Buß- und Bettag 2020

Umkehr und Demut

Buß- und Bettag

Der Buß- und Bettag ist für evangelische Christen ein Tag der Besinnung und Neuorientierung im Leben.

Bild: busstag.de

Den Schalter umlegen  - Vielleicht gelingt das am Buß- und Bettag, am 18. November. Der Feiertag ist dafür da, inne zu halten, umzukehren und die Perspektive zu wechseln.

Der Buß- und Bettag ist für evangelische Christen ein Tag der Besinnung und Neuorientierung im Leben. Der Gedenktag dient dem Nachdenken über individuelle und gesellschaftliche Irrtümer wie beispielsweise Ausländerhass, Umweltzerstörung und die Ausgrenzung von Armen und Obdachlosen. In deisem Jahr fragt die Initiative nach den Träumen der Menschen.

Unter dem Thema „Zukunft OFF-EN“ steht der diesjährige zentrale Gottesdienst zum Buß- und Bettag am Mittwoch, 18. November, um 10 Uhr in St. Matthäus. Landesbischof Professor Heinrich Bedford-Strohm hält die Predigt, Liturgen sind Kirchenrat Dieter Breit und Stadtdekan Bernhard Liess. 

Mehr zum Thema

Der Gottesdienst bezieht sich thematisch auf die Buß- und Bettags Initiative der Evangelischen Kirche. Auf der Website zum Buß- und Bettag 2020 gibt es dazu viele Anregungen. Hier kann man Wünsche und Klagen aufschreiben, Gebete anderer teilen. Und man kann sich selbst die Frage stellen: „Wie sehe ich meine Zukunft?“ On oder Off? Auf busstag.de, findet man alle Informtionen zum Schwerpunktthema, Mitmach-Aktionen, Gebete zum Buß - und Bettag und Material für Gottesdienste.

Außerdem lädt das Evangelisch-Lutherische Dekanat München zu einem Gottesdienst zum Buß- und Bettag ein. Der Gottesdienst findet um 19 Uhr in St. Markus statt. Stadtdekan Bernhard Liess hält die Predigt. Die musikalische Leitung hat Kirchenmusikdirektor Michael Roth.
Regional Bischof Stefan Ark Nitsche Predigt ebenfalls am Buß- und Bettag der Stadtkirche St. Johan-nes und St. Martin in Schwabach. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Anzahl der Plätze in allen Gottesdiensten begrenzt.

Seit 1995 ist der Buß- und Bettag in Deutschland, mit Ausnahme des Bundeslandes Sachsen, kein regulärer Feiertag mehr. Das hat sozialpolitische Hintergründe: Denn die Bundesregierung schaffte ihn im Jahr 1995 mit der Begründung ab, damit die Pflegeversicherung finanzieren zu können. In den Kirchen hat dieser Tag zum Innehalten, zur Neuausrichtung und für das Gebet dennoch weiterhin eine hohe Bedeutung. Viele Gemeinden laden am Abend des Tages zu Andachten oder Gottesdiensten ein.


11.11.2020 / ELKB