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Philippinen: Land unter in Manila

Diakonie und „Mission EineWelt“ setzen sich für die Opfer ein

Bereits zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit haben schwere Überschwemmungen die Philippinen heimgesucht. Nachdem in der vergangenen Woche bereits Taifun „Saola“ auf der Insel Luzon und in der Region Western Visayas schwere Zerstörungen angerichtet hat, stehen jetzt nach heftigen Monsunregen große Teile der Metropole Manila und umliegende Provinzen unter Wasser. Rund zwei Millionen Menschen sind in Not. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat 50.000 Euro als Soforthilfe zugesagt. Das landeskirchliche Centrum Mission-Eine-Welt unterstützt die evangelischen Gemeinden der Insel Mindanao.
 
Es herrscht Weltuntergangsstimmung auf den Philippinen: Die Monsunzeit in dem südostasiatischen Land ist dieses Jahr besonders schlimm. Seit rund zwei Wochen regnet es fast ohne Unterlass, ein Großteil der Hauptstadt Manila und einige umliegende Provinzen stehen unter Wasser. In 48 Stunden ist in der 15-Millionen-Einwohner Metropol e so viel Regen gefallen wie sonst in einem Monat.

Uns verbindet die Partnerschaft mit der Lutherischen Kirche in den Philippinen. Bischof Levy aus Luzon im Hilferuf an Mission EineWelt: „Dies ist eine Herausforderung und eine seelsorgerliche Verantwortung an alle, die Jesus Christus als ihren Heiland anerkennen, dass wir den Opfern zur Seite stehen, mit den Hinterbliebenen trauern und diejenigen begleiten, die noch auf der Suche nach vermissten Freunden und Verwandten sind. In Zeiten wie diesen können wir der Welt beweisen, dass unser Glaube das Elend und Leiden der Menschen zu lindern vermag und zu einem Leuchtturm der Kraft und Hoffnung wird.“

Das Diakonische Werk Bayern und „Mission EineWelt“ bitten um Unterstützung für die betroffene Bevölkerung, auch in der Lutherischen Kirche in den Philippinen. An oberster Stelle steht die Versorgung mit Nahrungsmitteln. Das Citizens' Disaster Response Network, Partner der Diakonie Katastrophenhilfe auf den Philippinen, organisiert Nahrungsmittelhilfe für 2.260 Fami lien in 25 Gemeinden. Jede Familie erhält zehn Kilo Reis, ein Kilo Bohnen, ein Kilo getrockneten Fisch, sechs Dosen Sardinen, 500 ml Speiseöl und ein Kilo Zucker. Dies soll die größte Not lindern.
Ihre Spende, um die wir Sie im Namen der Opfer, ihrer Familien und aller Betroffenen herzlich bitten, wird seitens „Mission EineWelt“ an den Nationalen Kirchenrat der Philippinen weiter geleitet. Dieser wird gemeinsam mit der Lutherischen Kirche in den Philippinen dafür sorgen, dass Ihre Hilfe ankommt. Gleichzeit ig kooperiert die Diakonie Katastrophenhilfe mit der Partnerorganisation Citizens' Disaster Response Network in Mindanao, eine erfahrene Nichtregierungsorganisation, die sich seit Jahren auf die Nothilfe spezialisiert.
 
Spenden werden dringend auf folgende Konten erbeten:
 
Mission EineWelt
Stichwort: Hochwasserkatastrophe NCC Philippinen
Konto 10 11 111
Evang. Kreditgenossenschaft
BLZ 520 604 10
oder online über: http://www.mission-einewelt.de
 
Diakonisches Werk Bayern
Stichwort: Hochwasserkatastrophe DKH Philippinen
Konto: 99 88 0
Evang. Kreditgenossenschaft
BLZ 520 604 10
oder online über: http://www.diakonie-bayern.de

Weitere Informationen auf den Seiten der Diakonie Katastrophenhilfe http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/hilfe-weltweit/2061_4868_DEU_HTML.php

Nürnberg, den 10.8.2012