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Handlungsfeld 4

Seelsorge und Beratung

"Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden." Das ist das Motto der Seelsorge. Seelsorgerinnen und Seelsorger wollen den Menschen nahe sein, sie in ihrer persönlichen Lebenssituation begleiten und ein Stück ihres Lebensweges mitgehen. Das kann sich ganz unterschiedlich darstellen: in der Gemeinde durch die Ortspfarrerin, im Krankenhaus durch den Krankenhausseelsorger oder in einer Notsituation durch den Notfallseelsorger – sie sind Menschen, die sich Zeit nehmen und die für die Sorgen, Nöte und Freuden der anderen da sind.

In der A-Z-Liste sind Angebote rund um das Thema Seelsorge und Beratung in Bayern verzeichnet. Kurze Texte beschreiben das Angebot näher, bei Fragen und Anregungen können Sie sich direkt an die jeweilige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner wenden.

A

Obwohl AIDS in den zurückliegenden Jahren in der Öffentlichkeit nur noch wenig thematisiert wird, erkranken immer noch jährlich 700 Menschen in Deutschland an der Immunschwäche HIV. Weitere 2000 Menschen - Heterosexuelle ebenso wie Homosexuelle - infizieren sich jährlich neu. Die Diakonie in Bayern bietet in den AIDS-Beratungsstellen Erstberatungen und Informationsgespräche an.

Kern der Arbeit ist vor allem die Beratung der Menschen, die bereits von HIV und AIDS betroffen sind, sowie deren dauerhafte Begleitung im durch die Krankheit geprägten Alltag. Ebenso wichtig ist jedoch die frühzeitige Aufklärung, wie sie an Schulen, in Jugendgruppen und Gemeinden und anderen Einrichtungen stattfindet.

Infos zu AIDS-Beratung bei Susanne Ehrler
E-Mail: ehrler@diakonie-bayern.de

Beratung für Alleinerziehende in Kirche und Diakonie

Familie lebt in vielen Formen. Jede fünfte Familie in Deutschland ist eine Mutter-Kind-Familie oder (seltener) eine Vater-Kind-Familie. Egal, ob sie unverheiratet, geschieden, getrennt oder verwitwet sind – ihr Alltag wird bestimmt von den besonderen Anforderungen ihres Zusammenlebens mit den Kindern. Leider erleben aber auch viele, dass durch ungenügend familienfreundliche Arbeitsstellen, mangelnde Kinderbetreuungsangebote und ausbleibende Unterhaltszahlungen die finanziellen und sozialen Bedingungen die Gestaltung des Familienlebens erschweren. Dabei haben alleinerziehende Frauen mit anderen Benachteiligungen zu kämpfen als alleinerziehende Männer. Diakonische Werke und Einrichtungen bieten eine Bandbreite von Beratungs- und Unterstützungsangeboten für Alleinerziehende. Auch die Evangelische Fachstelle Alleinerziehende in Nürnberg und die Evangelische Fachstelle für alleinerziehende Frauen und Männer in München sind Kontakt- und Anlaufstellen für Alleinerziehende, Patchworkfamilien, für Mütter und Väter in den Ballungszentren. Mit Beratung, Seminaren und Veranstaltungen sowie Treffpunkten wollen sie alleinerziehende Mütter und Väter und ihre Kinder stärken und entlasten, informieren und inspirieren.

Informationen über Angebote in ihrer Nähe:
Diakonisches Werk Bayern
Angebote für Alleinerziehende und Frauen
Barbara Christian
Pirckheimerstr. 6
90408 Nürnberg
Telefon: 0911 9354320
E-Mail: christian@diakonie-bayern.de

Evangelische Fachstelle für alleinerziehende Frauen und Männer
Im Dekanat München und Kirchenkreis München – Oberbayern
Landwehrstr. 15/Rgb.
80336 München
Telefon: 089 538868615 und -16
E-Mail: Alleinerziehende.Muenchen@elkb.de
Weitere Informationen über die
Evangelische Fachstelle Alleinerziehende Frauen und Männer

Evangelische Fachstelle Alleinerziehende Nürnberg
Karin Mack
Burgstr. 1-3
90403 Nürnberg
Telefon 09 11/ 2 14 21 00
E-Mail: mack@alleinerziehende-nuernberg.de
Weitere Informationen über die
Evangelische Fachstelle Alleinziehende in Nürnberg

Altenheimseelsorge ist Kirche vor Ort in den 1700 Altenpflegeheimen in Bayern. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden in den Kirchengemeinden bieten Verkündigung und Seelsorge in gottesdienstlichen Räumen, in Wohnbereichen, auf Pflegestationen und am Sterbebett. Es wird auf Augenhöhe begegnet, Gottes Wort geteilt, gesungen, gebetet, gesprochen, geschwiegen, berührt, getröstet, gelacht, getrauert, Abendmahl gefeiert und Leben gesegnet.
Dieses Angebot wendet sich in erster Linie an die in der Einrichtung wohnenden Gemeindeglieder. Viele sind pflegebedürftig oder von einer fortgeschrittenen Demenz betroffen. Gottesdienstliche Angebote sind selbstverständlich offen für Angehörige anderer Konfessionen. Weiterhin haben die Seelsorgenden ein offenes Ohr für die Anliegen der Angehörigen und der Mitarbeitenden in der Pflege.

Kontakt:
Arbeitsgemeinschaft Altenheimseelsorge in der ELKB
Amt für Gemeindedienst
Diakon Helmut Unglaub
Sperberstraße 70, 90461 Nürnberg
Telefon 0911 4316263
E-Mail: altenheimseelsorge@afg-elkb.de

Informationen zur Altenheimseelsorge in Bayern

Hilfen für Arbeitslose

Arbeitslosigkeit ist in vielen Familien zu einem großen Problem geworden: Wenn einer oder sogar beide Ehepartner plötzlich den ganzen Tag zu Hause sind, wenn die Geldsorgen drücken, wenn man sich nutzlos fühlt im Leben - Vorwürfe und Streitigkeiten sind dann häufig die Folge.
In vielen Städten gibt es Arbeitslosenzentren, die in allen Fragen im Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit sachkundige Beratung anbieten. Zusätzlich werden Kurse, Seminare und Treffen veranstaltet, damit die Zeit der Arbeitslosigkeit sinnvoll überbrückt werden kann und die Aussichten auf einen Arbeitsplatz verbessert werden. Eine Reihe von Beschäftigungsprojekten für Jugendliche oder erwachsene Arbeitslose bieten zeitlich befristete Arbeitsplätze an. Eine Wiedereingliederung in den regulären Arbeitsmarkt kann auf diese Weise möglich werden.
Weitere Informationen zu Arbeitslosenzentren und sozialen Beschäftigungsinitiativen der Diakonie

Kontakt:
Diakonisches Werk Bayern
Hilfen für Arbeitslose
Efthymia Tsakiri
Pirckheimerstr. 6
90408 Nürnberg
Tel.: 0911 9354430
E-mail: tsakiri@diakonie-bayern.de

B

Die knapp 100 Bahnhofsmissionen in Deutschland sind seit über hundert Jahren zentrale Knotenpunkte des sozialen Netzwerks. Sie bieten vielfältige Unterstützung für Menschen auf Reisen von der Hilfe beim Umsteigen über die Reisendenbegleitung bis hin zur Hilfe in Notlagen.
In Bayern gibt es 13 Bahnhofsmissionen, darunter in Hof, Lindau, Nürnberg, München, Passau, Regensburg, Würzburg und Aschaffenburg, die von der evangelischen und der katholischen Kirche getragen und von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen unterstützt werden.
Weitere Informationen zur Bahnhofsmission

Landwirtschaftliche Familienberatung/Bauernnotruf

Die Landwirtschaftliche Familienberatung ist die Beratungsstelle für Menschen aus der Landwirtschaft mit persönlichen, familiären oder betrieblichen Problemen. Sie ist für sie da, wenn sie plötzlich und unerwartet in eine Notsituation geraten sind, Angst vor der Zukunft haben oder sich einmal aussprechen wollen.
Die Landwirtschaftliche Familienberatung bietet die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch auf dem landwirtschaftlichen Betrieb oder an einem neutralen Ort. Sie begleitet Gespräche innerhalb der Familie. Für spezielle Sachfragen nennt sie kompetente Ansprechpartner und unterstützt bei Behördengängen oder bei Gesprächen mit Gläubigern.

