Landeskirchliche Preise

Auszeichnungen und Preise

Urkunde

Auszeichnungen und Preise vergibt die ELKB in vielen verschiedenen Kategorien

Bild: iStockPhoto / mariusFM77

Die Landeskirche würdigt besonderes Engagement mit landeskirchlichen Preisen und Auszeichnungen.

Ehrenamtspreis

Hände bilden einen Kreis,© iStockPhoto

Mehr als 140 000 Menschen engagieren sich in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern ehrenamtlich für ihre Gemeinde oder für übergemeindliche Einrichtungen. Als ein Zeichen des Dankes und der Förderung ehrenamtlicher Tätigkeit verleiht die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern seit 2010 jährlich den Ehrenamtspreis. Im Zentrum stehen dabei bewährte und nachhaltige Formen ehrenamtlicher Arbeit sowie neuartige, ehrenamtliche getragene Projekte zu ausgewählten Themen.

Zum achten Mal schreibt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern im Jahr 2017  einen Ehrenamtspreis aus.  In diesem Jahr will die Landeskirche mit dem Preis ehrenamtliche Projekte fördern, die sich mit der Veränderung und Reform der Kirche befassen. Bis zum 10. Juni können Projekte vorgeschlagen werden. Im Reformationsjahr sucht der Fachbeirat ehrenamtlich getragene Projekte, die sich mit der Erneuerung und Umgestaltung der Kirche befassen.  Aspekte könnten sein: Veränderung von Kirche, Neue Zielgruppen, Andere (Gottesdienst-) Formate, Frischer Wind, Bewährtes neu entdecken.

Nominiert werden können laufende Projekte (keine Einzelpersonen) aus Gemeinden, Dekanaten, Kirchenkreisen, landesweiten Diensten und Einrichtungen der ELKB. Die Projekte müssen (überwiegend) ehrenamtlich getragen sein. Es werden vier Ehrenamtspreise mit jeweils 1000 Euro vergeben. Einen dieser Preise stellt in diesem Jahr die Ansbacher St. Gumbertus Stiftung zur Verfügung.

Die preiswürdigen Projekte wählt der Fachbeirat Ehrenamt der bayerischen Landeskirche aus. Die Preisverleihung durch Regionalbischof Michael Grabow, die Präsidentin der Landessynode, Annekathrin Preidel und die Sprecherin des Fachbeirats Ehrenamt Christa Bukovics, findet am 2. Dezember in Augsburg statt.

Alle Infos zum Ehrenamtspreis auf http://www.ehrenamt-evangelisch-engagiert.de/ehrenamtspreis/2017

Wilhelm Freiherr von Pechmann-Preis

Logo Wilhelm Freiherr von Pechmann-Preis mit Zitat,© ELKB

Mit dem Wilhelm-von-Pechmann-Preis zeichnet die Landeskirche herausragende Leistungen in der historisch-wissenschaftlichen Forschung oder in Bildungsarbeit und Publizistik aus – vor allem zur Rolle der Kirche während des Nationalsozialismus. Außerdem können überzeugende Beispiele für Gemeinsinn und Zivilcourage in der Gegenwart ausgezeichnet werden.
Gestiftet wurde der Preis zum Gedächtnis an Wilhelm Freiherr von Pechmann (1859-1948), den ersten gewählten Präsidenten der Evangelisch-Lutherischen Generalsynode in Bayern. Er war von Beruf Bankdirektor und bekleidete internationale Ehrenämter in Wirtschaft und Kirche. Von Pechmann war ein entschiedener Gegner des Nationalsozialismus. Der Preis ehrt seine Verdienste um Humanität, Christentum und Kirche sowie sein Eintreten für jüdische Mitbürger.

Wilhelm Freiherr von Pechmann-Preis 2018

Eine Jury aus sieben namhaften Vertretern von Kirche und Wissenschaft befindet über die Zuerkennung dieser Auszeichnung. Die vorzulegenden Arbeiten sollen in sich abgeschlossen und nicht älter als zwei Jahre sein. Der/die einreichende Bewerber/in muss Autor/in der eingereichten Arbeit sein. Die Arbeit ist zu senden an die

Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern
Präsidentin der Landessynode
Dr. Annekathrin Preidel
Postfach 20 07 51
80007 München

Der Arbeit sind folgende Informationen beizufügen:
kurze Inhaltsangabe, Lebenslauf des Bewerbers, genaue Anschrift.

Einsendeschluss ist der 31. Juli 2017.

