Drogengedenktag

"Bevor ich sterbe möchte ich..."

Drogengedenktag

In Bayern ist die Zahl der Drogentoten im vergangenen Jahr auf 314 gestiegen.

Bild: Drogenhilfe Schaben gGmbH

Zum Gedenken an die Menschen, die ihr Leben durch Suchterkrankung verloren haben, findet jedes Jahr am 21. Juli der bundesweite Drogentotengedenktag statt. In Augsburg findet ein Aktionstag statt.

Eine Tafel zum Thema "Bevor ich sterbe, möchte ich..." und ein Infostand zum diesjährigen Motto des  Drogengedenktages "Geliebter Mensch" werden am Donneratsg, 21. Juli, im Annahof in Augsburg aufgebaut sein. Die Drogenhilfe Schwaben veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe JES, dem ZAS (Zentrum für Aidsarbeit Schwaben) und der Pfarrerin des Annahofs, Silke Kirchberger, einen Aktionstag von 11 bis 15 Uhr. Um 13 Uhr werden weiße Luftballons in den Himmel steigen gelassen. Ein Ballon für jeden Drogentoten.

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Neben der Tafel und dem Infostand erwartet die Besucher im Annahof Live-Musik des Solokünstlers Max Stadler sowie besinnliche Worte von Regionalbischof Michael Grabow, der die Schirmherrschaft übernommen hat, mit anschließender Schweigeminute.

Wut und Hoffnung, Trauer und Trost, Bitte und Dank – all das hat Platz in einem ökumensichen Gottesdienst anlässlich des bundesweiten Drogentotengedenktags. Ab 16 Uhr findet in der Kirche St. Anna eine kleine Andacht zum Gedenken an die Drogentoten statt.

Seit 1998 begeht der „Landesverband der Eltern und Angehörigen für humane und akzeptierende Drogenarbeit NRW e.V.“ jedes Jahr am 21. Juli deshalb den Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige. Dieser Gedenktag dient dem Kampf um Akzeptanz in der Gesellschaft. Mit der Anerkennung von Drogensucht als Krankheit lässt sich nicht nur die Sucht selbst bekämpfen, sondern auch die Zahl von begleitenden Krankheiten und Gewaltverbrechen reduzieren


19.07.2016 / Drogenhilfe Schwaben gGmbH