Einführungspredigt des neuen Landesbischofs Bedford-Strohm

Der neue Landesbischof Professor Dr. Heinrich Bedford-Strohm

Ab sofort gibt er der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) ein neues Gesicht: Heinrich Bedford-Strohm. Bewegende, persönliche, freudige Worte fand Bedford-Strohm in seiner Einführungspredigt im Rahmen seiner Amtseinführung als neuer Landesbischof von Bayern. In seiner feierlichen Ansprache blickte Bedford-Strohm mit frohem Mut in die Zukunft, verbreitete zum Start in seinen neuen Aufgabenbereich eine Stimmung der Zuversicht. Dabei hob er einmal mehr die "Freiheit eines Christenmenschen" hervor: eine Freiheit, die ein Christenmensch durch die Begleitung Jesu erfahre, die ihn aufrichte, wenn ihn "Dunkelheit" umfange, durch den Verlust eines geliebten Menschen, die Leiden einer Krankheit etwa.

Vor diesem Hintergrund lud er die Besucher der großen Festgottesdienstes in der Nürnberger St. Lorenzkirche ein, sich auf die alten Traditionen des christlichen Glaubens neu einzulassen, "gebt ihnen eine Chance", ermunterte der neue Landesbischof.  "Unterschätzt nicht die Kraft des Gottesdienstes, mit neuen, aber auch mit den alten liturgischen Texten und Liedern", so Bedford-Strohm. 

Die Predigt als Podcast hören

Manche würden im ersten Moment vielleicht fremd klingen. "Aber wenn sie in die Seele eingesickert sind, entfalten sie eine heilende Kraft, die in ihrer Tiefe und Nachhaltigkeit von keinem großen Event, von keinem Augenblicksglück getoppt werden kann", sagte der neue Landesbischof, er rief auf: "Öffnet euer Herz für die wunderbare Botschaft von der Auferstehung, die einem jeden und einer jeden von uns in der Seele spüren lässt, dass Unrecht, Leid und Tod nicht das letzte Wort haben, sondern dass über unserem Leben am Ende Gottes großes Ja steht."   

Lesen Sie hier die feierliche Eröffnungspredigt unseres neuen Landesbischofs Heinrich Bedford-Strohm im Rahmen des Einführungsgottesdienstes in der Nürnberger St. Lorenzkirche im Original-Wortlaut!