Was kennzeichnet Stiftende?
Geht jemand stiften, ist er seit Jahrhunderten erstaunlicher Weise meist durch vier Grundtugenden ausgezeichnet:
Die Geburt des Glücks:
Das "Fischhorn" symbolisiert den Stifter mit seinen vier Temperamenten, den vier Fischen: Sie stehen für Weitblick, Selbstgewissheit, Beharrlichkeit und Zielsicherheit - Wesensmerkmale, die auch allen Stiftungen zu eigen sind.
Stifterinnen und Stifter gestalten Wirklichkeiten und Wirkungen weit über das eigene Leben hinaus und unabhängig von der eigenen Person, aber nach dem eigenen Willen, zum Wohle der Gesellschaft und bestimmter, als wichtig und richtig erkannter Aufgaben. So bringt die Stiftung wie kaum eine andere Handlungsform den wohlverstandenen Eigennutz mit dem Gemeinnutzen in segensreichen Einklang.
Dieser gesellschaftlich geschätzte Einklang von im Grunde gegensätzlichen Interessen ist die Antwort auf die eingangs und in der Wanderausstellung gestellte Frage: "Wann macht Geld glücklich?"
Lebt unsere Gesellschaft heute vielfach auf Kosten der nachfolgenden Generationen, setzen Stiftungen und Stifterpersönlichkeiten hier deutliche Zeichen entgegen! Ihr Vermögen eröffnet gerade vielen kommenden Generationen Chancen.
Die Ausstellung lädt ein, den Weitblick der Stifterpersönlichkeiten zu erkennen und die gesellschaftliche Relevanz ihrer Stiftungen über Jahrhunderte wieder zu entdecken.
Wachsen Ihrer Stifterphantasie Flügel, fehlt aber manche praktische Information? Fordern Sie hier weiteres Material an (siehe rechts unter "Kontakt und Service").
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