Marionette

Rechtsextremismus lässt Menschen zu Marionetten werden – die ELKB steuert dagegen.

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Wahrung der freiheitlichen Demokratie

Gegen rechts

Rechtsextremismus ist eine umfassende Bedrohung: Einzelne Menschen werden psychisch und physisch attackiert.

Die Gesellschaft wird bedroht, besonders das friedliche Zusammenleben von Menschen in Vielfalt und Verschiedenheit. Die freiheitliche Demokratie und der Rechtsstaat sollen abgeschafft werden. Damit bedroht der Rechtsextremismus alles, wofür die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) steht.

Die ELKB ist deshalb fast flächendeckend in den Bündnissen gegen Rechtsextremismus präsent und bildet gemeinsam mit anderen Religionsgemeinschaften und den Gewerkschaften deren Rückgrat. Sie übernimmt Verantwortung dafür, dass diese Bündnisse vor Ort arbeitsfähig sind und ist darin ein kontinuierlicher und verlässlicher Partner.

Die bayerische Landeskirche nimmt eine führende Rolle im „Bayerischen Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen“ ein. Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm ist Sprecher der mittlerweile insgesamt 50 Bündnismitglieder, die Geschäftsstelle ist angesiedelt im Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Alexandersbad. Das Bündnis entfaltet eine Vielzahl an Aktivitäten, unter anderem findet jährlich eine große Tagung zu aktuellen gesellschaftlichen Problemen, etwa zur Handlungsfähigkeit gegen Rechtsextremismus, in Wunsiedel statt.

 

Innerhalb der bayerischen Landeskirche gibt es einen halbjährlich tagenden Runden Tisch mit rund 30 Personen. Er hat damit eine wichtige seismographische Funktion, denn es werden unterschiedliche Entwicklungen wahrgenommen und diskutiert. Außerdem bilden sich durch diesen Austausch Positionen der Landeskirche zu bestimmten Fragestellungen in einem wichtigen Politikfeld.

24.04.2019
Andrea Seidel