Nürnberg

Grundstein für neue Verwaltung

Grundsteinlegung Nürnberg

Den Grundstein legten gemeinsam (v.l.):Christine Schürmann, Dekanin Prodekanat Ost; Andreas Baum, Architekt; Susanne Wagner, Leiterin des Kirchenbauamtes; Jochen Reger, Leiter des Kirchengemeindeamtes.

Bild: Dekanat Nürnberg

Die evangelische Kirche in Nürnberg hat den Grundstein für ein neues Verwaltungsgebäude am Egidienplatz gelegt. Der Neubau soll im kommenden Jahr fertiggestellt sein.

In den sieben Millionen Euro teuren Anbau und das bereits bestehende benachbarte Gebäude sollen die gesamte kirchliche Verwaltung für die 46 Kirchengemeinden, die 20 Dienststellen im Dekanat und die evangelischen Kindertagesstätten einziehen. Derzeit sind die rund 50 Beschäftigten des Amtes, die für Finanz-, Personal- und Immobilienmanagement zuständig sind, noch auf mehrere Standorte verteilt.

Der Neubau wird voraussichtlich im Juli kommenden Jahres bezugsfertig sein. Damit endet dann eine Phase des "Büro-Hopping", in der die Einrichtungen und Büros an verschiedenen Standorten der Stadt "bunt gemischt" untergebracht waren. "Wir bringen wieder eine Ordnung rein", erklärte Jochen Reger, Leiter des Kirchengemeindeamtes. Weiterer Vorteil für den Bau sei die zentrale Lage in Nürnberg und die Nähe zum Haus der Kirche "eckstein".

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Das Verwaltungsgebäude wird über einem bestehenden Parkplatz gebaut, der im Erdgeschoss als überdachte Garage erhalten bleibt. Die drei Stockwerke darüber werden mit dem Altbau der Verwaltung verbunden.

Um den Bau finanzieren zu können, haben die Nürnberger Protestanten das Haus Nummer 33 am Egidienplatz an die evangelische Landeskirche (ELKB) verkauft, die dort ihre Seelsorge für Menschen mit Sinnesbehinderungen vereinen will, wie Reger erklärte. Die evangelische Seelsorge für schwerhörige, gehörlose und blinde Menschen in ganz Bayern wird von hier ihre Arbeit tun.


07.06.2016 / epd