Kirchengemeinde Madenhausen
In der unterfränkischen Kirchengemeinde Madenhausen traf das Geschenkpaket Mitte November ein. Die Öffnung des Pakets wurde in den Sonntagsgottesdienst eingekleidet, in dem Pfarrer Michael Krauss betonte, wie wichtig es sei, die Liebe Gottes weiter zu geben, wie es auch die Paket-Aktion deutlich mache. Er erinnerte auch daran, dass 1852 die Kirche in Madenhausen durch Spendengelder aus ganz Bayern errichtet wurde.
Von den zwölf Geschenken, die sich in dem Paket befanden (darunter etwa eine Einladung für zwei Personen nach Lyon zur Vollversammlung der Europäischen Kirchen, zwei Kerzen, die sich beim Abbrennen in Engel verwandeln, ein Probeabonnement für das Evangelische Sonntagsblatt und verschiedene Medien zu religiösen Themen), entschied sich die Kirchengemeinde für eine Einladung der Gemeinde Fürth, die zu einer Brauerrei-Besichtigung oder zum Besuch des Jüdischen Museums in der Fürther Altstadt eingeladen hatte. Im Gegenzug legte man als Geschenk eine Einladung zum Gemeindefest, bei dem sich eine Gruppe einer Gemeinde kostenlos bewirten lassen und bei einer Führung das Mehrgenerationenhaus in Zell kennen lernen kann.
Dass durch diese Aktionen eine Verbindung zu anderen evangelischen Kirchengemeinden entsteht, wünschte sich Pfarrer Krauss. „Eine Gemeindepartnerschaft wäre schon etwas ganz Großes.“


