Begrüßungsansprache der Synodalpräsidentin Heidi Schülke
Liebe Konsynodale, sehr geehrte Mitglieder des Landeskirchenrats, verehrter Herr Landesbischof, liebe Gäste und noch einmal: liebe Konsynodale, als Sie Ihre Unterlagen für diese Synodentagung durchgearbeitet haben, haben Sie gesehen, wie viele Gesetze und Vorlagen uns in den nächsten Tagen beschäftigen werden. Zum Teil müssen wir sie nur auf ihrem Weg zur Beschlussvorlage weiterschicken, zum Teil sollen wir sie beschließen. Wir haben diesmal wieder eine Fülle von Themen zu bearbeiten, manches hat sich auch angestaut von den letzten Tagungen.
Die Tagesordnung ist für diese Synode sehr dicht. Das wird einen hohen Anspruch an unsere Arbeit stellen. Wir haben viele Entscheidungen zu treffen, die sich wesentlich auf das Leben und die Arbeit in unserer Kirche, speziell in den Gemeinden und Dekanatsbezirken in Zukunft auswirken werden. Ich wünsche uns, dass wir uns gut miteinander beraten, die Dinge abwägen, aber dann auch mutig zu Beschlüssen kommen.
Wir sollten vermeiden, uns in eine Art Perfektionismusrausch zu steigern. Es gibt so vieles, was man noch besser machen kann und so manches, dessen Kriterien noch überzeugender aufgestellt werden können. Aber nicht alle eventuellen Vorkommnisse sind vorhersehbar und ein immer wieder neu erweiterter Kriterienkatalog erschwert letztlich die Handhabbarkeit.
Wir brauchen klare Entscheidungen auch im Hinblick auf die kommende Kirchenvorstandswahl. Ich muss es Ihnen als Praktikern nicht sagen: ohne Landessynodalwahlgesetz, ohne Dekanatsbezirksordnung und Kirchen- gemeindeordnung geht es einfach nicht weiter! Wie sollen sich Dekanate in ihrer neuen, lange diskutierten Struktur attraktiv darstellen, wenn es noch bei der alten bleiben muss? Wie gehen wir in die nächste Landessynodalwahl, wenn das Gesetz nicht verabschiedet ist?
Ist ja noch lange Zeit, mögen einige von Ihnen vielleicht denken, aber Sie merken sicherlich auch, in diesen zwei Synodaltagungen im Jahr häufen sich, besser, stauen sich Entscheidungen, die die notwenige Weiterarbeit ermöglichen, z.B. die Vorbereitung der Kirchenvorstandwahlen im kommenden Jahr. Gestatten Sie mir deshalb einige Gedanken zu diesem Thema.



