München

Ein neues zu Hause für die Jugendkirche

Jugendkirche München

Mit der Rogatekirche hat die Jugendkirche München endlich auch einen Kirchenraum.

Bild: Jugendkirche München

Nach langer Umbau- und Planungsphase wird am Sonntag, 23. April, die Rogatekirche von Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler feierlich wieder eingeweiht und die Jugendkirche in München eingeweiht.  

Die Evangelische Jugend München ist umgezogen! "Es hat lange gedauert und es ist noch immer eine Baustelle, aber jetzt endlich können wir, und auch die Jugendlichen, es glauben und uns vorstellen", erzählt Dekanatsjugendpfarrer Michael Stritar. Denn bereits 2011 wurde mit der Rogatekirche ein neues zu Hause für die Jugendkirche gefunden. "Bisher waren wir in normalen Büros untergebracht. Es macht schon einen riesigen Unterschied nun auch einen Kirchenraum mit nutzen zu können", berichtet Stritar. Besonders ist, dass sich „Jugend in der Kirche“ und die Kirchengemeinde der Rogatekirche die vorhandenen Gebäude teilen.

Etwa 30 Mitarbeiter aus allen sechs Dekanten in München und den meisten der 18 Arbeitsbereiche der Jugendkirche haben nun ihre zentrale Dienstelle in Ramersdorf. Durch die Anbindung an einen Kirchenraum ergeben sich für sie zusätzlich Möglichkeiten, spirituelle Angebote in den normalen Dienstbetrieb zu integrieren. "Es wird ein regelmäßiges Mittagsgebet geben. Andachten, Segnungen, Gottesdienste, all das ist nun für uns denkbar", freut sich Stritar. 

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Natürlich soll der Kirchenraum maßgeblich von und für die Jugendlichen genutzt werden. Mehr als 1000 Jugendliche arbeiten bei der Evangelischen Jugend mit, die hauptberuflichen MitarbeiterInnen sind für rund zehntausend Kinder und Jugendliche in München da. Erste Pläne, wie die Kirche für sie genutz werden soll, gibt es bereits. "Es wird Gottesdienste geben, Theater und Musik. Geplant ist zum Beispiel ein großer gemeinsamer Startgottesdienst für die jungen Leute, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr beginnen werden", erzählt Stirtar. Wie genau die Raum gefüllt wird, darüber entscheiden die Jugendlichen selbst mit. Es wird ein Gremium geben, das die Inhalte entwickelt und plant. "Wir müssen sehen und berücksichtigen, welche Bedürfnisse und Ideen die Jugendlichen haben", betont der Jugendpfarrer, der seit drei Jahren in der Jugendkirche tätig ist.

Am Sonntag, 23. April, um 18 Uhr,  wird die umgebaute Rogatekirche in München-Ramersdorf feierlich durch Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, Kirchenrat Klaus Schmucker sowie Gemeindemitglieder und MitarbeiterInnen der Evangelischen Jugend eröffnet. Beim anschließenden Festakt sprechen Stadtdekanin Barbara Kittelberger, Oberkirchenrat Michael Martin, MDL/Landessynodaler Markus Blume und eine Vertretung der Landeshauptstadt München ihre Grußworte. Der Abend wird  mit einem bayerischen Fest und mit Leberkäse und Brezeln ausklingen. Michael Stritar und seine Kollegen sind überwältigt, von der großen Nachfrage: "Wir haben bereits 300 Anmeldungen. Wir freuen uns sehr auf die Einweihung und alles, was danach kommt." 


20.04.2017 / Kerygma