Kontakt:
Evangelisches Bildungszentrum Hesselberg
Pfarrer Walter Engeler
Hesselbergstraße 26
91726 Gerolfingen
Telefon: 09854 100
Weitere Informationen zur Landwirtschaftlichen
Familienberatung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

Angebote für Menschen mit Behinderung

 

Von einer Behinderung kann jede und jeder getroffen werden - in jeder Lebenssituation und in jedem Alter. Dabei sind Behinderungen sehr unterschiedlich. Je nach Art, Ausprägung und Schwere erfordern sie eine entsprechend individuelle Unterstützung. Neben dem behinderten Menschen selbst ist immer auch die ganze Familie berührt. Menschen mit Behinderung haben im Wesentlichen die gleichen Bedürfnisse wie Menschen ohne Behinderung und deren Familien. Deshalb umfassen die Angebote von Kirche und Diakonie alle Lebensbereiche und bilden somit ein Netz unterschiedlicher Dienste und Einrichtungen, auf das jeder und jede im Bedarfsfall zurückgreifen kann.
Info im Internet

Kontakt:
Diakonisches Werk Bayern
Angebote für Menschen mit Behinderung
Werner Fack
Pirckheimerstraße 6
90408 Nürnberg
Tel.: 0911 9354-268, -424
E-Mail: fack@diakonie-bayern.de

Beratungsstelle des Diakonischen Werkes

Arbeitslosigkeit, Trennung und Scheidung, persönliche Krisen, psychische Probleme, Erziehungsprobleme, Überschuldung sowie finanzielle Notlagen - die Beratungsstellen des Diakonischen Werks bieten Menschen in verschiedenen Lebenslagen und in persönlichen Krisen Beratung, Begleitung und Unterstützung an.
Ansprechpartner und Einrichtungen in Ihrer Nähe finden Sie über eine diakonische Beratungsstelle im Fachverband für Beratung oder der Beratungsstelle für Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeitin Ihrer Nähe.

Blinden- und Sehbehindertenseelsorge

Blinde und sehbehinderte Menschen brauchen nicht nur Materialien in besonders großem Druck, in Blindenschrift oder in Sonderausgaben. Sie brauchen Menschen, die bereit sind, sich für die Belange von Blinden und Sehbehinderten einzusetzen und sie zu unterstützen. Die Mitarbeitenden der Blinden- und Sehbehindertenseelsorge beraten und begleiten Sehbehinderte, Blinde und deren Angehörige im direkten Gespräch, am Telefon, durch Briefwechsel sowie Hausbesuche. Sie geben Tipps für technische Geräte und empfehlen verschiedene Ausgaben der Bibel, Gesangbücher und Arbeitsmaterialien. Wichtige Nachrichten aus der bayerischen Landeskirche werden auch regelmäßig in einem Newsletter eingespielt. In verschiedenen Regionen finden Nachmittage der Begegnung, Vorträge und Gottesdienste statt. Gemeinsame Freizeiten geben Raum für Begegnung, bieten Entspannung und ermöglichen Erfahrungsaustausch unter Betroffenen.

Kontakt:
Beauftragter für Blinden- und Sehbehindertenseelsorge
Gerald Kick
Georgstraße 10
90439 Nürnberg
Tel. 0911 81005455
E-Mail : info@bss-bayern.de
E-Mail: gerald.kick@bss-bayern.de

Weitere Informationen zur Evangelischen
Blinden- und Sehbehindertenseelsorge in Bayern

Die Mitarbeitenden im Briefseelsorge-Team wollen Menschen in Kummer, Krisen und Konflikten begleiten, ihnen Zeit und Zuwendung schenken, bis diese sich wieder eigene Schritte zutrauen. Bei der Briefseelsorge gehen jährlich einige tausend Briefe ein. Jeder Brief wird individuell, vertraulich und kostenlos beantwortet. Das Briefseelsorge-Team besteht aus ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterschiedlichen Alters aus ganz verschiedenen Berufen mit viel Lebenserfahrung und Engagement.

Evangelische Briefseelsorge
Postfach 60 03 06
81203 München
E-Mail: seelsorgereferat@elkb.de

Seelsorge in der Bundespolizei

Die Evangelische Seelsorge in der Bundespolizei ist Ansprechpartner für die Angehörigen der Bundespolizei in Fragen der berufsethischen Unterweisung und seelsorgerischen Begleitung. Die Hauptaufgaben der Bundespolizei sind Grenzsicherung (auch auf internationalen Flughäfen), Schutz der Bundesorgane im In- und Ausland, Bahnpolizei und Unterstützung der Landespolizeien bei Großlagen. Aufgrund der EU-Osterweiterung und diverser EU-Missionen ist zu erwarten, dass die internationale Tätigkeit der Bundespolizei in den nächsten Jahren stark anwachsen wird.

In ihrem Beruf sind Polizeibeamtinnen und -beamten besonderen Belastungen ausgesetzt und mit menschlichem Elend oft hautnah konfrontiert. Auch riskieren sie ihr Leben für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Seelsorge hat den Auftrag, ihnen den Halt und Trost des christlichen Glaubens anzubieten, den Blick für die unantastbare Würde eines jeden Menschen zu schärfen sowie den Polizistinnen und Polizisten begleitend zur Seite zu stehen, wenn es schwer wird.

Aktuell gibt es bundesweit elf hauptamtliche und sechs nebenamtliche evangelische Seelsorgerinnen und Seelsorger, zwei davon in Bayern (Oerlenbach bei Bad Kissingen und München).

Weitere Informationen zur Evangelischen
Seelsorge in der Bundespolizei

Seelsorge in der Bundeswehr

An 18 Bundeswehr-Standorten in Bayern gibt es Evangelische Standortpfarrer und -pfarrerinnen. Sie leiten die Evangelischen Militärpfarrämter. In der Regel sind sie für verschiedene Einheiten und Liegenschaften zuständig und betreuen die dortigen Soldaten in ihrem Dienst in der Bundeswehr - im soldatischen Alltag wie auch bei den Auslandseinsätzen. Neben den persönlichen Gesprächen finden an den Standorten regelmäßig Gottesdienste, Familienwochenenden, Motorradrüstzeiten und Freizeiten statt.

Die Militärpfarrer und -pfarrerinnen haben keinen militärischen Rang, tragen auch keine Uniform. Sie gehören also nicht zur militärischen Hierarchie, sind nicht an den Dienstweg gebunden. Sie sind den Kommandeuren der Bundeswehr auf Zusammenarbeit zugeordnet und unterliegen dem Beichtgeheimnis und der damit verbundenen Schweigepflicht.

Standortpfarrer in Ihrer Nähe

E

Ehe- und Lebensberatung

Die Probleme, mit denen Menschen allein oder als Paar zur Ehe- und Paarberatung kommen, können folgende sein: Seit unser Kind auf der Welt ist, stimmt gar nichts mehr. Wie kommen wir wieder zusammen? Wir haben uns nicht mehr viel zu sagen. Ist unsere Ehe am Ende? Ich bin so verletzt. Mein Partner hat eine andere, meine Partnerin hat einen anderen. Wir haben dauernd Streit. Über Geld, die Kinder, den Haushalt. Mein Mann, meine Frau versteht mich nicht. Wir können nicht mehr miteinander reden.

Ehe-, Familien- und Lebensberatung möchte die Hilfesuchenden unterstützen, ihren Weg aus der Krise zu finden. Ausgebildete Beraterinnen und Berater aus den Fachrichtungen Psychologie, Sozialpädagogik, Theologie oder Pädagogik bringen viel Erfahrung im Umgang mit Konflikten und deren Lösungen mit. Sie helfen dabei, Gedanken und Gefühle zu sortieren und herausfinden, was die Gründe für die Konflikte sind und wie nächste Schritte aussehen können. Finden Sie hier Beratungsstellen und AnsprechpartnerInnen in Ihrer Nähe.

Erholungsmaßnahmen für Familien

Kuren und Erholungen sind für sehr viele Menschen heute notwendiger denn je: die wachsenden Belastungen im Beruf und privaten Leben, der rasche gesellschaftliche Wandel, unsicher gewordene Wert- und Handlungsorientierungen, nicht zuletzt die Belastungen unserer Umwelt. Kirche und ihre Diakonie helfen besonders den Menschen, die aus materiellen, sozialen oder gesundheitlichen Gründen diesen Anspruch auf Erholung nicht einlösen können. So bieten Kirchengemeinden, kirchliche Dienste und das Diakonische Werk Bayern Erholungen für Familien, Kinder, alte Menschen oder Behinderte an. Im Rahmen dieses Angebots werden Kurplätze vermittelt, es wird bei der Suche nach geeigneten Familienferienstätten geholfen und über die unterschiedlichen Erholungsmöglichkeiten Auskunft erteilt. Wo nötig, wird die Erledigung von Formalitäten übernommen, einschließlich der Beantragung von Zuschüssen.

