, Menschen kennenlernen, Aufgaben in den Blick nehmen und erkennen, was Not tue.

Dies können die jungen Diakone bereits auf ihren ersten Stellen einüben, die sie vor kurzem in der Jugendarbeit, im Pflegedienst bei alten Menschen, in der Gemeinde und in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung angetreten haben:

Dieter Blencke wird Jugendreferent der Evangelisch Lutherischen Kirchengemeinde und Evangelischen Jugend Wendelstein und Begleitung von Helfern in der Flüchtlingsarbeit für die Diakonie Wendelstein im Auftrag des Landratsamtes Roth. Sebastian Leßner ist künftig Dekanatsjugendreferent im Dekanatsbezirk Regensburg und Gemeindediakon der Kirchengemeinde Deggendorf. Jochen Fleps arbeitet als Diakon im Gruppendienst Haus Weiher in Hersbruck und Kai Wedekind als Gemeindediakon in den Kirchengemeinden Garmisch-Greinau und Partenkirchen.

von links: Dieter Blencke, Sebastian Leßner, Jochen Fleps, Kai Wedekind, Robert Klatt, Benjamin Lulla, Alexander Schneider, Benjamin Müller, Maximilian Hubmann, Philip Höhn und Martin Müller

Freuen sich auf ihre neuen Aufgaben: (v.l.) von links: Dieter Blencke, Sebastian Leßner, Jochen Fleps, Kai Wedekind, Robert Klatt, Benjamin Lulla, Alexander Schneider, Benjamin Müller, Maximilian Hubmann, Philip Höhn und Martin Müller.

Bild: Dorothée Krätzer

Robert Klatt wird Gemeindediakon der Kirchengemeinde Bad Kissingen und Benjamin Lulla Dekanatsjugendreferent im Dekanatsbezirk Bamberg. Alexander Schneider arbeitet künftig als Gemeindediakon im Dekanatsbezirk Fürth. Benjamin Müller wird Stellvertretende Pflegedienstleitung im Altenhilfeverbund Nürnberg der Rummelsberger Diakonie, genauer in der Diakoniestation Lichtenhof. Maximilian Hubmann arbeitet als Assistent in der Abteilung Organisationsentwicklung und Projektarbeit Abteilung Kommunikation der Rummelsberger Dienste für Menschen GmbH. Philip Höhn ist künftig Dekanatsjugendreferent Dekanat Ingolstadt und Gemeindediakon der Kirchengemeinde Schrobenhausen und Martin Müller Dekanatsjugendreferent Dekanatsbezirk Ingolstadt und Gemeindediakon der Kirchengemeinde Vohburg.

"Ihr werdet gebraucht!"

„Ihr werdet gebraucht, in Kirche wie in der Diakonie", überbrachte Oberkirchenrat Helmut Völkel die Grüße der Landeskirche. Man freue sich mit den jungen Brüdern in Rummelsberg und München, in den Orten, aus denen sie stammten und dort, wo sie zukünftig zuhause seien. Ihre Verantwortung werde nun konkret. Dazu erbaten Helmut Völkel, Günter Breitenbach und Brüdersenior Martin Neukamm, Gottes Segen für die elf Diakone und ihr Wirken.

Die Einsegnung und die Aufnahme in die Rummelsberger Brüderschaft war der feierliche Schlusspunkt hinter sechs Jahren Diakonenausbildung und Bachelor-Studium. Mit den Einsegnungsbrüdern feierten ihre Familien und Angehörigen, Freunde und Wegbegleiter, Vertreter der Diakonie und der Landeskirche sowie aus Brüderschaft und Diakoninnengemeinschaft.


21.10.2016 / Dorothée Krätzer/ELKB