Ausschreibungsunterlagen für Pechmann-Preis 2018 als PDF

 

Print-Medienpreis

Stapel aus Zeitungen und Zeitschriten,© iStockPhoto /  temmuz can arsiray

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern schreibt regelmäßig einen Medien-Preis (Print)
aus. Prämiert werden in Schriftform öffentlich verbreitete Texte. Der Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert, Schirmherr ist der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. Die Modalitäten für den nächsten Printpreis werden zeitnah hier veröffentlicht.

Argula-von-Grumbach-Preis

Argula von Grumbach,© www.bayern-evangelisch.de

Der Argula-von-Grumbach-Preis ist der Gleichstellungsförderpreis der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Er soll in jeweils ausgewählten Bereichen die Leistungen insbesondere von Frauen in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern sichtbar machen und dokumentieren. Damit trägt der Gleichstellungsförderpreis zur Entfaltung einer geschlechtersensiblen Sichtweise bei und leistet einen Beitrag zu einer gerechten Gemeinschaft von Frauen und Männern in der Kirche.1998 und 2001 wurde der Argula-von-Grumbach-Preis als Frauengeschichtswettbewerb der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern verliehen, seit 2006 erfolgen Ausschreibung, Verleihung und Förderung durch die Argula-von-Grumbach-Stiftung.

Die Preisträgerinnen
Preistraeger 1998-1999 als PDF
Preistraeger 2000-2001 als PDF
Preistraeger 2005-2006 als PDF
Preistraeger 2009-2010 als PDF
Preistraeger 2012-2013 als PDF

Der Argula-von-Grumbach-Preis 2015/2016

Pressemitteilung: Ankündigung der Verleihung am 11. März 2016, Preisträgerinnen
Kirche - ein Frauenraum: Plakat als pdf

Kunstpreis

Pinsel vor einer bunten Leinwand,© iStockPhoto / ROMAOSLO

Der Kunstpreis der Evang.-Luth. Kirche in Bayern wurde 1980 vom Landeskirchenrat eingerichtet. Der Preis möchte würdigen, wo Kunst sich als dialogfähig im religiösen Kontext erweist und innovativ Ausdruck findet. Thematisch soll der Preis möglichst breit gefasst bleiben. Der Kunstpreis kann in den Disziplinen Malerei und Graphik, Bildhauerei, Gold- und Silberschmiedekunst, Glasmalerei und Textilgestaltung vergeben werden, ist aber grundsätzlich offen für alle Sparten künstlerischen Schaffens. Der Preis kann für einzelne Arbeiten oder Werkgruppen oder auch für ein künstlerisches Gesamtwerk in Betracht kommen. Es können verdiente Einzelpersönlichkeiten, Nachwuchstalente oder Künstlergruppierungen ausgezeichnet werden. Vorwiegend soll der Preis nicht als Lebenswerk-Preis verstanden werden, sondern möchte künstlerische Innovationen fördern.

Bisherige Preisträger waren: Hubert Distler (Maler), Karl Heinz Hoffmann (Bildhauer), Werner Knaupp (Maler), Werner Mally (Bildhauer), Rudolf Büder (Maler), von Gaffron (Foto-Kunst), Meide Büdel (Bildhauerin), Gerhard Meyer (Maler)sowie Susanna und Berndhard Lutzenberger (Kunstpreisträger 2014).

Der Kunstpreis wird in der Regel alle zwei bis drei Jahre vergeben. Er ist gegenwärtig dotiert mit 5.000 Euro.

Alle Informationen zum aktuellen Kunstpreis

 

Fundraising-Preis

Logo Fundraising-Preis 2016,© Jungwirth

Der Fundraising-Preis wurde erstmals 2007 verliehen und wurde 2016 zum zweiten Mal vergeben. Bei diesem Wettbewerb geht es darum, dass kirchliche und diakonische Einrichtungen ihre Ideen und Aktionen rund um das Fundraising beschreiben, damit auch andere von erfolgreichen Beispielen lernen können. Kirchengemeinden sowie diakonische und kirchliche Träger und Werke, Einrichtungen der Jugendarbeit, Projektgruppen und Initiativen innerhalb der Evangelisch-Lutherischen Kirche und der Diakonie in Bayern haben teilgenommen; hier ein Überblick über die Projekte der Preisträgerinnen und Preisträger:
Zum Artikel "Menschen begeistern, Projekte finanzieren"


03.07.2017 / Andrea Seidel