Frühjahrssynode 2016

Erklärung zum Rechtsextremismus

Erklärung zum Rechtsextremismus

„Ja zu gelebter Menschenfreundlichkeit Gottes – Nein zum Rechtsextremismus“

Bild: karelnoppe

Rechtsextremismus verleugnet und verletzt wesentliche christliche Grundsätze, das hat die Landessynode in Ansbach in einer Erklärung zum Rechtsextremismus einstimmig beschlossen.

Auch Landesbischof und Landeskirchenrat machten sich die Erklärung zu eigen. Unter dem Titel „Ja zu gelebter Menschenfreundlichkeit Gottes – Nein zum Rechtsextremismus“ werden auf 75 Seiten „Haltungen, Erfahrungen und Perspektiven der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern gegen Rechtsextremismus“ dargestellt.

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Das Hauptgewicht des Textes liegt auf einer sorgfältigen theologischen und rechtlichen Beurteilung des Rechtsextremismus. Dabei kommt die theologische Beurteilung zum Schluss: Christlicher Glaube „ruft alle Christenmenschen und die christliche Kirche zu gelebter Menschenfreundlichkeit Gottes und damit in den Wiederspruch und Widerstand gegen alle Formen von Rechtsextremismus.“ Denn der Rechtsextremismus verletze „alle wesentlichen Grundsätze, die das Christentum in anthropologischer und ethischer Perspektive ausmachen“.

In einem weiteren Teil des Textes wird der Umgang der Kirche mit Rechtsextremismus anhand konkreter Fallbeispiele dargestellt.

Der Text soll als Broschüre allen Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden.


21.04.2016 / ELKB