Kontakt:
Diakonisches Werk Bayern
Familienpflege
Dr. Barbara Erxleben
Pirckheimerstraße 6
90408 Nürnberg
Telefon: 0911 9354437
E-Mail: erxleben@diakonie-bayem.de

Erziehungs- und Familienberatung

Essstörungen, Kopf- und Bauchschmerzen, Schlafstörungen, Einnässen, Sprachstörungen Angst vor der Schule, Streitigkeiten zwischen den Geschwistern, zwischen Kindern und Eltern, zwischen Eltern und Jugendlichen, Gewalt in der Familie, Konflikte in der Familie im Zusammenhang mit Trennung und Scheidung und ihren Folgen - die Anliegen, mit denen Menschen in die Erziehungs- und Familienberatung kommen, umspannen einen weiten Bogen von Fragen, Problemen und Nöten.

Die Erziehungsberatung, Jugendberatung und Familienberatung möchten dabei unterstützen, Familien kompetent zu begleiten. Die Beratung ist kostenlos. Damit die Beratung ohne Zeitdruck durchgeführt werden kann, ist es wichtig, vorher einen Termin zu vereinbaren. Finden Sie hier Beratungsstellen in Ihrer Nähe.

F

Sozialpädagogische Familienhilfe

Sozialpädagogische Familienhilfe unterstützt durch intensive Betreuung und Begleitung vor Ort Familien in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, in der Lösung von Konflikten und Krisen, im Kontakt mit Ämtern und Institutionen und gibt Hilfe zur Selbsthilfe. Sie ist in der Regel auf längere Dauer angelegt und erfordert die aktive Mitarbeit der Familie. Dabei ist Voraussetzung, dass alle Familienmitglieder freiwillig an ihrer derzeitigen Lebenssituation wirklich etwas verändern wollen. Die sozialpädagogischen Familienhelferinnen und Familienhelfer sind Mitarbeitende von Diakonischen Werken oder Trägern von Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe und in ihrer inhaltlich-fachlichen Arbeit unabhängig von dem jeweiligen Jugendamt. Sie unterliegen der Schweigepflicht.

Kontakt:
Diakonisches Werk Bayern
Sozialpädagogische Familienhilfe
Pirckheimerstr. 6
90408 Nürnberg
Telefon 0911 9354283
E-Mail: zapf@diakonie-bayern.de

Familienpflege / Dorfhilfe

Bei akuten Erkrankungen, Krankenhausaufenthalt, Kur, psychischen Erkrankungen, Schwangerschaft oder Entbindung besteht ein Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse zur Weiterführung des Haushalts. Voraussetzung ist, dass mindestens ein Kind unter zwölf Jahren oder Behinderte in der Familie leben.

Die Familienpflegerin übernimmt nach Bedarf für einen begrenzten Zeitraum hauswirtschaftliche, pflegerische und pädagogische Aufgaben innerhalb der Familie. Auch die Betreuung pflegebedürftiger Menschen gehört zu ihrem Aufgabengebiet. Die Dorfhelferin übernimmt neben den sozialpflegerischen Aufgaben, wie sie eine Familienpflegerin versieht, auch spezielle Aufgaben im landwirtschaftlichen Bereich. Der Einsatz der Familienpflegerin/Dorfhelferin erfolgt über Diakonische Bezirksstellen, durch Kirchengemeinden, Diakonie/Sozialstationen und über die Fachschulen am Hesselberg, Gerolfingen.

Kontakt:
Diakonisches Werk Bayern
Ambulante pflegerische Dienste / Familienpflege
Pirckheimerstraße 6
90408 Nürnberg
Telefon 0911 9354434
E-Mail: weigand@diakonie-bayern.de
Weitere Informationen zum
Evangelischen Fachverband Familienpflege Bayern

Seelsorge in Feuerwehr- und Rettungsdienst

Seelsorge in Feuerwehr und Rettungsdienst bezeichnet die kontinuierliche Begleitung und Unterstützung von Einsatzkräften der Rettungsorganisationen durch kirchliche Seelsorgerinnen und Seelsorger. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger engagieren sich in der Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte, begleiten die Einsatzkräfte bei Einsätzen und sorgen nach besonders belastenden Ereignissen für eine angemessene Stressbearbeitung. Sie sind Fachberater und -beraterinnen für die Führungsdienstgrade der Rettungsorganisationen im Bereich der psychosozialen Personalfürsorge.

Die Seelsorger und Seelsorgerinnen stehen auch den Familien der Einsatzkräfte zur Verfügung. In Absprache mit den zuständigen Gemeindepfarrern und -pfarrerinnen amtieren sie auf Wunsch der Einsatzkräfte etwa bei Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen.

Einige Rettungsorganisationen haben eigene Strukturen für die Seelsorger und Seelsorgerinnen geschaffen und bieten auch eigene Fortbildungen für diese an: zum Beispiel die Feuerwehrseelsorge und Seelsorge bei den Johannitern und Maltesern.

Kontakt:
Beauftragter für Seelsorge in Feuerwehr und Rettungsdienst der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Pfarrer Hanjo v. Wietersheim
Bürgerspital
Julius-Echter-Platz 7
97346 Iphofen
Telefon: 09325 /6786
E-Mail: mail@feuerwehrseelsorge.de

Weitere Informationen zur Feuerwehrseelsorge

Kirchliche Dienste am Flughafen München

Die „Kirchlichen Dienste am Flughafen München“ mit der Christophorus-Kapelle im Zentralbereich ist eine Einrichtung der evangelischen und katholischen Kirche. Das ökumenische Team aus Pfarrern, Sozialpädagogen und Sekretärinnen kümmert sich um Reisende in Not, um Menschen, die abgeschoben werden, um gestrandete Passagiere, Obdachlose sowie um die Probleme und Anliegen der Flughafenbeschäftigten. Zur „Gemeinde“ des Franz-Josef-Strauß-Flughafens München gehören zwischenzeitlich über 32.000 Angestellte sowie jährlich rund 39 Millionen Passagiere.

Der interreligiöse Mediationsraum, der so genannte Raum für Gebet und Stille, befindet sich im Non-Schengen-Bereich von Terminal 2 (Ebene H und nicht öffentlicher Bereich des Terminals 2) des Münchner Flughafens. Seit Anfang 2014 bietet die ELKB ein zusätzliches Beratungs- und Betreuungsangebot für Flughafenmitarbeiterinnen und Mitarbeiter an: die Beratungsstelle OASE, ein Kooperationsprojekt zwischen ELKB und der Flughafen München Gesellschaft. Dieses Angebot will ganz speziell auf die besonderen beruflichen Herausforderungen der am Flughafen Tätigen eingehen.

Kontakt:
Kirchliche Dienste am Flughafen
Evangelische Seelsorge – Beratung – Asyl
Pfarrer Stefan Fratzscher
Postfach 24 13 11
85335 München-Flughafen
Telefon 089 97590928
E-Mail: stefan.fratzscher@munich-airport.de

Weitere Informationen zu den
Kirchlichen Diensten am Flughafen

G

In allen Justizvollzugsanstalten sind Seelsorgerinnen und Seelsorger tätig. Sie sind mit ihrer besonderen Verschwiegenheitspflicht für inhaftierte Menschen da und begleiten sie durch Einzelgespräche, mit Gottesdiensten, Gesprächs- und Gestaltungsgruppen.

Die Angehörigen können sich ebenfalls an sie wenden, um sich über ihre Situation auszusprechen. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind bemüht, den Kontakt zwischen den Inhaftierten und den Angehörigen zu unterstützen. Darüber hinaus bieten sie in verschiedenen Gefängnissen seelsorgerlich begleitete Besuche, Eheseminare und auch Familienseminare an.

Kontakt:
Pfarrer Felix Walter
Evangelische Konferenz für Gefängnisseelsorge in Bayern
Stadelheimer Str. 12
81549 München
E-Mail: felix.walter@jva-m.bayern.de
Weitere Informationen zur Gefängnisseelsorge

In Bayern gibt es 15 Gehörlosengemeinden, die durch hauptamtliche und qualifizierte ehrenamtliche kirchliche Mitarbeiter begleitet und koordiniert werden. Sie feiern Gottesdienste in Deutscher Gebärdensprache, bieten Gemeinschaft, Austausch und Seelsorge. Rund 2400 gehörlose Mitglieder, ihre hörenden Familienmitglieder und eine Vielzahl von Unterstützern gehören dazu. Aktuelle Ereignisse aus allen Gehörlosengemeinden in Bayern, interessante Gehörlosen-Nachrichten von überall auf der Welt, Termine, Tipps und Informationen gibt es auf der Internetseite der Evangelisch-Lutherischen Gehörlosenseelsorge in Bayern. Dort finden sich auch Beratungsangebote für Gehörlose, Gruppenprojekte für Männer und Frauen, Fort- und Weiterbildungsangebote, Informationen rund um Bibel und Religion sowie Gehörlosengemeinden in ganz Bayern.

