Augsburger Friedensfest

Was wäre, wenn…?

Die utopische Zone

Die utopische Zone, die vom 5.-8. August am Elias-Holl-Platz aufgebaut ist, ist ein Spielplatz der neuen Gesellschaftsordnungen - zum Ausprobieren.

Bild: Disborder Productions

Das Kulturprogramm zum Augsburger Friedensfest befasst sich bis 8. August mit Zukunftsentwürfen für ein friedliches Zusammenleben in einer von Vielfalt geprägten Stadtgesellschaft.

Wie schaffen wir Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben in einer von Vielfalt geprägten Stadtgesellschaft? Diese Frage hat in der Friedensstadt Augsburg einen besonderen Stellenwert. Sie steht auch im Mittelpunkt des Kulturprogramms zum Augsburger Hohen Friedensfest, das mehrere Wochen vor dem einzigartigen Stadtfeiertag am 8. August beginnt. Vom 22. Juli bis 8. August heißt es in Augsburg „UTOPIE: Was wäre, wenn…?“. Bei über 60 Veranstaltungen an vielen Orten im Augsburger Stadtgebiet dreht sich alles um neue und alte Visionen, besondere Begegnungen und kreative Möglichkeiten.

Mehr zum Thema

Vielfältige Akteure der Friedensstadt befassen sich mit vielfältigen Formaten wie Diskussionen und Gespräche, Begegnungen, Lesungen, Performances, Feiern, Filme, Stadtführungen, Konzerte und Theater mit dem Thema Utopie. Welche Rollen spielen Utopien für den christlichen Glauben und andere Religionen? Was hat (Kultur-)Politik mit Utopien zu tun? Wie sieht eine Welt ohne Bargeld, Atomwaffen, Gefängnisse oder Einsamkeit aus? Das sind Fragen und Ideen, die u.a. thematisiert werden. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage des gesellschaftlichen Zusammenlebens und Wohnens. Wohnen gehört zu den Grundbedürfnissen des menschlichen Daseins. Braucht die Gesellschaft der Zukunft angesichts zunehmender Wohnungsnot und steigender Mieten andere Formen des Wohnens? Welche Rolle spielt dabei das große Thema Einsamkeit?

Zum vielfältigen Friedensfest Kulturprogramm gehören außerdem ein Weltmusikfestival („Festival der Kulturen“ – 27./28. Juli2018), eine Sommer-Uni („Peace City Summer School: Anfangen, Utopien zu leben“ – 2. bis 7. August), eine Plakatausstellung, die erstmals außerhalb Israels gezeigt wird („The Art of Utopia“ – bis 8. August.) und eine Theaterperformance, die mit dem Publikum Geister beschwört („Past Forward“, 29. Juli). Zum Schwerpunktthema Wohnen / zusammen Leben gehört ein utopisches Wohnlabor („Wolkenkuckucksheim für alle“ – 30. Juli bis 2. August) sowie ein Werkzeug für direkte Begegnungen, das der Einsamkeit in den Städten den Kampf ansagt („Opendot“ – ab Juli bis 8. August). Auch der „Taubenschlag“, das junge Friedenfest mit eigenem Programm, ist wieder dabei, diesmal am Willy-Brandt-Platz (2.-8. August).


26.07.2018 / Friedensstadt Augsburg