7 Wochen Ohne

Wartezeiten können nützlich sein!

Die Münchner Regionalbischöfin Sussanne Breit-Keßler, zieht eine Zwischenbilanz von der Fastenaktion "7 Wochen ohne Sofort".

"Für mich ist das das heilsamste Motto, das wir je hatten", erzählt Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler im Videointerview. "Augenblick mal! Sieben Wochen ohne Sofort" - so lautet das Motto der Fastenaktion der evangelischen Kirche 2017. Die Kuratoriumsvorsitzende - die Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler - gibt  Auskunft darüber, wie sie es bisher mit dem Pause machen, Zögern und Warten hält.
 

Mehr zum Thema

"Ich muss mich immer bremsen. Bei muss alle zackig gehen!" Deshalb, so sagt sie, sei das Motto in diesem Jahr so gut für sie. Wartezeit mag sie eigentlich gar nicht, aber "Wartezeit ist auch Lebenszeit" und die sollte man nicht verschwenden. Deshalb nutzt die Regionalbischöfin die Zeit des alltäglichen Wartens zum Nachdenken. "Ich verschaffe mir dabei einen kleinen Lebensüberblick. Auch an der Supermarktkasse."

Seit mehr als 30 Jahren erleben und gestalten Millionen Menschen in ganz Deutschland die Fastenaktion 7 Wochen Ohne in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern. Das heißt, sie durchbrechen eingefahrenen Gewohnheiten und Routinen. Gemeinsam in Kirchengemeinden, Schulen und Vereinen oder für sich allein.


20.03.2017 / 7 Wochen Ohne/Kerygma