Internet: Evangelische Gehörlosenseelsorge

Kontakt:
Zentrale der Evangelischen Gehörlosengemeinde Bayern
Pfarrerin Cornelia Wolf und Pfarrer Matthias Derrer
Egidienplatz 33
90403 Nürnberg
Tel.: 0911 2141301
Bild-Tel.: 0911 2141302
Telefax: 0911 2141322
E-Mail: buero@egg-bayern.de

Weitere Informationen zur
Evangelisch-Lutherischen Gehörlosenseelsorge in Bayern

H

Kirche und Handwerk

Die Fachstelle Kirche und Handwerk beim Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (kda Bayern) hat die besonderen Arbeits- und Lebensbedingungen von Handwerkerinnen und Handwerkern im Blick. Ihr Angebot orientiert sich an den Fragen der Menschen in ihrer jeweiligen Lebensphase, sei es als Lehrling, Gesell*innen, junge Unternehmerfamilien oder Handwerksmeister*innen kurz vor dem Ruhestand. Der kda Bayern sucht dazu auch den Dialog mit den Handwerkskammern, den Kreishandwerkerschaften und den jeweiligen Innungen. Er bringt sich mit seinen christlichen und ethischen Anliegen in die Diskussion ein, macht gottesdienstliche Angebote zu Beginn der Ausbildung oder anderen Anlässen des Handwerks, bietet individuelle seelsorgerliche Begleitung und Supervision und fördert die Verbindung von Kirche und Handwerk, wie z. B. bei der „Aktion 5000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt“.

Kontakt:

Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern
Fachstelle Kirche und Handwerk
Schwanthalerstraße 91
80336 München

Tel.: 089 530 73 73-1
Fax: 089 530 73 73-8
E-Mail: helm@kda-bayern.de

Weitere Informationen zu Kirche und Handwerk

Hospiz- und Palliativarbeit

Die Bezeichnung Palliativmedizin – Palliative Care leitet sich vom lateinischen Wort “pallium” ab, mit der Bedeutung Mantel, Umhang – steht für Linderung und Schutz. Mit dem Fortschreiten einer nicht heilbaren Erkrankung leiden Patienten oft unter Schmerzen und anderen körperlichen Symptomen, aber auch unter psychischen, sozialen, existentiellen und spirituellen Sorgen und Nöten.

Der Schwerpunkt von Palliative Care liegt in der ganzheitlichen Begleitung von Patienten und ihren Zugehörigen – meist durch ein multiprofessionelles Team – und orientiert sich an deren Wünschen und Bedürfnissen. Ziel ist die Verbesserung und Erhaltung ihrer Lebensqualität durch schmerz- und symptomlindernde Therapie sowie durch psychosoziale und spirituelle Begleitung, um ein erfülltes Leben bis zuletzt zu ermöglichen.

Hospiz- und Palliativarbeit heute hat viele Gesichter. Ambulante und stationäre Teams aus unterschiedlichen Professionen und Ehrenamtlichen, viele einzelne Initiativen und Projekte entstehen, um an dieser wichtigen Aufgabe unserer Gesellschaft – der Betreuung und Begleitung Schwerstkranker und Sterbende – mitzuwirken. Die seelsorgliche und spirituelle Begleitung ist dabei ein wesentlicher Teil und seit alters her ein Beitrag der Kirchen. Sie wird, in der Regel in ökumenischer Zusammenarbeit, im Auftrag der ELKB von Seelsorgenden an vielen Stellen geleistet.

Hier finden Sie Links zum Thema und Beispiele für Hospiz- und Palliativarbeit im Bereich der ELKB:

Kontakt:
Frau Karoline Labitzke
Beauftragte für Seelsorge in der Palliativarbeit der ELKB
Klinik für Palliativmedizin/Seelsorgezentrum
Klinikum der Universität München, Standort Großhadern
Marchioninistr. 15
81377 München
Tel.: 089 7095 4553
E-Mail: karoline.labitzke@med.uni-muenchen.de

J

Du hast Stress? Die Jugendberatungsstellen der Diakonie unterstützen Dich. Du kannst Dich mit ganz unterschiedlichen Themen und Fragen an uns wenden. Zum Beispiel: „Ich komm' in der Schule nicht klar.“ Oder „Meine Kumpels machen Sachen, die nicht ok sind“. Oder „Ich hab‘ die Lehrstelle geschmissen. Und jetzt?“ Wir hören Dir zu. Gemeinsam überlegen wir, wie es weitergehen kann.

Wir vermitteln Infos und Unterstützung, die Dir weiterhelfen. Egal, ob es um Geld, um Arbeit, die Schule oder die Ausbildung geht. Komm einfach in die Beratungsstelle in Deiner Nähe. Das kostet nichts und niemand erfährt davon, wenn Du nicht willst. Du brauchst noch nicht mal deinen Namen zu sagen. Du kannst auch gern einen Freund oder eine Freundin mitbringen.

K

Kinderkrankenhausseelsorge deckt die ganze Bandbreite von der Krisenintervention bis zur Langzeitbegleitung ab. Über ein behindertes Kind können Beziehungen und Familien zerbrechen, Lebenspläne werden durchkreuzt. Kinderkrankenhausseelsorge sieht das krank geborene oder gewordene, verletzte und verletzbare, ausgelieferte, in seinem Vertrauen erschütterte, misshandelte oder enttäuschte Kind sowie seine Eltern und Angehörigen. Sie ist in der Regel auch und gerade Angehörigen-, „Familienseelsorge“.

Weitere Informationen zur Krankenhausseelsorge!

Wer in eine Notlage gerät - etwa durch Trennung oder plötzliche Arbeitslosigkeit - weiß oft nicht mehr weiter. In nahezu allen Dekanatsbezirken sind darum Beratungsstellen der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit zu finden. Sie stehen allen Menschen offen, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden. Ein wichtiges Prinzip der KASA ist die möglichst rasche und unbürokratische Hilfeleistung für Menschen in Not. Die Besonderheit unserer Beratungsstellen liegt in ihrer Offenheit und Vielseitigkeit: In Gesprächen werden mit den Betroffenen die jeweils individuelle Situation analysiert und dann gemeinsam Lösungswege erarbeitet.

Zur Bewältigung schwieriger Lebenslagen sind in den vergangenen Jahren vielerorts so genannte Tafeln entstanden, die gespendete Lebensmittel an Bedürftige weitergeben, oder auch Gebrauchtwarenläden, die preisgünstig Möbel, Haushaltsgegenstände und Kleidung zur Verfügung stellen.

Die Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit ist eine Schaltstelle im Netzwerk der Nächstenliebe und stellt eines der wichtigsten Verbindungsglieder zwischen Gesellschaft und Kirche dar. Vielfach begegnet den Menschen so Kirche auf unerwartete Weise. Finden Sie hier eine Beratungsstelle der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit in Ihrer Nähe.

Kontakt:
Diakonisches Werk Bayern
Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit
Joachim Wenzel
Pirckheimerstrasse 6
90408 Nürnberg
Tel.: 0911 9354314
E-Mail: wenzel@diakonie-bayern.de

Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt

Menschen erwarten, dass ihre Kirche sie begleitet – nicht nur in der Freizeit. Die Anforderungen im Arbeitsleben auch innerhalb der Kirche steigen: Engagement, Flexibilität und Leistungsfähigkeit werden erwartet. Individuelle Konflikte bleiben dabei nicht aus, und manche geraten an ihre Grenzen. Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (kda) steht arbeitenden Menschen zur Seite, berät sie in Arbeits- und Lebenskrisen und unterstützt sie bei Konflikten am Arbeitsplatz. Für Langzeitarbeitslose gibt es Hilfe durch die Aktion „1+1 - Mit Arbeitslosen teilen“.

Kontakt:
Dr. Johannes Rehm,
Leiter kda Bayern
Telefon: 0911 43 100-227
E-Mail: mailto: rehm@kda-bayern.de
Internet: https://kda-bayern.de

Kirchlicher Dienst im Gastgewerbe

Die Arbeit im Gastgewerbe unterscheidet sich in vielen Dingen von anderen Arbeitsplätzen: Arbeitszeit, Urlaubsregelung, Saisonarbeit, Personalmangel und ständiger Personalwechsel machen besondere Belastungen aus. Wer im Gastgewerbe weiterkommen will, muss weit herumkommen. Mit einer neuen Arbeitsstelle müssen aber auch oft gewohnte soziale Beziehungen aufgegeben und neue geknüpft werden. In kleinen Familienbetrieben sind auch die mithelfenden Familienmitglieder belastet: Es bleibt kaum Zeit zum Abschalten – und gerade am Wochenende ist besonders viel zu tun. Der Kirchliche Dienst im Gastgewerbe unterstützt sie mit Beratung und Seelsorge.

