Kirchengemeinde Fürstenfeldbruck

Mit dem Geburtstagsmotto: „Viel Glück und viel Segen“ wurde der 200(0). Geburtstag der bayerischen Evangelischen Landeskirche auch in der Gnadenkirche im oberbayerischen Fürstenfeldbruck gefeiert. In der Predigt zum Geburtstags-Gottesdienst 200(0) brachte Pfarrerin Ursula Leitz-Zeilinger die Historie zum Ausdruck, wie es zur Gründung der Evangelischen Landeskirche in Bayern kam. Da die evangelischen Gemeinden in Franken bereits seit der Reformation Martin Luthers bestehen, soll die eingeklammerte „Null“ die Bedeutung der langen evangelischen Tradition unterstreichen.

Es waren die Edikte des bayerischen Königs Max I. Joseph aus den Jahren 1808 und 1809, die den Grundstein für eine landesweite evangelisch-lutherische Kirche in Bayern legten. Erstmalig wurde die Existenz der protestantischen Kirche und ihr Vermögen durch den Staat gesichert, Menschen aller Religionen und Konfessionen gleich behandelt, vor allem aber die Gewissensfreiheit der Bürger gewährleistet.

Ein Buch, ein Film, eine Schmuckkerze

Zum Auftakt der Feierlichkeiten der Landeskirche hat der Landesbischof Dr. Johannes Friedrich 36 Geschenkpakete auf die Reise durch die Gemeinden unserer Landeskirche geschickt. In einer Gemeinde angekommen, wird ein Geschenk dem Paket entnommen und ein Neues dazu gelegt. So war es auch in der Gnadenkirche: In zwei Sitzungen hat der Kirchenvorstand beraten, welches Geschenk in das Paket gelegt wird. Neben den Vorschlägen, Pflanzung eines Baumes oder ein Auftritt des Posaunenchores, wurde die Gestaltung eines Gemeinde-Schaukastens ausgewählt. Frau Christina Walter vom Kunstkreis Gnadenkirche, hat sich bereit erklärt, das Geschenk entsprechend zu gestalten.

 Im Gottesdienst wurden die verschiedenen Geschenke aus dem Paket vorgestellt: drei Gutscheine für ein Abo vom evang. Sonntagsblatt, ein Buch mit Film „Die 10 Gebote“, ein Buch mit Predigtmeditationen vom Verlag „Studium in Israel“, eine große Schmuckkerze, eine Einladung von 20 Kindern aus unserer Gemeinde zur Teilnahme am Kinderbibeltag in der Johanneskirche in Taufkirchen/Vils. Die Gottesdienstgemeinde stimmte für die Annahme der Einladung aus Taufkirchen. Anschließend übergab Frau Walter das Geschenk für die Weiterleitung des Pakets an die nächste Gemeinde.

Text: Horst Krüger / Kirchenvorstand