Pressemitteilung vom 15.07.2014

Bayerische Landeskirche erhält Auszeichnung für Engagement bei Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Die Webseite der landeskirchlichen Arbeitsstelle für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz ist mit dem Arbeitsschutzpreis 2014 der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) ausgezeichnet worden.

Sie erhielt die Bronze-Medaille in der Kategorie „Organisation des Arbeitsschutzes und Motivation“.

Damit sei zum ersten Mal eine Landeskirche von der Berufsgenossenschaft ausgezeichnet worden, sagt Andreas Hetzel, der als Architekt und Sicherheitsingenieur im Landeskirchenamt in München sein Büro hat und von dort aus die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz in der ganzen Landeskirche koordiniert.

Oberkirchenrat Hans-Peter Hübner, in der Kirchenleitung zuständig für diesen Arbeitsbereich, freut sich, dass das Engagement des landeskirchlichen Beauftragten für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz um Bewusstseinsbildung und flächendeckende Fachinformation so prominent gewürdigt wird. Denn der Beauftragte muss dafür sorgen, dass in allen Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen die Arbeitsschutz-Vorschriften der Berufsgenossenschaften eingehalten werden. Das sei nicht einfach, so Hübner. Denn viele Menschen verstünden ihre Arbeit in der Kirche zum großen Teil als persönliches Engagement. „Hier regulierend einzugreifen erfordert besonderes Feingefühl.“

Andreas Hetzel wird in seiner Arbeit unterstützt von 33 Fachleuten für Arbeitssicherheit – meist Techniker – und ebenso vielen Betriebsärzten, die regelmäßig in örtlichen Fortbildungen versuchen, den Gedanken der Arbeitssicherheit auf allen Ebenen der Kirche zu verankern. Darum beteiligt sich Hetzel auch an den Fortbildungskursen für Pfarrer, die die Geschäftsführung im Pfarramt innehaben.

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Neben den Fortbildungen sei die Webseite die beste Plattform, um wichtige Informationen zum Arbeitsschutz einfach, kostengünstig und praxisnah weiterzugeben. Besonders häufig aufgerufen werden die Ordner speziell für Kirchengemeinden und Kindergärten. „Die Kirchengemeinden und Kindergärten können die für ihre Bedürfnisse relevanten Teile ausdrucken und sich einen individuell bestückten Ordner zusammenstellen“, erklärt Hetzel.

(Hinweis: Ein Foto von Andreas Hetzel kann unter pressestelle@elkb.de angefordert werden.)


15.07.2014 / München, Johannes Minkus, Pressesprecher