Kontakt:
Thomas Ruthenberg, kdg
Telefon: 09 11 43 100-308
E-Mail: mailto:kdg@kda-bayern.de

Internet: www.kdg-bayern.de

Krankenhaus-Seelsorge

Wer heute als Patientin oder Patient im Krankenhaus behandelt werden muss, gerät in eine unübersichtliche und mitunter anonyme Welt, die oft schwer zu durchschauen ist. Zugleich werden persönliche Themen und existenzielle Fragen laut. Oft können sich Menschen nicht einmal mehr selbst äußern und sind ganz auf die Hilfe anderer angewiesen.

Krankenhausseelsorgerinnen und -seelsorger begleiten Patientinnen und Patienten in ihrer oft kritischen Situation. Sie helfen Groß und Klein, ihr Leben und ihre Krankheit anzunehmen. Sie stehen ihnen bei in Kummer und Angst, in ethisch schwierigen Entscheidungssituationen und auch im Sterben. Sie gestalten Gottesdienste und Andachten, Gebete und Segenshandlungen. Sie beraten Angehörige von Patienten. Aber auch für die Mitarbeitenden hat die Krankenhausseelsorge ein offenes Ohr. Sie ist „Kirche im Krankenhaus“ mit den dazugehörenden spirituellen Angeboten.

In vielen Kliniken entstanden Ethikkomitees und diverse Modelle von Ethikberatung, in denen auch Seelsorgerinnen und Seelsorger ihre Kompetenzen einbringen und als Gesprächspartner und Berater zur Verfügung stehen.

Weiter Informationen zur Krankenhausseelsorge!

Ein spezieller Bereich der Schulseelsorge ist die Seelsorge in Krisen, die durch Tod, Trauer, erschreckende Ereignisse und Unglücksfälle ausgelöst werden. Die Notfallseelsorge beteiligt sich an der Entwicklung von Konzepten der Krisenintervention und macht Lehrkräften und Schulen Angebote zur Fortbildung sowie der Unterstützung und Beratung im Krisenfall.

Kontakt:
Religionspädagogisches Zentrum Heilsbronn
Pfarrer Thomas Barkowski
Abteigasse 7
91560 Heilsbronn
Telefon: 09872 509125
Alarmierung über Handy: 0160 2034133
E-Mail: barkowski.rpz-heilsbronn@elkb.de

M

Hilfen für zugewanderte Familien

Die Gründe, das Heimatland zu verlassen, sind vielfältig. Verfolgung und Kriege im Heimatland gehören zu den häufigsten. Andere Menschen hoffen, damit einer wirtschaftlich schwierigen Situation zu entgehen und sich hier eine neue Existenz aufzubauen.

Die Beraterinnen und Berater für Asylsuchende und Flüchtlinge sind in der Regel vor Ort in den staatlichen Gemeinschaftsunterkünften tätig. Sie beraten Asylsuchende, anerkannte Flüchtlinge und Ausländer, deren Aufenthalt aufgrund von Abschiebehindernissen geduldet wird. Es sind Menschen, die aufgrund von Mittel- und Obdachlosigkeit und von Verständigungs- und Orientierungsproblemen in aller Regel auf Unterstützung angewiesen sind. Bei der Beratung stehen Fragen der materiellen Grundversorgung, des Asyl- und Aufenthaltsrechtes und der Orientierung in einem neuen sozialen Umfeld im Vordergrund. Bei chronisch Kranken und schwer traumatisierten Menschen ist eine besonders intensive psychosoziale Begleitung erforderlich.

Kontakt:
Diakonisches Werk Bayern
Migration
Pirckheimerstraße 6
90408 Nürnberg
Telefon: 0911 9354370
E-Mail: stoll@diakonie-bayern.de

Die Migrationsberatungsstellen und die Jugendmigrationsdienste für Zugewanderte mit einem dauerhaften Bleiberecht unterstützen Ratsuchende während des Integrationsprozesses. Dabei geht es um die Sicherung des Lebensunterhaltes, um die Orientierung in einer neuen sozialen Umgebung, die Vermittlung in Integrationskurse sowie um die Integration in Schule, Ausbildung und Arbeitswelt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Migrationsfachdienste leisten neben der individuellen Beratung und Unterstützung auch Beiträge zur regionalen Koordination und Vernetzung der Hilfen. Sie agieren als Mittler zwischen den Migrantinnen und den Behörden ebenso wie zwischen den Migranten und der einheimischen Bevölkerung. Sie werben um Verständnis für die besondere Lebenssituation und Lebensgeschichte ihrer Klienten und Klientinnen.

Mit der Stiftung „Welten verbinden“ (LINK www.welten-verbinden.de) fördern die bayerische Landeskirche und das Diakonische Werk in Bayern den Austausch zwischen den verschiedenen Kulturen und Religionen und unterstützen Migranten und Migrantinnen in ihrem Integrationsprozess.

Kontakt:
Diakonisches Werk Bayern
Migration/Welten verbinden
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90408 Nürnberg
Telefon: 0911 9354374
E-Mail: scholz@diakonie-bayern.de

Migrationsberatung

Die Gründe, das Heimatland zu verlassen, sind vielfältig. Verfolgung und Kriege im Heimatland gehören zu den häufigsten. Andere Menschen hoffen, damit einer wirtschaftlich schwierigen Situation zu entgehen und sich hier eine neue Existenz aufzubauen.

Die Beraterinnen und Berater für Asylsuchende und Flüchtlinge sind in der Regel vor Ort in den staatlichen Gemeinschaftsunterkünften tätig. Sie beraten Asylsuchende, anerkannte Flüchtlinge und Ausländer, deren Aufenthalt aufgrund von Abschiebehindernissen geduldet wird. Es sind Menschen, die aufgrund von Mittel- und Obdachlosigkeit und von Verständigungs- und Orientierungsproblemen in aller Regel auf Unterstützung angewiesen sind. Bei der Beratung stehen Fragen der materiellen Grundversorgung, des Asyl- und Aufenthaltsrechtes und der Orientierung in einem neuen sozialen Umfeld im Vordergrund. Bei chronisch Kranken und schwer traumatisierten Menschen ist eine besonders intensive psychosoziale Begleitung erforderlich.

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Migration
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Die Migrationsberatungsstellen und die Jugendmigrationsdienste für Zugewanderte mit einem dauerhaften Bleiberecht unterstützen Ratsuchende während des Integrationsprozesses. Dabei geht es um die Sicherung des Lebensunterhaltes, um die Orientierung in einer neuen sozialen Umgebung, die Vermittlung in Integrationskurse sowie um die Integration in Schule, Ausbildung und Arbeitswelt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Migrationsfachdienste leisten neben der individuellen Beratung und Unterstützung auch Beiträge zur regionalen Koordination und Vernetzung der Hilfen. Sie agieren als Mittler zwischen den Migrantinnen und den Behörden ebenso wie zwischen den Migranten und der einheimischen Bevölkerung. Sie werben um Verständnis für die besondere Lebenssituation und Lebensgeschichte ihrer Klienten und Klientinnen.

Mit der Stiftung „Welten verbinden“ (LINK www.welten-verbinden.de) fördern die bayerische Landeskirche und das Diakonische Werk in Bayern den Austausch zwischen den verschiedenen Kulturen und Religionen und unterstützen Migranten und Migrantinnen in ihrem Integrationsprozess.

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An 18 Bundeswehr-Standorten in Bayern gibt es Evangelische Standortpfarrer und -pfarrerinnen. Sie leiten die Evangelischen Militärpfarrämter. In der Regel sind sie für verschiedene Einheiten und Liegenschaften zuständig und betreuen die dortigen Soldaten in ihrem Dienst in der Bundeswehr - im soldatischen Alltag wie auch bei den Auslandseinsätzen. Neben den persönlichen Gesprächen finden an den Standorten regelmäßig Gottesdienste, Familienwochenenden, Motorradrüstzeiten und Freizeiten statt.

Die Militärpfarrer und -pfarrerinnen haben keinen militärischen Rang, tragen auch keine Uniform. Sie gehören also nicht zur militärischen Hierarchie, sind nicht an den Dienstweg gebunden. Sie sind den Kommandeuren der Bundeswehr auf Zusammenarbeit zugeordnet und unterliegen dem Beichtgeheimnis und der damit verbundenen Schweigepflicht.

Standortpfarrer in Ihrer Nähe

N

Die Notfallseelsorge der Kirchen bietet in Fällen wie Suizid, Suizidabsicht, Brand und missglückter Reanimation, bei Verkehrsunfällen oder Tod von Kindern Erste Hilfe zur Bewältigung an.

