ARD-Themenwoche

Zukunft der Arbeit

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Vom 30. Oktober bis 5. November beleuchten Sendungen im Ersten, in allen dritten Programmen, im Radio und im Internet die unterschiedlichen Facetten der digitalen Arbeitswelt.

Bild: ARD

Was kommt in der digitalen Arbeitswelt noch alles auf uns zu? Die Zukunft der Arbeit ist vom 30. Oktober bis 5. November 2016 das Thema der ARD Themenwoche. 

"Zukunft der Arbeit" ist der Titel der ARD-Themenwoche 2016, die in diesem Jahr vom Hessischen Rundfunks (hr), vom Saarländischen Rundfunk (SR) und von Radio Bremen verantwortet wird. Eine Woche lang, vom Sonntag, 30. Oktober, bis Samstag, 5. November, beleuchten Sendungen im Ersten, in allen dritten Programmen und in den Partnerprogrammen der ARD, im Radio und im Internet die unterschiedlichen Facetten der digitalen Arbeitswelt und wie sich die Menschen heute und morgen über ihre berufliche Tätigkeit definieren.

Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht: Die Zukunft der Arbeit hat längst begonnen. Digitalisierung und Globalisierung schreiten unaufhaltsam voran. Die klassische Erwerbsarbeit des Industriezeitalters verliert an Bedeutung. "Industrie 4.0", "Sharing-Ökonomie" oder "Cloud-Working" heißen die Schlagworte. Das "Internet der Dinge" wird schon bald Produkte aus dem 3D-Drucker möglich machen, individueller und billiger als heute. Software wird Sachbearbeiter in den Büros ersetzen, Automaten werden sich selbst optimieren. Neue Plattformen und Netzwerke machen bereits jetzt jeden Autobesitzer potentiell zum Billig-Taxi-Anbieter und jeden Wohnungsbesitzer zum Vermieter von Gästezimmern. Aber wer sind bei all diesen Veränderungen eigentlich Gewinner und Verlierer? 

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Digitalisierung gehe alle an, sagt Pfarrer Johannes Rehm, Leiter des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (kda). Alle – Handwerker, Führungskräfte, Arbeitnehmer – seien von den bereits geschehenen oder bevorstehenden Umbrüchen betroffen. Hinter der Themensetzung Arbeit 4.0 stehe auch die Frage nach gutem, gelingendem Leben, so Rehm. Dazu gehöre "notwendigerweise eine gute Arbeit", von der und mit der man leben könne. Arbeit gehöre zum Menschsein dazu, sie sei aber "nicht das ganze Leben, sie ist nicht heilsvermittelnd", betonte der Pfarrer. „Wie kann dieses evangelische Arbeitsverständnis, das um die Würde des arbeitenden Menschen weiß, aber die Arbeit auch nicht verherrlicht oder vergötzt, wie kann dies in einer digitalisierten Arbeitswelt gelebt werden“, das sind Fragestellungen, mit denen sich der kda beschäftigt, zuletzt in einer Tagung im Oktober in Rothenburg. Und auch die ARD-Themenwoche fragt: Wer und was bestimmen eigentlich heute und in Zukunft den Wert der Arbeit in unserer Gesellschaft? 

Die ARD-Themenwoche 2016 beschreibt die "Zukunft der Arbeit" nicht als technologische Vision, sondern stets mit dem Blick auf den Wert der eigenen Arbeit: Welchen Stellenwert hat meine Arbeit? Was passiert mit meinem Arbeitsplatz? Wie verdiene ich morgen mein Geld? Was müssen unsere Kinder heute lernen, um in der zukünftigen Arbeitswelt zu bestehen? Wer sorgt dafür, dass unsere Arbeitsgesellschaft nicht auseinanderfällt?'

Diesen Fragen gehen die Programme der ARD eine Woche lang aus unterschiedlichen Blickwinkeln nach - in Spielfilmen und Fernseh-Dokumentationen, in aktuellen Radioprogrammen und in Ratgeber-Sendungen und mit einem umfangreichen Dossier im Netz.


30.10.2016 / ARD/ELKB