Evangelische Beratungsstellen bieten Hilfe bei Alltags- und Beziehungsproblemen
Zu zweit nicht allein gelassen. Noch mal jung und sorgenlos sein, ein bisschen in den Tag hinein zu leben und mit dem Partner die Welt durch die berühmte rosarote Brille zu sehen: Davon träumen wir alle bisweilen. Der Alltag hat uns vereinnahmt. Die Kinder bestimmen das Leben. Der Beruf erfordert überdurchschnittliches Engagement und es ist schon etwas länger her, dass man sich mit seinem Partner intensiv ausgetauscht hat. Für wichtige emotionale Belange ist leider nur bedingt Zeit, dabei wäre ein Gespräch so wichtig.
Beziehungen sind lebendig wachsende Verbindungen mit Sonnen- und Schattenseiten. Es ist nicht leicht, aus dem anfänglichen Verliebtsein eine tiefe Beziehung zu entwickeln, die allen kleinen und großen Wogen des Lebens standhält. Kinder verändern den Alltag, Partner verabschieden sich von bisherigen Lebenskonzepten und entfalten andere Interessen oder eine neue berufliche Situation greift gravierend in die Familie ein.
Manchmal gelingt es Partnern nicht aus eigener Kraft, ihre Beziehung aufgrund der Veränderungen zu stabilisieren. Zu tief ist man verstrickt. Ein Außenstehender kann in vielen Fällen gut helfen.
Die Evangelische Kirche unterhält in fast allen großen Städten Beratungsstellen, die konfessionsübergreifend arbeiten. Hier finden Sie geschulte Ansprechpartnerinnen bzw. Ansprechpartner für Beziehungs- und Alltagsprobleme. Die Mitarbeitenden haben eine für ihren Fachbereich qualifizierte Ausbildung und sind mehrheitlich Sozialarbeiterinnen bzw. Sozialarbeiter oder Psychologinnen bzw. Psychologen.