Die Unterstützung gilt sowohl Opfern und ihren Angehörigen als auch den Einsatzkräften. Per Funk von Rettungsdienst, Feuerwehr oder Polizei alarmiert, kommen Seelsorgerinnen und Seelsorger umgehend zu den Notfallorten. Dort stehen sie in Abstimmung mit der Einsatzleitung für erste Fragen und Bedürfnisse von unverletzten Beteiligten, von Verletzten und Angehörigen oder technischen sowie medizinischen Einsatzkräften zur Verfügung. Sie sind da für Unfallopfer oder durch Notfälle direkt geschädigte Menschen, für unverletzte Beteiligte, Unfallzeugen und Angehörige der primär Geschädigten. Sie übernehmen oder begleiten das Überbringen von Todesnachrichten und beten für Sterbende und Tote.

Kirchliche Seelsorgerinnen oder Seelsorger begleiten auch die Einsatzkräfte im Rettungsdienst und bei der Feuerwehr. Gerade in ländlich strukturierten Bereichen sind kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Personen, die sich fachlich qualifiziert um die seelischen Belastungen der Einsatzkräfte kümmern können.

Kontakt:
Beauftragter für Notfallseelsorge der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Kirchenrat Hanjo v. Wietersheim
Julius-Echter-Platz 7
97346 Iphofen
Telefon: 09325 6786
Fax: 09323 8765389
E-Mail: hanjo.wietersheim@notfallseelsorge-bayern.de

Weitere Informationen zur Notfallseelsorge in Bayern

Weitere Informationen zur Notfallseelsorge in Deutschland

Notfallseelsorge in der Schule

Ein spezieller Bereich der Schulseelsorge ist die Seelsorge in Krisen, die durch Tod, Trauer, erschreckende Ereignisse und Unglücksfälle ausgelöst werden. Die Notfallseelsorge beteiligt sich an der Entwicklung von Konzepten der Krisenintervention und macht Lehrkräften und Schulen Angebote zur Fortbildung sowie der Unterstützung und Beratung im Krisenfall.

Kontakt:
Religionspädagogisches Zentrum Heilsbronn
Pfarrer Thomas Barkowski
Abteigasse 7
91560 Heilsbronn
Telefon: 09872 509125
Alarmierung über Handy: 0160 2034133
E-Mail: barkowski.rpz-heilsbronn@elkb.de

O

Onlineseelsorge

Für alle Menschen, unabhängig von Religionszugehörigkeit, Alter und Geschlecht bieten die evangelischen Kirchen bundesweit Seelsorge- und Beratungsangebot im Internet. Sorgen teilen können Sie unter http://www.telefonseelsorge.de/ in einer Mail- und einer Chatberatung. Pfarrerinnen und Pfarrer verschiedener Landeskirchen sind im Projekt www.chatSEELsorge.de engagiert und beraten im Chat. Die Seelsorgerinnen un Seelsorger und gewährleisten Vertraulichkeit und achten die Anonymität des Chatpartners.

In der bayerischen Landeskirche beantwortet das Team der Brief- und Onlineseelsorge per E-Mail Lebensfragen und Anliegen. Eine erste Antwort auf Ihre E-Mail erhalten Sie in der Regel innerhalb von 3 Tagen, bitte haben Sie Verständnis, dass eine hilfreiche Antwort nicht unter Zeitdruck geschehen kann.

E-Mail: onlineseelsorge@elkb.de

Die Seelsorge wird über E-Mail (SMTP) ausgeführt. E-Mails werden im Regelfall im Klartext übertragen. Dies bedeutet, dass sie prinzipbedingt von zwischengeschalteten Einrichtungen (Firewall-Umgebungen, Sniffer, etc.) mitlesbar sind.

P

Palliativ- und Hospizarbeit

Die Bezeichnung Palliativmedizin – Palliative Care leitet sich vom lateinischen Wort “pallium” ab, mit der Bedeutung Mantel, Umhang – steht für Linderung und Schutz. Mit dem Fortschreiten einer nicht heilbaren Erkrankung leiden Patienten oft unter Schmerzen und anderen körperlichen Symptomen, aber auch unter psychischen, sozialen, existentiellen und spirituellen Sorgen und Nöten.

Der Schwerpunkt von Palliative Care liegt in der ganzheitlichen Begleitung von Patienten und ihren Zugehörigen – meist durch ein multiprofessionelles Team – und orientiert sich an deren Wünschen und Bedürfnissen. Ziel ist die Verbesserung und Erhaltung ihrer Lebensqualität durch schmerz- und symptomlindernde Therapie sowie durch psychosoziale und spirituelle Begleitung, um ein erfülltes Leben bis zuletzt zu ermöglichen.

Hospiz- und Palliativarbeit heute hat viele Gesichter. Ambulante und stationäre Teams aus unterschiedlichen Professionen und Ehrenamtlichen, viele einzelne Initiativen und Projekte entstehen, um an dieser wichtigen Aufgabe unserer Gesellschaft – der Betreuung und Begleitung Schwerstkranker und Sterbende – mitzuwirken. Die seelsorgliche und spirituelle Begleitung ist dabei ein wesentlicher Teil und seit alters her ein Beitrag der Kirchen. Sie wird, in der Regel in ökumenischer Zusammenarbeit, im Auftrag der ELKB von Seelsorgenden an vielen Stellen geleistet.

Hier finden Sie Links zum Thema und Beispiele für Hospiz- und Palliativarbeit im Bereich der ELKB:

Kontakt:
Frau Karoline Labitzke
Beauftragte für Seelsorge in der Palliativarbeit der ELKB
Klinik für Palliativmedizin/Seelsorgezentrum
Klinikum der Universität München, Standort Großhadern
Marchioninistr. 15
81377 München
Tel.: 089 7095 4553
E-Mail: karoline.labitzke@med.uni-muenchen.de

Seelsorge in der Landespolizei

Polizeiseelsorge setzt sich an der Seite der Polizeibediensteten mit berufs- und einsatzspezifischen Belastungen auseinander, hilft Überforderungen zu bearbeiten und reflektiert mit ihnen individuelle Verhaltensweisen, aber auch problematisch empfundene Organisationsstrukturen. Hier findet sich der Ort für das hilfreiche Gespräch mit Familien über den Beruf, für Gelegenheiten der Meditation und der Stressbearbeitung, für die Bearbeitung biografischer und beruflicher Umbrüche und nicht zuletzt für die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen, für die anderweitig bei der Polizei kein Raum ist. Polizeiseelsorge geschieht haupt- und nebenamtlich und findet ökumenisch statt.

Kontakt:
Südbayern:
Hilda Schneider
Trautenwolfstraße 4
80802 München
Telefon: 089 383866152

Nordbayern:
Matthias Herling
Kornburger Straße 60
90469 Nürnberg
Telefon: 09 11 4810221
mobil: 0171 3384106
Informationen zur Polizeiseelsorge als PDF

Weitere Informationen zur Polizeiseelsorge
der Evangelischen Kirche in Deutschland

Im Bereich der Psychiatrieseelsorge arbeiten in haupt- und nebenamtlichen Dienstverhältnissen mit unterschiedlichem Umfang 24 Kolleginnen und Kollegen in Südbayern und 13 Kolleginnen und Kollegen in Nordbayern. Hinzu kommt eine Reihe von ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern.

Die Seelsorgenden treffen sich regelmäßig in ihren zwei Regionalgruppen zum Erfahrungsaustausch und zur Fortbildung. Geleitet wird die Arbeitsgemeinschaft Psychiatrieseelsorge in Bayern von einem Team, das organisatorische und inhaltliche Arbeit leistet, die Jahrestagungen und Fortbildungen vorbereitet und Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen vor Ort und der Landeskirche hält.

Ansprechpartner:
Evang.-Luth. Gemeinde Engelthal
Psychiatrieseelsorge
Pfarrer Matthias Binder
Am Pfarrhof 5
91238 Engelthal
Tel.: 09158 254
Mail: pfarramt@engelthal-evangelisch.de

Pfarrer Holger Möller
Psychiatrieseelsorge
Gabersee 2
83512 Wasserburg/Inn
Tel.: 08071 5975181
Mail: moellersvieh@web.de

Pfarramt Christuskirche
Pfarrerin Christine Laute
Nibelungenstraße 2
95444 Bayreuth
Tel.: 09 21 / 2 25 36
E-Mail: laute@christuskirche-bayreuth.de

Beratung für psychisch Kranke

Menschen mit einer psychischen Erkrankung benötigen vielfältige Hilfe in Form von Beratung, Begleitung, tagesstrukturierenden Angeboten und Beschäftigungsmaßnahmen in verschiedenen Einrichtungen und Diensten wie zum Beispiel beim Betreuten Wohnen, in Rehabilitationseinrichtungen, Tagesstätten, Wohnheimen, Selbsthilfefirmen oder Werkstätten.

