Evangelische Stiftung Hospiz

Die Evangelische Stiftung Hospiz wurde im Dezember 2005 unter der Schirmherrschaft der Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler errichtet. Ziel dieser so genannten „Unterstiftung“ der Bayerischen Stiftung Hospiz sei es, „die Errungenschaften der Hospizbewegung und die Möglichkeiten palliativer Betreuung in unserer Kirche und Diakonie weiter zu verbreiten und zu fördern“, so die Schirmherrin. 
 
Die neue Stiftung der bayerischen Landeskirche wurde möglich durch die Spende von Dr. Siegfried Schödel, der den Ertrag seiner Lebensversicherung hierfür bestimmte. Sie ist eine nicht rechtsfähige kirchliche Stiftung mit Sitz in München und steht unter der treuhänderischen Verwaltung der rechtsfähigen öffentlichen Stiftung bürgerlichen Rechts „Bayerische Stiftung Hospiz“.
 
Insbesondere wird der Stiftungszweck verwirklicht durch Zuwendungen für Seelsorge in der Palliativbetreuung sowie für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Haupt- und Ehrenamtlichen im Bereich Hospizarbeit und Palliativbetreuung.
Alt zu werden, werde in unserer Gesellschaft meist als Last empfunden. Heutzutage habe man den Eindruck, dass alte Menschen nur dann interessant seien, wenn sie Kaufkraft hätten, meinte Regionalbischöfin Breit-Keßler anlässlich der Stiftungsgründung bitter. Doch würden sie krank, hilfsbedürftig und dement, denke man schon einmal über aktive Sterbehilfe nach. Dieses Töten auf Verlangen werde bereits in den Niederlanden praktiziert – immer mehr Sterbenskranke, Pflegebedürftige, Behinderte, psychisch Kranke und Säuglinge mit Behinderungen werden dort getötet. 
 
„Im Namen der Humanität muss dagegen klar Nein gesagt werden. Menschen, die ihre Situation als ausweglos empfinden, hilft man nicht mit Gift und Todespillen. Sondern mit liebevoller, zärtlicher und geduldiger Begleitung, bei Kranken mit bestmöglicher Pflege, palliativer Medizin und Seelsorge – und indem man ihnen Zeit und Nähe schenkt.“ Die Gesellschaft profitiere in ihrer Humanität davon, wenn sie sich sorgfältig den Abschieden zuwendet. „Wir gewinnen alle an Lebensqualität, wenn wir eine humane Sterbekultur und damit eine menschliche Kultur des Lebens pflegen.“
 
Damit die Evangelische Stiftung Hospiz Palliativbetreuung und Hospizarbeit erfolg- und segensreich fördern kann,  ist sie auch weiterhin auf Spenden angewiesen. Wer sich hier engagieren und informieren möchte, kann sich an untenstehende Kontakte wenden oder seine Spende auf das angegebene Konto einzahlen.
 
Kontaktadressen für Informationen zur Evangelischen Stiftung Hospiz 

Büro der Regionalbischöfin
Persönlicher Referent Martin Vorländer 
Katharina-von-Bora-Straße 11
80333 München
Tel.: 0 89 / 55 95 – 415
Fax: 0 89 / 55 95 – 515
 
Bayerische Stiftung Hospiz
Stiftungsvorstand Stefanie Brutsche-Klein
Hegelstraße 2
95447 Bayreuth
Tel.: 09 21 / 605 3335
Fax: 09 21 / 605 3902
 
Spendenkonto:
Evangelische Stiftung Hospiz
Kontonummer: 666 592 980
BLZ 700 202 70 HypoVereinsbank München

Nähere Informationen dazu finden Sie unter http://www.evangelische-stiftung-hospiz.de/.