Eröffnungsgottesdienst
Predigt von Bischof Imre Szebik im Eröffnungsgottesdienst anlässlich der Tagung der Landessynode in Weißenburg am 20. November 2005 ab 18.00 Uhr in der St. Andreas-Kirche, Martin-Luther-Platz.
Ein Gebet Davids!
Ps 86,17
Tu ein Zeichen an mir, daß du es gut mit mir meinst, …
weil du mir beistehst, Herr und mich tröstest.
Joh 20,30–31
Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buche.
Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, daß
Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit
ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.
Meine geehrten Herren Bischöfe, geehrte Synode, liebe Schwestern und Brüder
im Herrn Jesus Christus!
Tu ein Zeichen an mir, daß du es gut mit mir meinst!
(Gebet in Bedrängnis)
Zeichen enthalten wichtige Informationen darüber, auf was oder wen sie uns aufmerksam machen. Zeichen sind z. B. sämtliche Verkehrsschilder, die berufen sind, die Sicherheit und Ordnung der Verkehrsteilnehmer zu fördern. Ein Zeichen ist der Signalton oder die blinkende Lampe des Rettungsdienstes. Ein Zeichen kann das Foto von der Ankunft einer wichtigen Person in unserem Land sein.
Die Welt der Zeichen hilft uns, Gefahrensituationen zu erkennen, ihr System fördert, daß wir uns in der bunten Kavalkade des Alltags über Menschen und Geschehnisse orientieren können.
Die alarmierenden Zeichen sind Erscheinungen, die uns jeden Tag begleiten:
Es reicht schon, wenn ich an die Naturkatastrophe in Südostasien erinnere oder an den unsinnigen, zerstörerischen Krieg im Irak und in Israel. Mit nicht weniger Besorgnis erfüllt fast unsere ganze bewohnte Erde die rasche Verbreitung neuer Krankheiten und die allmählich alle Länder erfassende drohende Vogelgrippe.