Unsere Mitarbeitenden unterstützen die Selbstbestimmung der Betroffenen und deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie leisten dadurch einen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität der Psychiatrie-Erfahrenen. Die Beratung und Begleitung richtet sich aber auch an die Angehörigen sowie das soziale Umfeld. So wirken unsere Mitarbeitenden auch Stigmatisierungstendenzen entgegen und verbessern die Integration von psychisch kranken Menschen.

Kontakt:
Diakonisches Werk Bayern
Tel.: 0911 - 93 54 316
E-Mail: mahler@diakonie-bayern.de

S

Immer mehr Familien geraten in große Schwierigkeiten, weil sie hoch verschuldet oder sogar überschuldet sind. Allein in Bayern gibt es etwa 300.000 überschuldete Haushalte. Das heißt, es bleibt den Familien nach der Gegenüberstellung von Einkommen und notwendigen, existenziellen Ausgaben kein Geld mehr übrig, um ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können.

Die Schuldnerberaterinnen und Schuldnerberater wollen gemeinsam mit den Betroffenen Wege aus der schwierigen Situation finden. Die Schuldnerberatung kann zwar keine Schulden tilgen, aber aufgrund des im Jahre 1999 eingeführten Verbraucherinsolvenzverfahrens durch die Anmeldung eines privaten Konkurses beim Gericht dabei helfen, eine Perspektive für ein Leben ohne Schulden zu eröffnen. Die Berater/Beraterinnen beschränken ihre Unterstützung nicht nur auf wirtschaftliche und finanzielle Aspekte, sie sehen ihre Aufgabe in einer umfassenden sozialen und (haus-) wirtschaftlichen Beratung. Darüber hinaus erteilen sie die notwendige Rechtsberatung und arbeiten mit Rechtsanwälten zusammen beziehungsweise vermitteln bei Bedarf an geeignete Fachanwaltskanzleien.

Weitere Informationen und Adressen der Schuldnerberatungsstellen im Diakonischen Werk Bayern

Gerade Religionslehrkräfte erleben, dass sie über ihre pädagogischen Aufgaben hinaus als Seelsorgerinnen und Seelsorger gefragt sind: Wenn der Kollege von der Erkrankung der Frau erzählt, wenn einer Mutter die familiären Probleme über den Kopf wachsen, wenn ein Kind sich verändert und müde und traurig wirkt, wenn eine Jugendliche frustriert nach einer Lebensperspektive sucht, dann trösten und ermutigen Schulseelsorger in Gesprächen, bei Andachten und auf Besinnungstagen. Schulseelsorge ist ein wichtiger Beitrag zum Schulleben und zur schulischen Gemeinschaftsbildung. Die Projektstelle Schulseelsorge organisiert zudem regelmäßig Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer zu seelsorgerlichen Herausforderungen des Schulalltags.

Kontakt:
Religionspädagogisches Zentrum Heilsbronn
Projektstelle Schulseelsorge
Dr. Ute Baierlein, Pfarrerin
Postfach 1143
91556 Heilsbronn
Telefon: 09872 509130
E-Mail: baierlein.rpz-heilsbronn@elkb.de

Eine Schwangerschaft mit allen damit verbundenen Veränderungen der familiären Situation und der Lebensplanung kann Anlass zu großer Freude, aber auch Grund für tiefgehende Konflikte und Sorgen sein. Es können Fragen entstehen, die die äußere und finanzielle Situation betreffen, aber auch Ängste, Unsicherheiten oder Befürchtungen, der Verantwortung nicht gewachsen zu sein.

In der Schwangerschaftsberatung haben Frauen und Männer die Möglichkeit, mit einer kompetenten Fachkraft über alles zu sprechen, was der Klärung bedarf. Die Themen reichen von Aufklärung und Geburtsvorbereitung über sexuelle Probleme, Adoption, Begleitung bei pränataler Diagnostik, Hilfe bei der Entscheidungsfindung im Schwangerschaftskonflikt bis hin zu Schreisprechstunden und Paarberatung. Bei Bedarf vermitteln die Berater auch Kontakte zu anderen Einrichtungen oder juristische, medizinische oder psychologische Beratung. Finden Sie hier Ansprechpartner in allen Fragen rund um Aufklärung, Sexualberatung, Schwangerschaft, Schwangerschaftskonflikt, Geburt und die Zeit danach

Die Schwerhörigenseelsorge berät und begleitet Menschen in Lebenskrisen bei Schwerhörigkeit und Ertaubung, unterstützt Selbsthilfegruppen, bietet Kurse und Vorträge im Rahmen der allgemeinen und kirchlichen Erwachsenenbildung an und setzt sich für Gottesdienste ein, die besondere Rücksicht auf Schwerhörige und ihre Bezugspersonen nehmen. Sie bietet außerdem Informationen zum Einsatz von technischen Hilfsmitteln (Höranlagen in kirchlichen Räumen, Hörgeräte, etc.) und vermittelt an schwerhörigenrelevante Selbsthilfegruppen, Vereine und Beratungsstellen. Die Schwerhörigenseelsorge hat ihre Dienststelle in Nürnberg; vor Ort wird die Arbeit in vielen Dekanaten von Beauftragten und Unterstützer koordiniert.

Kontakt:
Pfarrer Rolf Hörndlein
Sabine Elsner
Thomas Kluck
Egidienplatz 33
90403 Nürnberg
Tel. 0911 21415-50 und -51
Fax 0911 21415-52
Skype: schwerhoerigenseelsorge-Bayern

E-Mail: info@schwerhoerigenseelsorge-bayern.de

Weitere Informationen zur Schwerhörigenseelsorge
der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

Weitere Informationen zur Evangelischen
Schwerhörigenseelsorge in Deutschland

Seelsorge vor Ort

Wir begleiten Menschen auf ihrem Lebensweg, in ihrer Gottesbeziehung und in ihren religiösen Fragen. Kindern und Jugendlichen, Frauen und Männern bieten wir kompetente Unterstützung bei der Gestaltung und Bewältigung ihres Lebens an. Eine Seelsorgerin oder einen Seelsorger in Ihrer Nähe finden Sie über unsere Gemeindesuche. Geben Sie Ihre Postleitzahl oder Ihre Adresse in die Suchmaske ein.

Die Geistliche Begleitung ist eine Sonderform der Seelsorge und vollzieht sich über einen längeren Zeitraum in Einzelgesprächen. Ausgebildete „geistliche Begleiter“ wollen die Interessierten darin unterstützen, das Wirken Gottes im eigenen Leben zu entdecken und zu bejahen.

Die Beauftragten für Sekten und Weltanschauungsfragen, für neue religiöse und geistige Strömungen sowie für neue religiöse Bewegungen im Dekanatsbezirk München informieren über den umfangreichen und schwierigen Bereich der verschiedenen Sekten, des Fundamentalismus, der Psychoorganisationen, Weltanschauungen, religiösen und esoterischen Strömungen oder des Okkultismus und bieten Beratung an:

Informationsberatung für Menschen, die Orientierung im religiösen Bereich suchen, Ausstiegsberatung für Menschen, die Verletzungen in ihrem religiösen Leben erfahren haben und die Hilfestellung suchen, Lebensberatung für Betroffene, Angehörige oder Freunde, die nach Wegen suchen, mit ihrer Situation umzugehen und das weitere Zusammenleben zu gestalten. Vielfältige Informationen und Ansprechpartner in Ihrer Nähe finden Sie auf den Themenseiten zu Sekten und Weltanschauungsfragen.

