Schwerpunktthema der Synode: „Ökumene“

Montagnachmittag und Dienstagvormittag stehen ganz im Zeichen des Schwerpunktthemas „Ökumene“.

Ökumene-Konzeption
Oberkirchenrat Michael Martin und der Vorsitzende des synodalen Ausschusses für Weltmission und Ökumene, Fritz Schroth, führen ein in die neue Ökumenekonzeption der Landeskirche. Teil der Konzeption ist eine statistische Auswertung der aktuellen ökumenischen Situation, die der Synodale Prof. König vorstellen wird.

Lesen sie hier eine kurze Einführung in die Ökumene-Konzeption von Kirchenrat Ivo Huber, Referent für Theologische Grundsatzfragen.

Einführung in die Ökumenekonzeption
„Mit der Konzeption Ökumene legen wir eine fundierte theologische Grundlegung und ein zukunftsfähiges Programm vor, das in der Lage ist, deutliche lutherische Impulse in und für die Ökumene zu setzen“ so Oberkirchenrat Michael Martin, Leiter der Abteilung Ökumene und Kirchliches Leben, bei der Einbringung der Ökumenekonzeption.  Der Vorsitzende des synodalen Ausschusses Weltmission und Ökumene, Fritz Schroth, Bischofsheim, formulierte Schlaglichter zu den „Konkreten Schritten“ für die ökumenische Arbeit vor Ort. Die konkreten Schritte wollen nichts erzwingen, stattdessen zur Mitarbeit motivieren und Lust machen auf eine Umsetzung.
 
Lesen Sie hier die Einbringungsrede von Oberkirchenrat Michael Martin im Wortlaut
 
Lesen Sie hier den Bericht des Ausschusses Weltmission und Ökumene zur Ökumenekonzeption, gehalten von Fritz Schroth
 
Lesen Sie hier den Entwurf der Ökumenekonzeption

 

Nach ausführlicher Diskussion nahm die Landessynode zum Abschluss ihrer Beratungen die "Ökumenekonzeption" mit großer Mehrheit an. Mit dem Papier solle im Vorfeld des Zweiten Ökumenischen Kirchentags im Mai in München ein Signal für die künftige Gemeinschaft zwischen den Kirchen gesetzt werden. Die Landessynode war mit einem Festgottesdienst eröffnet worden, in dem der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper predigte.

Ausdrücklich unterstützt die Synode einen Vorschlag, eine Gemeinsame Erklärung zur Abendmahlslehre zu erarbeiten. Der Münchner evangelische Theologieprofessore Gunther Wenz hatte in einem Vortrag vor der Synode gesagt, das Kirchenvolk erwarte mit Recht Annäherungen in der Ökumene. Im Hinblick auf das Verhältnis zur römisch-katholischen Kirche mahnten die Synodalen konkrete Schritte auf eine eucharistische Gastfreundschaft an sowie Regelungen für Ehepaare, bei denen die Partner unterschiedlichen Konfessionen angehören.

Lesen Sie hier den Beschluss der Landessynode zur Ökumenekonzeption


Vortrag: Wir rühmen uns der Hoffnung
Für eine gemeinsame Erklärung zur Abendmahlslehre hat sich Professor Gunter Wenz, Professor für Systematische Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, ausgesprochen. Dafür gebe es bereits konkrete Entwürfe, die neben dogmatischen Klärungen Möglichkeiten eucharistischer Gastfreundschaften erkunden und konkrete Empfehlungen für Praxisregelungen geben. Dies sei dringend nötig. „Denn das so genannte Kirchenvolk erwartet mit Recht, dass sich aus theologischen Grundsatzpapieren konkrete praktische Schritte der Ökumene vor Ort ergeben“, so Wenz.
 
Lesen Sie hier den kompletten Vortrag von Professor Gunter Wenz

Gelungene Beispiele aus der Ökumene
Am Dienstagvormittag haben die Synodalen Gelegenheit, sich rund um den Plenarsaal über gelungene Beispiele aus der Ökumene in Bayern zu informieren.