Themenüberblick des Synodaltagung

Wichtige Themen im Überblick

Ortsbestimmung mit Durchblick: Der Schwerpunkt „Kirche vor Ort“
Wie kann die Kirche auch in Zukunft handlungsfähig bleiben? Welchen Inhalten muss sie sich dazu widmen, welche Strukturen überdenken? Fragen, die in einem Denkprozess zusammen laufen könnten, den die Synode unter dem Thema „Kirche vor Ort“ anstoßen will. Der langjährige EKD-Experte Oberkirchenrat i.R. Rüdiger Schloz hält dazu ein Grundsatzreferat, die Vizepräsidentin der Synode, Dorothea Deneke-Stoll, stellt den Prozess konkret vor, zu dem ein Impulspapier erarbeitet wurde („Mit Gottes Auftrag nahe bei den Menschen“), das kirchliche Mitarbeitende einlädt, an dem Prozess teilzunehmen. Di 9.00 Uhr
Auch der Bericht des Landesbischofs steht unter dem Thema „Kirche vor Ort“. Mo 10.00 Uhr

Der Schönste im ganzen Land: Gemeindebriefe zeigen sich wettbewerbsfähig
Der Wettbewerb von Sonntagsblatt und bayerischer Landeskirche hatte große Resonanz: viele bayerische Gemeindebriefe rechneten sich Chancen aus, „unsere Besten“ zu werden. Mit der Preisverleihung wird zugleich ein oft unterschätztes Medium gewürdigt: 1139 bayerische Gemeindebriefe
erreichen schließlich nicht nur die 2,7 Mio. Evangelischen. Eine hochkarätige Jury musste zwischen 284 Gemeindebriefen aus 74 Dekanaten wählen. Jetzt steht der Sieger fest, bleibt aber noch geheim. Das Geheimnis lüften die Synodalpräsidentin und der Landesbischof, die die Preise verleihen.
Di 12.30 Uhr

Entlastung für Dekane und Bürokratieabbau
Die Funktion der stellvertretenden Dekanin bzw. des stellvertretenden Dekans, die bislang im nun auslaufenden Dekanatsbezirkserprobungsgesetz verankert war, hat sich bewährt. Sie soll nun durch Änderung der Dekanatsbezirksordnung (DBO) sowie des entsprechenden Artikels der  Kirchenverfassung zum Regelfall gemacht werden. Mit einer geregelten Aufgabenverteilung zwischen Dekanin und stellvertretendem Dekan ist eine Entlastung der Dekaninnen und Dekane angestrebt. Weitere Änderungen der DBO betreffen die Aufgabenverteilung von Dekanatssynode und Dekanatsausschuss, unter anderem hinsichtlich der Zuständigkeit für die Haushaltserstellung, die künftig Sache der Dekanatssynode ist, aber an den Dekanatsausschuss delegiert werden kann, sowie eine verbesserte Vernetzung der parochialen und überparochialen Strukturen. (Vorlage 1a) Di 15.00 Uhr / Do 11.30 Uhr

Trotz Sparzwängen: Kirchenmusikerstellen sollen erhalten bleiben
Die Einsparungen, die auch das Feld der Kirchenmusik anteilig betreffen, sollen so gestaltet werden, dass 104 hauptamtliche Kirchenmusikerstellen in Bayern erhalten bleiben. Damit ist eine hohe qualitative Kontinuität gesichert, auch wenn die Kirchengemeinden künftig stärker für die musikalischen Sachkosten aufkommen müssen. (Vorlage 3) Di 15.00 Uhr / Do 11.30 Uhr

Zukunft der Predigerseminare: Muss Bayreuth schließen?
Der Landeskirchenrat hat beschlossen, die beiden Predigerseminare Bayreuth und Nürnberg am Standort Nürnberg zusammenzulegen, wo die benötigte Ausbildungskapazität bei geringeren Kosten gewährleistet sei. In Oberfranken stößt die drohende Schließung des Bayreuther Standortes
dagegen auf Widerstand. Die Synode hat nun das letzte Wort, das mit Spannung erwartet wird. (Vorlage 4) Di 15.00 Uhr / Do 11.30 Uhr

Geldsorgen im Griff: Positive Bilanz des Konsolidierungsprozesses
Die Landessynode kann, bei allen Schwierigkeiten im Detail, eine positive Bilanz des Konsolidierungsprozesses ziehen. Das ehrgeizige Ziel, das Haushaltsvolumen um 90 Mio. Euro zu reduzieren, ist so gut wie erreicht. Dazu sind in Augsburg letzte Beschlüsse nötig, die es unter anderem
ermöglichen sollen, die Personalausgaben von 77 Prozent des Nettokirchensteueraufkommens im Jahr 2002 auf 65 Prozent zu senken, um neue Spielräume für nötige Investitionen zu schaffen. Im Vorfeld der Tagung hatte ein Zwischenbilanztreffen der synodalen Ausschüsse und
des Landeskirchenrates ergeben, dass die 2003 beschlossene Vereinigte Liste der Einsparungen nur an wenigen Stellen korrigiert werden muss. (Vorlage 1) Di 16.00 Uhr / Do 11.00 Uhr

Jung, mutig, aussichtsreich… - Evangelische Jugendarbeit in Bayern
In jeder Wahlperiode informiert sich die Synode über Schwerpunkte und Schwierigkeiten der kirchlichen Jugendarbeit. Ein aktueller Überblick über die Chancen und Perspektiven der „Nachwuchspflege“ zeigt: von Krise kann keine Rede sein. Nach wie vor nehmen rund 140 000 Jugendliche
in Bayern Angebote der Evangelischen Jugend an. Die steht dennoch stets vor neuen Herausforderungen - und zeigt sich dafür gut gerüstet. Oberkirchenrat Michael Martin stellt den Jugendarbeitsbericht vor. Di 17.00 Uhr

Handfest und hintergründig: Theologie und Praxis des Abendmahls erklärt
Das Altarsakrament hat für evangelische Christen eine besonders große Bedeutung. Umso bedauerlicher wäre es, wenn praktische Unsicherheiten die spirituelle Kraft der Feier mit Brot und Wein schmälern würden. Der Landeskirchenrat stellt nun eine Handreichung vor, die die Praxis des Heiligen Abendmahls und deren geistlichen Hintergrund anschaulich erklärt – und diesen damit gerade auch für jene Gemeindeglieder nachvollziehbar machen will, die an der Ausgestaltung der Feier aktiv beteiligt sind. Di 17.00 Uhr

Freundschaft, die man unterschreiben kann: Verträge mit Partnerkirchen erneuert
Die Partnerschaftsverträge mit mittel- und südamerikanischen Kirchen stehen zur Verlängerung an: ein entsprechendes Kirchengesetz liegt der Synode zur Abstimmung vor. Im Beisein von Bischof Medardo Gomez (El Salvador) sollen die neuen Verträge dann feierlich unterzeichnet werden.
Eine neu erschienene Broschüre stellt die Partnerkirchen und die mittlerweile 20-Jährigen Beziehungen vor. (Vorlage 2) Do 9.15 Uhr


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