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Bernd Obst
Mein Kurzprofil:
Name: Bernd Obst
Jahrgang 1970
Beruf/Tätigkeit: Jurist/1. Bürgermeister
Wohnort/Dekanatsbezirk: Cadolzburg
Wenn ich an Gott denke, dann …
... weiß ich, dass es eine Gerechtigkeit gibt, denn ohne Gott gäbe es sich nicht. Wenn Gott nicht existiert, wäre es im Grunde gleichgültig, wie wir lebten! Jeder wäre sein eigener Herr, könnte seine Regeln selbst bestimmen und Begriffe wie Schuld und Verantwortung nach Belieben ausfüllen. Je nach Situation, Nutzen oder Mehrheit wäre mal das eine, mal das andere „rechtmäßig“, einschließlich Mord, Totschlag, Verrat, Untreue usw. Alles wäre „relativ“. Niemand müsste sich moralisch wirklich verpflichtet fühlen und wäre es auch nicht. Das Leben hätte keinen wirklichen Sinn und kein Ziel. Es käme nur darauf an, möglichst viel zu „genießen“.
Meine Vision von Kirche:
Kirche soll lebendiges Vermächtnis sein in Verantwortung vor Gott und den Menschen. In Verantwortung vor Gott und den Menschen heißt es nicht ohne Grund in der Präambel unseres Grundgesetzes. Unsere Gesellschaft ist geprägt von dem christlichen Glauben, unsere Werte und sozialen Errungenschaften eng verbunden mit Kirche und ausländischer Tradition. So gehen nicht nur die zehn Gebote fast vollständig in die wichtigsten Grundgesetze ein und sind deutliches Zeichen eines freiheitlich demokratischen Geistes. Eines lebendigen Geistes christlichen Glaubens. Worauf wir heute stolz sein können, entstand in einer jahrhunderte langen Entwicklung. Einer Entwicklung, der weder Kriege, Naturkatastrophen noch Revolutionen etwas anhaben konnten. Wenn wir begreifen, welche Aufgabe, aber auch welche Verantwortung Christen haben, werde wir gerade in der Zukunft lebendiges Vermächtnis sein. In einer Zukunft, in der Religionen und Regionen friedlich miteinander leben können, weil wir erkennen, dass es nur einen Gott gibt (welchen Namen wir ihm auch geben), eine Erde und eine Menschheit. Lassen Sie als evangelische Christen aktiv die Zukunft gestalten. Ja, ich glaube an Gott, und ich glaube an eine lebendige Zukunft der Kirche. Aber warum warten, lassen Sie uns schon jetzt beginnen. In Verantwortung vor Gott und den Menschen!


