Allianzgebetswoche 2018

„Pilger und Fremde“

Allianzgebetswoche

Die Allianzgebetswoche 2018 stellt „Pilger und Fremde“ in den Mittelpunkt.

Bild: Deutsche Evangelische Allianz

Die Deutsche Evangelische Allianz lädt vom 14. bis 21. Januar zur Internationalen Gebetswoche unter dem Motto „Als Pilger und Fremde unterwegs“ ein. 

Zum 172. Mal findet in diesem Jahr deutschlandweit die Gebetswoche der Evangelischen Allianz statt. Im Mittelpunkt stehen Frauen und Männer der Bibel, „die uns auf dem Weg des Glaubens Vorbild und Mahnung sein wollen“, so die Allianz. Darunter sind Abraham, Daniel, Ruth, Jona, Paulus und Jesus. 

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Weiter heißt es in der Einführung zur Gebetswoche im Allianz-Magazin „EiNS“: „Sie haben in Kauf genommen, als Fremde zu leben. Manche machten sich freiwillig auf den Weg, andere wurden durch Umstände oder äußeren Druck zur Flucht gezwungen.“ Die Fürbitte in der Woche solle denen gelten, die aktuell als Pilger und Fremde unterwegs seien, darunter Missionare sowie „Christen auf der Flucht und in Verfolgung“. Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), vergleicht in seiner Einleitung das Leben mit einer Wanderschaft, auf der Gott die Menschen begleite, „aber er will auch noch in der Ewigkeit Gemeinschaft mit uns haben – mit all jenen, die als Kinder Gottes unterwegs und dann am Ziel sind“.

Gebetshefte mit Auslegungen zu den vorgesehenen Bibeltexten und mit Gestaltungsvorschlägen können bei dem evangelikalen Dachverband mit Sitz im thüringischen Bad Blankenburg bestellt werden. Der Verband umfasst rund 350 überregionale Werke und Verbände sowie etwa 1.000 örtliche Allianzgruppen. Die Weltweite Evangelische Allianz ist mit 600 Millionen vor allem theologisch konservativen Protestanten in 129 Ländern der größte evangelikale Zusammenschluss. Die Allianz wurde 1846 in London gegründet und führt traditionell am Jahresanfang ihre Gebetswoche durch. 


09.01.2018 / Evangelische Allianz