Augsburg

„Mutig bekennen – friedlich streiten“

Augsburg ist ein wichtiger Ort in der Erinnerungskultur der Reformation. Luther traf hier den päpstlichen Gesandten Cajetan.

Im Rahmen des Reformationsjubiläums fährt der „Stationen-Truck“ durch 68 europäische Städte und sammelt Geschichten über die Reformation. Am 19. April  wird der LKW in Augsburg Station machen. 

Unter dem Motto „Mutig bekennen – friedlich streiten“ wird in Augsburg das Reformationsjubiläum gefeiert. Am Mittwoch, 19. April,  um 12 Uhr werden der Truck und sein Team vom Augsburger Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, Stadtdekanin Susanne Kasch und Partnern aus der Ökumene begrüßt. Ab 14 Uhr zeigt das Stationentheater zum Reformationsjubiläum an drei Stationen die Uraufführung des Stücks „So leise treten kann ich nicht“ von Sebastian Seidel („Sensemble Theater Augsburg“). Um 19.30 Uhr spricht im Annahof der Münchner Theologieprofessor Gunther Wenz zum Thema: „Glauben bekennen heute – fair und gewaltfrei, mutig und friedlich, kontrovers und zivilisiert“. 

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Zwei Wochen wohnte Luther im Karmeliterkloster bei St. Anna. Drei Tage lang vom 12. bis 14 Oktober 1518,  stritt er im Stadtpalast der Fugger mit dem päpstlichen Gesandten Cajetan. Dieser erwartete einen Widerruf, drohte mit Festnahme und einem Ketzerprozess. Der blieb aus und bevor Luther festgenommen werden konnte, floh er mit der Hilfe von Freunden in der Nacht aus Augsburg

Seit 3. November 2016 bereist der Truck auf Initiative der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) und dem Schweizer Evangelischen Kirchenbund (SEK) 68 Orte in 19 verschiedenen Ländern und sammelt Geschichten rund um die Reformation. Ziel ist am 20. Mai die Weltausstellung Reformation in der Lutherstadt Wittenberg.


11.04.2017 / ELKB