Geben macht glücklich - Stiftungen in der ELKB
Geben macht glücklich - aus dieser Motivation heraus will die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern ihren Dienst am Nächsten ausüben, die Verkündigung der frohen Botschaft pflegen und die Not bedürftiger Menschen ein Stück weit lindern - zahlreiche Stiftungen spiegeln diesen Einsatz wider!
Seit Jahrhunderten entstanden Stiftungen, um den Auftrag der Kirche zu verwirklichen. Dazu zählen Glaubensverkündigung, Förderung des Gemeindelebens, Bildung, soziale Fürsorge, Hilfe zur Selbsthilfe, Kirchenmusik, Kunst, Bauerhalt der Kirchen, weltweite Enwicklungsarbeit und Ökumene. Das Stiftungswesen erlebte in den letzten Jahren eine Renaissance: Zu den rund 2500 altrechtlichen kirchlichen Stiftungen sind mehr als 200 neue dazu gekommen.
Im Jahr 2009 ist die 200. kirchliche Stiftung, die "Stiftung Evangelische Jugendarbeit in Bayern" gegründet worden. Unter dem Motto „Stiften! Damit Jugendarbeit Zukunft hat“ hat sich eine Initiative ehemaliger Ehrenamtlicher zum Ziel gesetzt, junge Menschen in ihrer individuellen, sozialen, politischen und religiösen Entwicklung voranzubringen. Beispiele für gelungene Projekte sind der Bau einer Weidenkirche, die Arbeit mit Aussiedlern unter dem Motto „Offen für andere“ sowie die Unterstützung von Ehrenamtlichen in der Jugendarbeit mit dem Mentoring-Projekt „Investieren lohnt sich!“.
Dies alles vor dem Hintergrund der Freude, die Landesbischof Dr. Johannes Friedrich als Kern jeder einzelnen ELKB-Stiftung skizziert. „,Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb', heißt es im 2. Korintherbrief", erläutert Friedrich. Und er ist sicher: "Jeder Stiftung wohnt diese Fröhlichkeit und ein Funke von Ewigkeit inne. Sinngebung, Werteorientierung und Kontinuität haben für Stiftungen und Kirchen eine lange, gemeinsame Tradition."
Denn Geben macht glücklich.
Lesen Sie hier einen Beitrag zur Geschichte der evangelischen Stiftungen!
Lesen Sie hier das Grußwort des Landesbischofs
Gerade Stiftungen haben sich als die stabilsten Kräfte der Gesellschaft in Jahrhunderten von Jahren erwiesen, die oft auch mit den Namen der Stifterinnen und Stifter verbunden sind. Vier Grundtugenden werden erkennbar, die sich über die Jahrhunderte nicht verändert haben:
- Weitblick
- Selbstgewissheit
- Beharrlichkeit und
- Zielsicherheit
Diese vier Wesenszüge kennzeichnen seit eh und je Stifterpersönlichkeiten, wofür die vier Fische und das Füllhorn stehen - neben der Fülle des zu Grunde liegenden Horns und der christlichen Symbolik des Fisches.


