Blog zur Fußball-WM 2018

Gute Nachrichten

Brückenkonstruktion

Bridge over troubled water.....

Bild: Breit-Keßer

Deutschland ist draußen aus der WM - und immer noch drin. Elf von 16 Achtelfinalisten haben Bundesligaspieler in ihren Reihen. Susanne Breit-Keßler über eine WM, die die Bundesliga braucht.

Es gibt noch gute Nachrichten, nachdem Jogis Löwchen nach Hause gebracht wurden. Die eine ist, dass dieser Blog weiterläuft. Es müssen einige sehr wichtige Fragen in nächster Zeit geklärt werden. Nein, nicht gleich die Bundestrainerfrage. Das hat Zeit. Erstmal zu den guten Nachrichten. 

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Eine Wäschefirma hat mir eine Mail geschickt, in der ein schwarz-rot-goldener Daumen neben dem Wort „Achtelfinale“ nach unten zeigt. Das wussten wir schon. Aber ich bekomme einen 5 Euro-Gutschein mit dem Code TROST 18. Ich könnte mir dafür zum Beispiel einen Waschlappen bestellen. 

Ein anderes Unternehmen bietet einen Trostpflaster-Gutschein in Höhe von 50 Euro an. Schwarz-rot-gold ist der Ball neben der Schlagzeile „Sieger der Herzen“. Wer da gemeint ist? Hier gäbe es Fußball-Deckenleuchter, die im Preis herabgesetzt sind. Doppelt gespart. Ich denke darüber nach.

Sie wollen alle nur das eine

Die beste Nachricht ist: Wir sind nach wie vor dabei. Kolumbien, Spanien und Portugal schicken je einen Bundesligaspieler ins Rennen. Belgien, das auf der Flagge unsere Farben trägt, wenn auch ein wenig durcheinander, schickt wie Frankreich und Mexiko je zwei, Schweden drei, Dänemark und Kroatien vier, Japan gleich sieben. Und halten Sie sich fest: 

Die Schweiz hat zehn Bundesligaspieler im Kader, eine fast komplette Mannschaft. Die meisten Achtelfinalisten haben unsere Leute dabei. Man kann also weiter mitfiebern. Das ist eine sehr gute Nachricht. Und eine Idee: Wir geben sie einfach nicht her und lassen sie künftig für uns spielen. Oder ich bin ab jetzt für die Schweiz. Auch das überlege ich noch. 


29.06.2018 / chrismon/Susanne Breit-Keßler