Buß- und Bettag

„Heute einen Krieg beenden“

Buß- und Bettag

Welchen Krieg kann man beenden?

Bild: orange-cube, EKHN, EKKW, ELKB

Das diesjährige Motto der  Kampagne zum Buß- und Bettag "Heute einen Krieg beenden" soll zum Umdenken und zur Einsicht animieren. 

Es sind nicht immer die großen, entfernten Kriege und bewaffneten Auseinandersetzungen wie in Syrien oder Afghanistan, die Entsetzen auslösen. Auch scheinbar harmlose Streitereien zu Hause, bei er Arbeit oder im alltäglichen Leben können belastenEinen solchen Krieg zu beenden, dazu braucht es Einsicht, den Willen zum Frieden und bewusste Schritte der Umkehr. Das diesjährige Motto des Buß- und Bettages „Heute einen Krieg beenden“ soll daran erinnern, dass Scheitern zum Leben gehört, aber auch daran, sich immer wieder neu auf das Leben zu besinnen und anderen die Hand auszustrecken. Die Wunden heilen lassen. Dazu ermutigt die Buß- und Bettag Kampagne am Mittwoch, 21. November.

Mehr zum Thema

Die Seite www.busstag.de ist Teil der Themenkampagne, mit der die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck mit Plakaten, Anzeigen und weiteren Materialien Impulse zur persönlichen Auseinandersetzung mit dem Thema geben und auf die bleibende Bedeutung des kirchlichen Feiertags aufmerksam machen möchten.

Auf der Seite kann man mit Onlineseelsorger Pfarrer Jörg Wohlgemuth und Onlineseelsorger Kontakt aufnehmen, wenn man jemand sucht, der zu hört und mitdenkt. Passende Gebete sind zu finden, man kann an einem Chat teilnehmen, einen Gottesdienst suchen oder eine Nachricht auf der Seite hinterlassen, welchen Krieg man heute gern beenden würde. 

Der Buß- und Bettag lädt auch in diesem Jahr Christinnen und Christen zur Besinnung und zum Neuanfang ein. Der Gedenktag dient dem Nachdenken über individuelle und gesellschaftliche Probleme wie Ausländerhass, der Umgang mit den Flüchtlingen, Umweltzerstörung und die Ausgrenzung von Armen und Obdachlosen.


08.11.2018 / Buß- und Bettag Kampagne