Religiöse Erziehung
Die Fürbitte für das werdende Kind kann der Anfang der religiösen Erziehung werden. Im Gebet für die eigenen Kinder einzutreten, verändert den Blickwinkel der Eltern und ihre Haltung den Kindern gegenüber.
Im engen Kontakt mit der Mutter wächst das Vertrauen. Die Wahrnehmung des Lebens und viele Entdeckungen lassen Kind und Eltern staunen. Daraus kann Dankbarkeit erwachsen. Kinder sind offen für religiöse Erfahrungen. Sie stellen unvermittelt ihre Fragen. Wenn Mütter und Väter mit ihren Kindern beim Essen oder beim Zubettgehen beten, mit ihnen die kirchlichen Feste gestalten oder geistliche Kinderlieder singen, bekommen die Kinder eine erste Heimat im Glauben. Viele Kinderbibeln und Kinderbücher regen an zum Kennen lernen biblischer Geschichten und zur Beschäftigung mit Glaubensthemen. Die Taufe kann zu einer wichtigen Erfahrung und einem bleibenden Eindruck werden, auf die in der Tauferinnerung von Erwachsenen und Kindern immer wieder Bezug genommen werden kann.