Ansprechpartner für die Sektenberatung:
Der Beauftragte für Sekten und Weltanschauungsfragen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Kirchenrat Dr. Matthias Pöhlmann
Karlstraße 18
80333 München
Tel.: 089 5595610
Fax: 089 5595613
E-Mail: sektenberatung@elkb.de
Internet: www.weltanschauungen.bayern

Christliche Sekten
Neuoffenbarungs-Gemeinschaften, Missionierende Religionen des Ostens und Gurugruppen,
Psychogruppen, Anbieter von Lebensberatung, Weltanschauungen

Der Beauftragte zur Beratung über neue religiöse Bewegungen im Dekanatsbezirk München
Bernd Dürholt
Landwehrstraße 15 Rgb
80336 München
Tel.: 089 538 868 617
Fax: 089 538 868 611
E-Mail: sektenberatung@elkb.deInternet: www.weltanschauungen.bayern

Szene im Großraum München/Oberbayern
Sekten, Weltanschauungen, Psychogruppen, Lebensberatung, Kinder und Jugendliche, Okkultismus, Spiritismus, Satanismus
"Über meine Arbeit" als PDF

Der Beauftragte für neue religiöse und geistige Strömungen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Kirchenrat Dr. habil. Haringke Fugmann
Gabelsbergerstraße 1
95444 Bayreuth
Telefon: 0921 78775916
Fax: 0921 78775917
Weitere Informationen zu Dr. habil. Haringke Fugmann
E-Mail: sektenberatung@elkb.de

Neue religiöse Bewegungen, Esoterik, evangelikal-charismatisch-pfingstlerische Strömungen
Esoterik, Magie, Lebenshilfeangebote, Spiritualität
"Über meine Arbeit" als PDF

Hilfe für Opfer sexualisierter Gewalt

Betroffene und Zeugen einer Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung im kirchlichen Bereich sowie Angehörige der Betroffenen können sich an die Ansprechstelle für Opfer sexualisierter Gewalt wenden. Die Mitarbeitenden – ein interdisziplinäres Team von drei Personen – nehmen das Anliegen auf, beraten und vermitteln weiterführende Hilfen wie zum Beispiel Erstberatung durch einen unabhängigen Rechtsanwalt oder eine unabhängige Rechtsanwältin, Maßnahmen der therapeutischen Krisenintervention sowie therapeutische oder seelsorgliche Begleitung. Die Mitarbeitenden sind grundsätzlich zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Kontakt:
Ansprechstelle für Opfer sexualisierter Gewalt
Landeskirchenamt
Postfach 200751
80007 München
Tel.: 089 5595335
Fax:089 55958522
E-Mail: AnsprechstelleSG@elkb.de

Mitglieder der Ansprechstelle sind:
• Dr. Susanne Henninger, Juristin (Susanne.Henninger@elkb.de;
Telefon 089 5595224)
• Michael Thoma, Pfarrer (Michael.Thoma@elkb.de; Telefon 089 5595252)

Sie können sich jederzeit an ein Mitglied der Ansprechstelle wenden oder unter AnsprechstelleSG@elkb.de eine E-Mail an alle Mitglieder der Ansprechstelle schicken.

Weitere Informationen über die Hilfe für Opfer sexualisierter Gewalt

Ist das der richtige Weg für mich? Wie komme ich mit dem Stress zurecht? Und was, wenn es einmal nicht so läuft? Mit Beginn eines neuen Lebensabschnitts kommen auf Studierende vielfältige Fragen zu. Studierenden- und Hochschulgemeinden bieten Wegbegleitung. Jungen Menschen, die oft zum ersten Mal fern von zu Hause wohnen, geben sie Heimat auf Zeit. Sie beraten bei Schwierigkeiten und machen Angebote zur Persönlichkeitsentwicklung und zur beruflichen wie persönlichen Identitätsfindung. Für Studierende in sozialen und persönlichen Notlagen bieten sie seelsorgerliche, psychologische und soziale Beratung und Hilfe an. Die Studierenden- und Hochschulpfarrer und -pfarrerinnen betreuen Studierendenwohnheime in kirchlicher Trägerschaft als Orte, an denen Zusammenleben in Toleranz und gegenseitiger Hilfe möglich ist.

Kirche an der Hochschule unterstützt Studierende aus anderen Ländern in ihren spezifischen Fragestellungen und Problemlagen. Sie organisiert studienbegleitende Bildungsprogramme. In finanziellen Notlagen vermittelt sie Beihilfen und Stipendien.

Weitere Informationen über alle evangelischen Studierenden- und Hochschulgemeinden in Bayern.

Suchtprobleme sind lösbar. Die Suchtkrankenhilfe in Bayern zeichnet sich durch ein differenziertes und breit gefächertes Beratungs- und Behandlungsangebot aus.

Sucht beziehungsweise Abhängigkeit ist kein Einzelschicksal: Mehr als 1,6 Millionen Menschen in Deutschland im Alter zwischen 18 und 69 Jahren sind alkoholabhängig, bei weiteren 2,7 Millionen führt der Konsum von Alkohol zu gesundheitlichen oder sozialen Schäden.

Die Zahl der Medikamentenabhängigen liegt weit über einer Million. Etwa 120.000 bis 150.000 Männer und Frauen sind opiatabhängig, und 400.000 haben einen abhängigen oder missbräuchlichen Konsum von Cannabis entwickelt. Mehr als 100.000 Menschen sind glückspielsüchtig. Ess-Störungen sind ebenfalls weit verbreitet. Bis zu fünf Prozent der Frauen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren leiden an dieser psychischen Erkrankung.

Sie suchen kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zum Thema Sucht? Sie suchen Hilfe für sich selbst oder für Ihre Familie, Freunde oder Bekannte? Die Psychosozialen Beratungsstellen der bayerischen Diakonie erreichen derzeit etwa 11.000 suchtgefährdete und suchtkranke Menschen sowie deren Angehörige.

Fachkräfte beraten dort Alkohol- und Medikamentenabhängige, Konsumentinnen und Konsumenten illegaler Drogen sowie Menschen mit Glücksspielsucht oder Essstörungen. Neben den hauptamtlichen Fachkräften in den Beratungsstellen begleiten ehrenamtliche Mitarbeitende Suchtkranke in über 300 Selbsthilfegruppen, vor allem des Blauen Kreuzes und der Freundeskreise.

Kontakt:
Diakonisches Werk Bayern
Suchtkrankenhilfe
Pirckheimerstraße 6
90408 Nürnberg
Telefon: 0911 9354442
E-Mail: ehrler@diakonie-bayern.de

Informationen zum Thema Abhängigkeit und Sucht
Ansprechpartner, Einrichtungen und Hilfsangebote

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Für viele Menschen ist die Telefonseelsorge oft die letzte Hoffnung. Hier können sich Menschen alles, was sie bedrückt, von der Seele reden. Es gibt kein Thema, das hier nicht zur Sprache kommt. Am anderen Ende der Leitung kann der Betroffene kompetente und vor allem einfühlsame Beratung und Hilfestellung erwarten. Die Anonymität bleibt selbstverständlich gewahrt.

Die Telefonseelsorge ist ein Angebot der evangelischen und katholischen Kirchen. Geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten hier 24 Stunden lang kostenfrei Hilfestellung, Beratung und Begleitung in schwierigen Lebenssituationen. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar unter den Nummern Tel.: 0800 1110111 und Tel.: 0800 1110222. Die Telefonseelsorge bietet neben Gesprächen am Telefon auch einen Austausch per E-Mail und Chat an.

Weitere Informationen zur Telefonseelsorge!

Tod und Trauer

Evangelische Kirche begleitet Menschen bei der Trauerbewältigung. Vor Ort stehen Seelsorgerinnen und Seelsorger, Pfarrerinnen und Pfarrer zu Gesprächen bereit.

Mancherorts bieten Kirchengemeinden oder das Diakonische Werk begleitete Trauergruppen oder Trauercafés an, in denen sich Trauernde gegenseitig stärken und unterstützen.

Impulse für die Zeit der Trauer, eine wachsende Adressdatenbank für Trauergruppen, Gebete und Meditationen bietet auch das bundesweite Trauerportal. Dort können Gedenkseiten für Verstorbene angelegt werden.

Weitere Informationen über Angebote vor Ort gibt es in der Gemeindesuche

Tourismus und Gästeseelsorge

In den zahlreichen Ferienorten und Kurbädern Bayerns bietet die Kirche vor Ort den Gästen seit vielen Jahren ihren Dienst an. Ein großes Interesse besteht an Gottesdiensten und Andachten, Konzerten und Offenem Singen, an Kinder- und Familienprogrammen, Vorträgen und Ausstellungen sowie an Gesprächsmöglichkeiten mit Seelsorgern.

Die Gäste- und Touristenseelsorge greift die Bedürfnisse der Touristen auf und begleitet diese während ihres Ferienaufenthalts mit einem vielfältigen Programm.

Die Kontaktdaten und die Homepage der Gemeinden, die Sie in Ihrem Urlaub besuchen wollen, finden Sie in unserer Gemeindesuche.

Gern geben die Gemeinden Auskunft über spezielle Veranstaltungen und Programme für Urlauber. Weitere Veranstaltungen und evangelische Termine können Sie auch in unserem Terminkalender nachschlagen.

Kontakt:
Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern
Landeskirchenamt
Kirchenrat Thomas Roßmerkel
Katharina-von-Bora-Straße 11
80333 München
Telefon 089 5595213
E-Mail: thomas.rossmerkel@elkb.de

25.04.2019
Andrea Seidel

Ansprechpartner für Seelsorge

Ingo Schurig

Ingo Schurig

Seelsorge
Landeskirchenamt der ELKB
Katharina-von-Bora-Straße 7-13
80333 München

Tel.: 089 - 5595481
E-Mail Webseite