Blinden- und Sehbehindertenseelsorge

Ausgezeichnet mit "Bayern barrierefrei"

Gerald Kick, Heidi Böhm, Blinden- und Sehbehindertenseelsorge

Heidi Böhm, Vorsitzende der Konferenz der Blinden- und Sehbehindertenseelsorge, und Kirchenrat Gerald Kick, Landeskirchlicher Beauftragter, befestigen das Signet am Eingang der Dienststelle.

Bild: Katrin Biendl

Der Blinden- und Sehbehindertenseelsorge in Nürnberg wurde das Signet „Bayern barrierefrei“ verliehen. Es steht für konkrete beachtliche Beiträge zur Barrierefreiheit.

Seit vielen Jahren legen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Blinden- und Sehbehindertenseelsorge in Nürnberg ihr Augenmerk auf eine leichte Zugänglichkeit ihrer Räume und Angebote für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Dafür wurde der Blinden- und Sehbehindertenseelsorge vom Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration das Signet "Bayern barrierefrei" überreicht.

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Wie Kirchenrat Gerald Kick mitteilte, ist die barrierefreie Kommunikation mit blinden und sehbehinderten Menschen ein Schwerpunkt der Arbeit. Sämtliche Informationen, Geburtstagsgrüße, Lied- und Bibeltexte werden in Brailleschrift und Großdruck verschickt. Außerdem produziert die Dienststelle mit Hilfe eines blinden Tontechnikers und ehrenamtlichen Sprecherteams ein Hörmagazin mit Nachrichten aus der Landeskirche. Bei der Planung von Veranstaltungen und Freizeiten wird darauf geachtet, dass möglichst viele Objekte mit allen Sinnen erlebbar sind. Auch der Druckservice der Dienststelle für Schriften in Braille wird von kirchlichen Einrichtungen gerne angenommen.


30.10.2018 / ELKB