Briefseelsorge

Ehrenamtlich Briefe schreiben

Briefseelsorge

Schreiben entlastet und hilft, sich selbst zu entdecken und besser zu verstehen.

Bild: iStock-AndreyPopov

Die Briefseelsorge der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern sucht neue ehrenamtliche Briefeschreiber. Die Freiwilligen beantworten Post von einsamen, kranken und trauernden Menschen.

Aber auch Briefe von Menschen mit Beziehungsproblemen oder Glaubensfragen gehen häufig bei der Briefseelsorge ein, sagte der in der bayerischen Landeskirche für Beratung und Seelsorge zuständige Kirchenrat Michael Thoma. Manchmal entstünden daraus jahrelange Briefwechsel.

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Derzeit arbeiten laut Thoma 14 Ehrenamtliche für die bundesweit einzige evangelische Briefseelsorge mit Sitz in München. Sie kümmerten sich um die knapp 200 Zuschriften aus ganz Deutschland, die das Postfach 600306 in 81203 München im vergangenen Jahr, trotz Beratungsangeboten im Internet und am Telefon erreicht haben.

Gesucht würden vor allem junge Freiwillige aus dem pädagogischen, psychologischen oder theologischen Bereich, die bereits erste Erfahrungen in der Seelsorge oder Lebensberatung gemacht hätten. 

Informationen zum Thema Briefseelsorge

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Wenn Sie Ihre Briefe an die folgende Adresse schicken, bekommen Sie rasch und vertraulich eine Antwort:
Evangelische Briefseelsorge
Postfach 600306
81203 München

Die Ehrenamtlichen würden an zwei Studientagen im Jahr geschult, bei denen sie sich Expertenvorträge anhören und über ihre Erfahrungen austauschen können. Die Briefseelsorge der ELKB besteht seit 1976.

Wer sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit bei der evangelischen Briefseelsorge der bayerischen Landeskirche interessiert, kann sich per Mail an seelsorgereferat@elkb.de wenden.


15.08.2018 / epd